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Beitrag
<blockquote data-quote="Panta rhei" data-source="post: 2353070" data-attributes="member: 626286"><p>Ups..., das las ich jetzt erst und da du damit konkret meine Aussage als "falsch" erklärst, möchte ich schon noch darauf antworten.</p><p> </p><p>Keine Ahnung, in was für Buchhandlungen du einkaufst, aber das, was du beschreibst, ist für mich das Erscheinungsbild einer Bücherei/Bibliothek.</p><p>Buchläden <strong><em>leben vom Verkauf</em></strong> ihrer Produkte, welche _man wills ja kaum glauben_ Bücher sind.</p><p>Und Bücher werden ebenso in Szene gesetzt, präsentiert und beworben, wie jedes andere Produkt, das verkauft/vermarktet werden soll - auch auf Bücher werden alle "Tricks" des Marketings angewendet ---> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Merchandising" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Merchandising</a>.</p><p> </p><p>Ich persönlich habe noch nicht einen einzigen Buchladen betreten, in dem mir die Bücher lediglich mit ihrem Buchrücken präsentiert werden. Sogar an der Tanke/ im Kiosk werden selbst billige Paperback in Aufstellern oder Auslagen angeboten, die das Cover präsentieren und nicht mal "Groschenheftchen" werden so platziert, dass man ihr Cover nicht als erstes Kaufargument angeboten bekäme.</p><p> </p><p></p><p> </p><p>Auch diese Aussage wird von dir in einer Art getroffen, die suggeriert, das wäre grundsätzlich so.</p><p>Dem ist aber nicht so, denn "in den allermeisten Fällen" können sich hohe Werbebudgets nur die "Schriftsteller leisten", die bereits einen gewissen Erfolg mit vorherigen Büchern hatten - oder, wenn ein Verlag von der Qualität eines Erstlingswerkes derart überzeugt ist, dass "er" ein hohes Werbebudget zu investieren bereit ist.</p><p> </p><p>In aller Regel ist die Aufmachung (und deren Qualität) eines Buches bereits Ausdruck seiner Wertigkeit, die _das liegt in der Natur der Sache_ an seinem Inhalt festzumachen ist.</p><p> </p><p></p><p> </p><p>Das ist falsch.</p><p>Besonders bei Onlinekäufen sind Bilder von ganz besonderer Wichtigkeit, was sich alleine dadurch beweist, das jeder halbwegs funktionierende Onlineshop Bilder zu seinen Produkten anbietet (meistens sogar von allen Seiten und in Vergrößerung, damit der potentielle Kunde sich ein Produkt auch möglichst ausgiebig betrachten kann - und..., wer es sich leisten kann, lässt sich seine Produktbilder sogar richtig was kosten).</p><p>Produkte ohne Bilder verkaufen sich nachweislich schlecht bis gar nicht, was daran liegt, dass wir nun mal natürlich funktionieren und unsere Sinne (sofern funktionsfähig) dabei wichtige Aufgaben erfüllen ---> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visuelle_Wahrnehmung" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Visuelle_Wahrnehmung</a>.</p><p> </p><p>Für Stille Wasser kann das ja momentan noch zu vernachlässigen sein, da sie das Buch ja nicht im eigentlichen Sinne "verkaufen" will/muss.</p><p>Nichts desto Trotz hat sie ihre Geschichte sicher nicht weltweit veröffentlicht, damit diese möglichst unbeachtet und ungelesen bleibt und insofern wird auch die visuelle Darbietung ihres Buches direkten Einfluss auf ihren beabsichtigten Erfolg haben.</p><p> </p><p>Tatsächlich wundere ich mich allerdings doch sehr, gewisse Aussagen gerade in einem Forum zu lesen, in dem sich Personen zusammenfinden, die sich ganz speziell mit der visuellen Ausdrucksfähigkeit und der Kraft/Macht von Bildern beschäftigen und die grundsätzlich selbst über eine besonders intensive visuelle Wahrnehmung verfügen müssten.