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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Ja, wieder ein Sonnenuntergang. Bitte um konstruktive Kritik.
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1429165" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: Ja, wieder ein Sonnenuntergang. Bitte um konstruktive Kritik.</strong></p><p></p><p></p><p>Auch, auf die Gefahr hin, dass dein Ego jetzt weiter angekratzt wird, sei erwähnt, dass man Bildstabilisatoren durchaus mit in eine Faustregel einbeziehen kann. Das geht, weil die Stabilisierungsleistung in Blenden angegeben wird und die üblichen 2-4 Blenden, die Stabilisatoren bringen, sich als Faktor mit einbeziehen lassen. Wie, das ist ja schon über den Link in meinem "Mammutposting" nachzulesen.</p><p></p><p>In der Regel sind für Gehäuse mit Stabilisator oder stabilisierte Objektive die Blenden angegeben, die sie helfen die Verwacklung zu minimieren. Es gibt allerdings Aufnahmesituationen, hauptsächlich vom Stativ aus, bei denen man Stabilisatoren abschalten sollte, weil sie die Gesamtqualität des Bildes eher negativ beeinflussen.</p><p></p><p>Noch mal zur Faustformel an sich. Sie gibt nicht das absolute Minimum an, sondern einen Erfahrungswert, der gleichzeitig einen Grenzwert darstellt. Bei dem Wert ist noch ein gutes Bild zu bekommen, bei längeren Verschlusszeiten nicht mehr. Es ist absolut unnötig kürzere Belichtungszeiten zu wählen, da der errechnete Wert schon ausreichend ist. Ich will das mit dem kurzen Beispiel mal verdeutlichen: Wenn ich im Zoo hinter einer Glasplatte stehe, kann mich der Gorilla nicht erreichen, egal, ob ich mir die Nase direkt an der Scheibe platt drücke (die rechnerisch ermittelte Verschlusszeit) oder einen Meter dahinter stehe (die zusätzlich verkürzte Verschlusszeit). Die Faustformel ist letztlich auch nicht dazu da die Verschlusszeit zu bestimmen, sondern einen Grenzwert zu liefern, der noch vertretbar ist, um überhaupt ein verwacklungsfreies Bild machen zu können. Das ist besonders dann interessant, wenn man sich zeitlich im Grenzbereich befindet und vor der Entscheidung steht mit langer Verschlusszeit zu schießen und einen Wackler in Kauf zu nehmen oder doch besser die ISO hochzudrehen, auf jeden Fall ausreichend kurze Belichtungszeiten bekommt, dafür aber leichte Abstriche in der Qualität (Rauschen) in Kauf nimmt.</p><p></p><p>Es gibt noch ein paar weitere Ungereimtheiten in deinem Posting. So sind die "absoluten Minima", die du für 18 mm errechnest nicht sinnvoll, da 1/60 Sekunde als Grenze für verwacklungsfreie Bilder gilt. Längere[1] Belichtungszeiten scheitern nicht an der Technik, sondern am Menschen, der die Kamera hält. Es braucht also die Basis-Faustformel mit 1/Brennweite und als zweite Info 1/60 Sekunde als längste[2] sinnvolle Verschlusszeit. Dass sich Cropfaktor und Stabilisator auf die Formel auswirken ist klar, weshalb ich in meinem Vorposting ja schon eine Link zum DSLR-Forum gesetzt habe, über den mehr Einzelheiten nachzulesen sind.</p><p> </p><p> Mit ist auch aufgefallen, dass du den Begriff Vollformat verwendest. "Vollformat" ist kein Begriff, der eine Sensorgröße bezeichnet, sondern eine Werbeaussage. Als die ersten digitalen Sensoren mit 36x24 mm in den Markt kamen, sie entsprechen in der Abmessung der Negativgröße einer analogen Kleinbildkamera, haben die Werbestrategen den Begriff <strong>Voll</strong>format für Sensoren im KB-Format erfunden, um allen, die im APS-C-Format fotografieren weiß zu machen, dass sie jetzt keine <strong>voll</strong>wertigen Kameras mehr haben. Ich würde hier im Sinne von weniger Verwirrung KB-Format sagen.</p><p> </p><p> Ach, einwerfen wollte ich auch noch, dass man niemals die Kamera beschweren sollte, das nimmt die wahrscheinlich übel. Ein Stativ zu beschweren, kann durchaus Sinn machen, solange man das zulässige Maximalgewicht lt. Hersteller nicht überschreitet, da sonst die Einflüsse auf die strukturelle Integrität keine spezifizierte Arbeitsweise der verwendeten Materialien mehr zulassen würde ;-)</p><p> </p><p> Gut, genug Korinthen für heute.