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Kennt jemand den Fachausdruck...
Beitrag
<blockquote data-quote="pixelmaker" data-source="post: 2690170" data-attributes="member: 287879"><p>Vielleicht verwechselst Du da was.</p><p>Für Thermosublimation (müsste richtig Sublimationstransfer heißen) wird ein spezielles Übertragungspapier mit einem umgerüsteten Tintenstrahldrucker bedruckt.</p><p>Man könnte jetzt meinen das man diesen Ausdruck nachmessen oder linearisieren kann. Wer das Verfahren schon mal gesehen hat weiß aber das der Ausdruck von der Farbgebung her absolut nichts mit dem endgültigen Ergebnis zu tun hat.</p><p>Dann wird das bedruckte Übertragungsmedium in Kontakt mit der Polyesterfläche gebracht und für eine bestimmte Zeit wird Hitze drauf gegeben. Es ist vollkommen egal auf welches vorbehandelte Material, vom T-Shirt über Tassen und andere Werbemittel, ich das Papier lege und mit Hitze presse (~150°C für wenige Sekunden). Die Farbstoffe sublimieren unter der Hitze in die Beschichtung. Ich habe heute mal nachgeschaut, Sublicoat ist eine lackierbare Beschichtung und besteht aus einer Polyurethan-Acryl-Mischung.</p><p></p><p>So, das bedruckte Papier könnte man noch linearisiren. Je nach Aufbau des Coatings werden die gedruckten Farben aber anders wieder gegeben. Es gibt die Coatings in klar oder weiß. Es ist logisch das der Transfer auf ein klares Coating über weißem Grund anders aussieht als ein Transfer auf ein mit Pigmenten weiß gefärbtes Coating. Auf einer Tasse mit glänzender Coating Oberfläche kommt der Transfer wesentlich kontrastreicher als auf einem Polyester-Gewebe.</p><p>Weitere Einflussgrößen sind die Temperatur und die Zeit des Pressens unter Hitze und selbst die Luftfeuchtigkeit hat Einfluß.</p><p>Selbst wenn ich eine Prozesssteuerung einbauen würde um möglichst viele Einflüsse auszuschalten blieben immer noch die unterschiedlichen Untergründe. Selbst im Auftrag des Coatings gibt es immer Differenzen.</p><p>Mit viel Mühe könnte ich eine Reproduzierbarkeit eines Ergebnisses auf dem gleichen Material erreichen. Aber wenn ich heute ein Polyestergewebe kaufe ist das nicht in einem Jahr zu reproduzieren, weil im Gewebe keine Kontinuität ist.</p><p></p><p>Wenn ich einen Tintenstrahldruck mache dann habe ich ohne Umwege das Ergebnis. Ich kann also das Ergebnis messen und danach den Druck linearisieren. Selbst wenn ich den Tintenstrahldruck nach einer Stunde linearisiere oder über Nacht liegen lasse habe ich schon Differenzen.</p><p>Wenn ich von "Qualität" schreibe dann meine ich nachmessbare Abweichungen.</p><p>Ich kenne einige Werbetechniker die Sublimationstransfers machen. Das geht nach der Methode "Anschauen und - ist gut" oder "Anschauen und für den nächsten was mehr Farbe drauf". Grafische Drucke mit Flächen sehen noch akzeptabel aus. Aber eine Hausfarbe ist nur annähernd zu treffen. Alles was in Richtung Fotodruck geht was ich gesehen habe ist immer flau.</p><p></p><p>grüße</p><p>ralf</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixelmaker, post: 2690170, member: 287879"] Vielleicht verwechselst Du da was. Für Thermosublimation (müsste richtig Sublimationstransfer heißen) wird ein spezielles Übertragungspapier mit einem umgerüsteten Tintenstrahldrucker bedruckt. Man könnte jetzt meinen das man diesen Ausdruck nachmessen oder linearisieren kann. Wer das Verfahren schon mal gesehen hat weiß aber das der Ausdruck von der Farbgebung her absolut nichts mit dem endgültigen Ergebnis zu tun hat. Dann wird das bedruckte Übertragungsmedium in Kontakt mit der Polyesterfläche gebracht und für eine bestimmte Zeit wird Hitze drauf gegeben. Es ist vollkommen egal auf welches vorbehandelte Material, vom T-Shirt über Tassen und andere Werbemittel, ich das Papier lege und mit Hitze presse (~150°C für wenige Sekunden). Die Farbstoffe sublimieren unter der Hitze in die Beschichtung. Ich habe heute mal nachgeschaut, Sublicoat ist eine lackierbare Beschichtung und besteht aus einer Polyurethan-Acryl-Mischung. So, das bedruckte Papier könnte man noch linearisiren. Je nach Aufbau des Coatings werden die gedruckten Farben aber anders wieder gegeben. Es gibt die Coatings in klar oder weiß. Es ist logisch das der Transfer auf ein klares Coating über weißem Grund anders aussieht als ein Transfer auf ein mit Pigmenten weiß gefärbtes Coating. Auf einer Tasse mit glänzender Coating Oberfläche kommt der Transfer wesentlich kontrastreicher als auf einem Polyester-Gewebe. Weitere Einflussgrößen sind die Temperatur und die Zeit des Pressens unter Hitze und selbst die Luftfeuchtigkeit hat Einfluß. Selbst wenn ich eine Prozesssteuerung einbauen würde um möglichst viele Einflüsse auszuschalten blieben immer noch die unterschiedlichen Untergründe. Selbst im Auftrag des Coatings gibt es immer Differenzen. Mit viel Mühe könnte ich eine Reproduzierbarkeit eines Ergebnisses auf dem gleichen Material erreichen. Aber wenn ich heute ein Polyestergewebe kaufe ist das nicht in einem Jahr zu reproduzieren, weil im Gewebe keine Kontinuität ist. Wenn ich einen Tintenstrahldruck mache dann habe ich ohne Umwege das Ergebnis. Ich kann also das Ergebnis messen und danach den Druck linearisieren. Selbst wenn ich den Tintenstrahldruck nach einer Stunde linearisiere oder über Nacht liegen lasse habe ich schon Differenzen. Wenn ich von "Qualität" schreibe dann meine ich nachmessbare Abweichungen. Ich kenne einige Werbetechniker die Sublimationstransfers machen. Das geht nach der Methode "Anschauen und - ist gut" oder "Anschauen und für den nächsten was mehr Farbe drauf". Grafische Drucke mit Flächen sehen noch akzeptabel aus. Aber eine Hausfarbe ist nur annähernd zu treffen. Alles was in Richtung Fotodruck geht was ich gesehen habe ist immer flau. grüße ralf [/QUOTE]
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