</p><p>Ausgerechnet denen sollte man doch die Bedeutung und funktionelle Kraft von Bildern nicht mehr erklären müssen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Panta rhei, post: 2353070, member: 626286"] Ups..., das las ich jetzt erst und da du damit konkret meine Aussage als "falsch" erklärst, möchte ich schon noch darauf antworten. Keine Ahnung, in was für Buchhandlungen du einkaufst, aber das, was du beschreibst, ist für mich das Erscheinungsbild einer Bücherei/Bibliothek. Buchläden [B][I]leben vom Verkauf[/I][/B] ihrer Produkte, welche _man wills ja kaum glauben_ Bücher sind. Und Bücher werden ebenso in Szene gesetzt, präsentiert und beworben, wie jedes andere Produkt, das verkauft/vermarktet werden soll - auch auf Bücher werden alle "Tricks" des Marketings angewendet ---> [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Merchandising[/url]. Ich persönlich habe noch nicht einen einzigen Buchladen betreten, in dem mir die Bücher lediglich mit ihrem Buchrücken präsentiert werden. Sogar an der Tanke/ im Kiosk werden selbst billige Paperback in Aufstellern oder Auslagen angeboten, die das Cover präsentieren und nicht mal "Groschenheftchen" werden so platziert, dass man ihr Cover nicht als erstes Kaufargument angeboten bekäme. Auch diese Aussage wird von dir in einer Art getroffen, die suggeriert, das wäre grundsätzlich so. Dem ist aber nicht so, denn "in den allermeisten Fällen" können sich hohe Werbebudgets nur die "Schriftsteller leisten", die bereits einen gewissen Erfolg mit vorherigen Büchern hatten - oder, wenn ein Verlag von der Qualität eines Erstlingswerkes derart überzeugt ist, dass "er" ein hohes Werbebudget zu investieren bereit ist. In aller Regel ist die Aufmachung (und deren Qualität) eines Buches bereits Ausdruck seiner Wertigkeit, die _das liegt in der Natur der Sache_ an seinem Inhalt festzumachen ist. Das ist falsch. Besonders bei Onlinekäufen sind Bilder von ganz besonderer Wichtigkeit, was sich alleine dadurch beweist, das jeder halbwegs funktionierende Onlineshop Bilder zu seinen Produkten anbietet (meistens sogar von allen Seiten und in Vergrößerung, damit der potentielle Kunde sich ein Produkt auch möglichst ausgiebig betrachten kann - und..., wer es sich leisten kann, lässt sich seine Produktbilder sogar richtig was kosten). Produkte ohne Bilder verkaufen sich nachweislich schlecht bis gar nicht, was daran liegt, dass wir nun mal natürlich funktionieren und unsere Sinne (sofern funktionsfähig) dabei wichtige Aufgaben erfüllen ---> [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Visuelle_Wahrnehmung[/url]. Für Stille Wasser kann das ja momentan noch zu vernachlässigen sein, da sie das Buch ja nicht im eigentlichen Sinne "verkaufen" will/muss. Nichts desto Trotz hat sie ihre Geschichte sicher nicht weltweit veröffentlicht, damit diese möglichst unbeachtet und ungelesen bleibt und insofern wird auch die visuelle Darbietung ihres Buches direkten Einfluss auf ihren beabsichtigten Erfolg haben. Tatsächlich wundere ich mich allerdings doch sehr, gewisse Aussagen gerade in einem Forum zu lesen, in dem sich Personen zusammenfinden, die sich ganz speziell mit der visuellen Ausdrucksfähigkeit und der Kraft/Macht von Bildern beschäftigen und die grundsätzlich selbst über eine besonders intensive visuelle Wahrnehmung verfügen müssten. Ausgerechnet denen sollte man doch die Bedeutung und funktionelle Kraft von Bildern nicht mehr erklären müssen. [/QUOTE]
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