</p><p></p><p>__________</p><p>[1] verschrieben: "Kürzere" in "Längere" geändert</p><p>[2] verschrieben: "kürzeste" in "längste" geändert</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1429165, member: 269873"] [b]AW: Ja, wieder ein Sonnenuntergang. Bitte um konstruktive Kritik.[/b] Auch, auf die Gefahr hin, dass dein Ego jetzt weiter angekratzt wird, sei erwähnt, dass man Bildstabilisatoren durchaus mit in eine Faustregel einbeziehen kann. Das geht, weil die Stabilisierungsleistung in Blenden angegeben wird und die üblichen 2-4 Blenden, die Stabilisatoren bringen, sich als Faktor mit einbeziehen lassen. Wie, das ist ja schon über den Link in meinem "Mammutposting" nachzulesen. In der Regel sind für Gehäuse mit Stabilisator oder stabilisierte Objektive die Blenden angegeben, die sie helfen die Verwacklung zu minimieren. Es gibt allerdings Aufnahmesituationen, hauptsächlich vom Stativ aus, bei denen man Stabilisatoren abschalten sollte, weil sie die Gesamtqualität des Bildes eher negativ beeinflussen. Noch mal zur Faustformel an sich. Sie gibt nicht das absolute Minimum an, sondern einen Erfahrungswert, der gleichzeitig einen Grenzwert darstellt. Bei dem Wert ist noch ein gutes Bild zu bekommen, bei längeren Verschlusszeiten nicht mehr. Es ist absolut unnötig kürzere Belichtungszeiten zu wählen, da der errechnete Wert schon ausreichend ist. Ich will das mit dem kurzen Beispiel mal verdeutlichen: Wenn ich im Zoo hinter einer Glasplatte stehe, kann mich der Gorilla nicht erreichen, egal, ob ich mir die Nase direkt an der Scheibe platt drücke (die rechnerisch ermittelte Verschlusszeit) oder einen Meter dahinter stehe (die zusätzlich verkürzte Verschlusszeit). Die Faustformel ist letztlich auch nicht dazu da die Verschlusszeit zu bestimmen, sondern einen Grenzwert zu liefern, der noch vertretbar ist, um überhaupt ein verwacklungsfreies Bild machen zu können. Das ist besonders dann interessant, wenn man sich zeitlich im Grenzbereich befindet und vor der Entscheidung steht mit langer Verschlusszeit zu schießen und einen Wackler in Kauf zu nehmen oder doch besser die ISO hochzudrehen, auf jeden Fall ausreichend kurze Belichtungszeiten bekommt, dafür aber leichte Abstriche in der Qualität (Rauschen) in Kauf nimmt. Es gibt noch ein paar weitere Ungereimtheiten in deinem Posting. So sind die "absoluten Minima", die du für 18 mm errechnest nicht sinnvoll, da 1/60 Sekunde als Grenze für verwacklungsfreie Bilder gilt. Längere[1] Belichtungszeiten scheitern nicht an der Technik, sondern am Menschen, der die Kamera hält. Es braucht also die Basis-Faustformel mit 1/Brennweite und als zweite Info 1/60 Sekunde als längste[2] sinnvolle Verschlusszeit. Dass sich Cropfaktor und Stabilisator auf die Formel auswirken ist klar, weshalb ich in meinem Vorposting ja schon eine Link zum DSLR-Forum gesetzt habe, über den mehr Einzelheiten nachzulesen sind. Mit ist auch aufgefallen, dass du den Begriff Vollformat verwendest. "Vollformat" ist kein Begriff, der eine Sensorgröße bezeichnet, sondern eine Werbeaussage. Als die ersten digitalen Sensoren mit 36x24 mm in den Markt kamen, sie entsprechen in der Abmessung der Negativgröße einer analogen Kleinbildkamera, haben die Werbestrategen den Begriff [B]Voll[/B]format für Sensoren im KB-Format erfunden, um allen, die im APS-C-Format fotografieren weiß zu machen, dass sie jetzt keine [B]voll[/B]wertigen Kameras mehr haben. Ich würde hier im Sinne von weniger Verwirrung KB-Format sagen. Ach, einwerfen wollte ich auch noch, dass man niemals die Kamera beschweren sollte, das nimmt die wahrscheinlich übel. Ein Stativ zu beschweren, kann durchaus Sinn machen, solange man das zulässige Maximalgewicht lt. Hersteller nicht überschreitet, da sonst die Einflüsse auf die strukturelle Integrität keine spezifizierte Arbeitsweise der verwendeten Materialien mehr zulassen würde ;-) Gut, genug Korinthen für heute. __________ [1] verschrieben: "Kürzere" in "Längere" geändert [2] verschrieben: "kürzeste" in "längste" geändert [/QUOTE]
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