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Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2521479" data-attributes="member: 142024"><p>[USER=415806]@BlackQP[/USER]</p><p></p><p>Moin,</p><p></p><p>was die max. Traglast eines ordentlichen Dreibeins angeht, da braucht man sich sicherlich keine Sorgen machen, mir ist jedenfalls noch keines untergekommen, das bei einer typischen Belastung von ~5kg zusammengebrochen wäre. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Anders dagegen sieht das bei der Sache mir den Schwingungen aus. Hier haben Holz, Carbon und Basalt die Nase vorn im Vergleich zu Aluminium.</p><p></p><p>Wichtig ist für mich persönlich aber auch die Verwindungssteifigkeit, und genau da schwächeln leider die allermeisten Stative, ganz besonders oft die sog. Reisestative. Zu dünne Segmente, zu viele Segmente pro Stativbein, ungenügende Festigkeit bei den Verschlüssen und oben an der Basis. Ich rate daher zu Carbon, eher kräftige Segmente und max. 3 Segmente pro Stativbein! Bei den Verschlüssen rate ich zur drehbaren Variante, denn diese liefert dem Wind einfach weniger Angriffsfläche. Das gleiche gilt für den Einsatz im Wasser, da wird der Unterschied zu den Kippverschlüssen sehr deutlich.</p><p></p><p>Beim Gewicht kann man sich einfach nur mal überlegen, wie kopflastig das ganze wird. Ein Stativ, das nur 1.5kg wiegt aber 5kg Zeugs oben drauf? <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Ich habe mich einst für ein stabiles Carbonstativ entschieden, 3 Segmente pro Bein, kräftige Rohrdurchmesser und Drehverschlüsse. Oben am Kopf kann man drehen und zerren, wie man will, das Teil steht wie eine Mauer und bisher konnten dem Dingens weder Windstärken noch fließendes Gewässer etwas anhaben. Wenn es zu heftig wird, dann kommt die zusätzliche Stabilisierung zum Tragen, wie es in #3 bereits genannt wurde. Den Rucksack oder einen Spanngurt an einen Haken an der unteren Mittelsäule dranmachen und gut ist.</p><p></p><p>Ich weiß, so ein Teil ist meist teuer, schwer und sperrig (großes Packmaß). Dafür ist es kompromisslos in Sachen Stabilität, und genau das macht ein Stativ für mich zu einem nützlichen Werkzeug.</p><p></p><p>Für bodennahe Aufnahmen nutze ich dann eher ein richtiges Bodenstativ, ist halt handlicher, als für diesen Zweck mit dem großen Dreibein zu werkeln.</p><p></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2521479, member: 142024"] [USER=415806]@BlackQP[/USER] Moin, was die max. Traglast eines ordentlichen Dreibeins angeht, da braucht man sich sicherlich keine Sorgen machen, mir ist jedenfalls noch keines untergekommen, das bei einer typischen Belastung von ~5kg zusammengebrochen wäre. ;) Anders dagegen sieht das bei der Sache mir den Schwingungen aus. Hier haben Holz, Carbon und Basalt die Nase vorn im Vergleich zu Aluminium. Wichtig ist für mich persönlich aber auch die Verwindungssteifigkeit, und genau da schwächeln leider die allermeisten Stative, ganz besonders oft die sog. Reisestative. Zu dünne Segmente, zu viele Segmente pro Stativbein, ungenügende Festigkeit bei den Verschlüssen und oben an der Basis. Ich rate daher zu Carbon, eher kräftige Segmente und max. 3 Segmente pro Stativbein! Bei den Verschlüssen rate ich zur drehbaren Variante, denn diese liefert dem Wind einfach weniger Angriffsfläche. Das gleiche gilt für den Einsatz im Wasser, da wird der Unterschied zu den Kippverschlüssen sehr deutlich. Beim Gewicht kann man sich einfach nur mal überlegen, wie kopflastig das ganze wird. Ein Stativ, das nur 1.5kg wiegt aber 5kg Zeugs oben drauf? ;) Ich habe mich einst für ein stabiles Carbonstativ entschieden, 3 Segmente pro Bein, kräftige Rohrdurchmesser und Drehverschlüsse. Oben am Kopf kann man drehen und zerren, wie man will, das Teil steht wie eine Mauer und bisher konnten dem Dingens weder Windstärken noch fließendes Gewässer etwas anhaben. Wenn es zu heftig wird, dann kommt die zusätzliche Stabilisierung zum Tragen, wie es in #3 bereits genannt wurde. Den Rucksack oder einen Spanngurt an einen Haken an der unteren Mittelsäule dranmachen und gut ist. Ich weiß, so ein Teil ist meist teuer, schwer und sperrig (großes Packmaß). Dafür ist es kompromisslos in Sachen Stabilität, und genau das macht ein Stativ für mich zu einem nützlichen Werkzeug. Für bodennahe Aufnahmen nutze ich dann eher ein richtiges Bodenstativ, ist halt handlicher, als für diesen Zweck mit dem großen Dreibein zu werkeln. Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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