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Mediengestaltung, Design & Typografie
Kennt jemand den Fachausdruck...
Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2690586"><p>Einfach nur mal ein Fortschrittsbericht. Die in den Postings gemachten Vorschläge und Links dazu musste ich mal studieren bzw. die teilweise umfangreichen Beiträge in den Links auch versuchen zu verstehen und nachzuvollziehen.</p><p>Vor allem das letzte Zitat hat mich gefreut, dass mir das Recht zugestanden wurde, das was ich am Monitor sehe auch erwarten kann, auf Papier zu sehen. Leider ist die Realisierung in der Praxis das Problem. Eben nur, bei Bildern mit den gezeigten Histogrammen, also nicht bei allen, nur bei ganz speziellen. Die gibt es aber auch, und die sind wirklich interessant.</p><p></p><p>Ich habe in dem Fotogeschäft, das die meisten meiner Drucke gemacht hat, und von dem auch der letzte Druck stammt mich genauer erkundigt. Ich kenne jetzt den Druckertyp, ich habe die Schachtel mit dem Hahnemühle-Rollenpapier gesehen. Außerdem habe ich gefragt, woher er Profile für seine verwendeten Papiersorten hat. Diese wurden von dem Techniker der Aufbaufirma an Ort und Stelle erstellt. Also Testbild, drucken, messen, Profil anpassen, drucken, messen usw.</p><p>Damit ist, wenn man die Kompetenz des Technikers nicht in Frage stellt, die Forderung nach der individuellen Einstellung für ein bestimmtes Gerät und die verwendeten Papiersorten hoffentlich ausreichend geklärt.</p><p>Ich kann bei Hahnemühle ICC-Profile für den Drucker laden, allerdings muss ich erst dahinterkommenen, wie ich die PS CS6 bekanntgebe, das weiß ich noch nicht. Ein Grund dafür ist, dass viele Informationen dafür gedacht sind, dass man PS so einstellt, dass man am eigenen Drucker, und das sind eben mehr oder weniger gute Tischdrucker, das bearbeitete Bild druckt. In meinem Fall ist es jedoch nicht so. Ich benötige nur einen Softproof, der möglichst gut die zu erwartenden Farben mit dem jeweilig verwendeten Papier am Monitor zeigt. Ist zwar im Endergebnis eigentlich identisch, nur geht kaum jemand beim Thema "Farbmanagement usw." auf so einen Fall ein. Das macht das Verständnis und die Umsetzung nicht gerade einfacher. Doch egal.</p><p>Ein Detailproblem ist z.B., dass diese Papierbezeichnung, die auf der Schachtel der Papierrolle aufgedruckt ist, nicht mit den bei Hahnemühle angeführten Fine-Art Papieren nicht exakt übereinstimmt. Ob das zu vernachlässigen ist weiß ich nicht, kann ich auch nicht wirklich beurteilen. Das sind so Sachen, die man nur nach einiger Praxis werten kann.</p><p></p><p>Auch ist mir noch absolut unklar, wie man die Erwartung, nämlich ein Foto z.B. in PS optimal zu bearbeiten, und dann auf allen beliebigen anderen Medien präsentieren kann, tatsächlich realisieren kann.</p><p>So, wie ich das im Augenblick sehe, sieht der Workflow so aus:</p><p>Bearbeite ein Bild optimal.</p><p>Mache den Softproof für ein bestimmtes Medium, mache erforderliche Anpassungen durch Änderungen der Bildbearbeitung (Helligkeit, Kontrast, selektive Farbkorrekturen usw.) und <u>speichere eine geänderte</u> Version für dieses Medium ab.</p><p>Soll nun das selbe Foto auf einem anderen Papier, einem anderen Drucker, Ausbelichter, ausgegeben werden, so beginnt das Spiel von vorne und <u>das Ergebnis ist eine weitere Datei</u>.</p><p>Das ist nicht das, was ich mir unter einmaliger Bearbeitung vorstelle. Dazu brauche ich in letzter Konsequenz auch keine Treiber, Profile usw. Ein Druckertreiber ist ein Übersetzer, der die Sprache der Druckerschnittstelle in die jeweilige Sprache des verwendeten Druckers wandelt. Dafür gibt es umfangreiche Tabellen und nicht unbedingt Intelligenz. Beim Farbdruck muss eben zusätzlich die vorliegende Farbinformation des verwendeten Farbraums des Bilds in die Möglichkeiten des Druckers übersetzt werden. Die Übersetzer werden Profile genannt. Auch die sind nicht gerade intelligent, da sie nach den Erfahrungen der Hersteller ein möglichst gutes Ergebnis erreichen wollen, auch das geht mit Tabellen.</p><p>Ein Monitor wird kalibriert, um die bestmögliche Farbtreue für ein spezielles Gerät zu erreichen. Ein Drucker kann auch auf ein bestimmtes Gerät und zusätzlich auf eine bestimmte Papiersorte eingemessen werden. Beides sind Feinabstimmungen für ein spezielles Gerät und optimieren das Endergebnis.</p><p></p><p>Doch vielleicht habe ich auch irgendetwas nicht verstanden.</p><p>So, jetzt habe ich viel geschrieben und dabei viele Sachen nur angerissen oder gar nicht erwähnt.<img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2690586"] Einfach nur mal ein Fortschrittsbericht. Die in den Postings gemachten Vorschläge und Links dazu musste ich mal studieren bzw. die teilweise umfangreichen Beiträge in den Links auch versuchen zu verstehen und nachzuvollziehen. Vor allem das letzte Zitat hat mich gefreut, dass mir das Recht zugestanden wurde, das was ich am Monitor sehe auch erwarten kann, auf Papier zu sehen. Leider ist die Realisierung in der Praxis das Problem. Eben nur, bei Bildern mit den gezeigten Histogrammen, also nicht bei allen, nur bei ganz speziellen. Die gibt es aber auch, und die sind wirklich interessant. Ich habe in dem Fotogeschäft, das die meisten meiner Drucke gemacht hat, und von dem auch der letzte Druck stammt mich genauer erkundigt. Ich kenne jetzt den Druckertyp, ich habe die Schachtel mit dem Hahnemühle-Rollenpapier gesehen. Außerdem habe ich gefragt, woher er Profile für seine verwendeten Papiersorten hat. Diese wurden von dem Techniker der Aufbaufirma an Ort und Stelle erstellt. Also Testbild, drucken, messen, Profil anpassen, drucken, messen usw. Damit ist, wenn man die Kompetenz des Technikers nicht in Frage stellt, die Forderung nach der individuellen Einstellung für ein bestimmtes Gerät und die verwendeten Papiersorten hoffentlich ausreichend geklärt. Ich kann bei Hahnemühle ICC-Profile für den Drucker laden, allerdings muss ich erst dahinterkommenen, wie ich die PS CS6 bekanntgebe, das weiß ich noch nicht. Ein Grund dafür ist, dass viele Informationen dafür gedacht sind, dass man PS so einstellt, dass man am eigenen Drucker, und das sind eben mehr oder weniger gute Tischdrucker, das bearbeitete Bild druckt. In meinem Fall ist es jedoch nicht so. Ich benötige nur einen Softproof, der möglichst gut die zu erwartenden Farben mit dem jeweilig verwendeten Papier am Monitor zeigt. Ist zwar im Endergebnis eigentlich identisch, nur geht kaum jemand beim Thema "Farbmanagement usw." auf so einen Fall ein. Das macht das Verständnis und die Umsetzung nicht gerade einfacher. Doch egal. Ein Detailproblem ist z.B., dass diese Papierbezeichnung, die auf der Schachtel der Papierrolle aufgedruckt ist, nicht mit den bei Hahnemühle angeführten Fine-Art Papieren nicht exakt übereinstimmt. Ob das zu vernachlässigen ist weiß ich nicht, kann ich auch nicht wirklich beurteilen. Das sind so Sachen, die man nur nach einiger Praxis werten kann. Auch ist mir noch absolut unklar, wie man die Erwartung, nämlich ein Foto z.B. in PS optimal zu bearbeiten, und dann auf allen beliebigen anderen Medien präsentieren kann, tatsächlich realisieren kann. So, wie ich das im Augenblick sehe, sieht der Workflow so aus: Bearbeite ein Bild optimal. Mache den Softproof für ein bestimmtes Medium, mache erforderliche Anpassungen durch Änderungen der Bildbearbeitung (Helligkeit, Kontrast, selektive Farbkorrekturen usw.) und [U]speichere eine geänderte[/U] Version für dieses Medium ab. Soll nun das selbe Foto auf einem anderen Papier, einem anderen Drucker, Ausbelichter, ausgegeben werden, so beginnt das Spiel von vorne und [U]das Ergebnis ist eine weitere Datei[/U]. Das ist nicht das, was ich mir unter einmaliger Bearbeitung vorstelle. Dazu brauche ich in letzter Konsequenz auch keine Treiber, Profile usw. Ein Druckertreiber ist ein Übersetzer, der die Sprache der Druckerschnittstelle in die jeweilige Sprache des verwendeten Druckers wandelt. Dafür gibt es umfangreiche Tabellen und nicht unbedingt Intelligenz. Beim Farbdruck muss eben zusätzlich die vorliegende Farbinformation des verwendeten Farbraums des Bilds in die Möglichkeiten des Druckers übersetzt werden. Die Übersetzer werden Profile genannt. Auch die sind nicht gerade intelligent, da sie nach den Erfahrungen der Hersteller ein möglichst gutes Ergebnis erreichen wollen, auch das geht mit Tabellen. Ein Monitor wird kalibriert, um die bestmögliche Farbtreue für ein spezielles Gerät zu erreichen. Ein Drucker kann auch auf ein bestimmtes Gerät und zusätzlich auf eine bestimmte Papiersorte eingemessen werden. Beides sind Feinabstimmungen für ein spezielles Gerät und optimieren das Endergebnis. Doch vielleicht habe ich auch irgendetwas nicht verstanden. So, jetzt habe ich viel geschrieben und dabei viele Sachen nur angerissen oder gar nicht erwähnt.:) [/QUOTE]
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