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Kennt jemand den Fachausdruck...
Beitrag
<blockquote data-quote="pixelmaker" data-source="post: 2690606" data-attributes="member: 287879"><p>Ich habe schon den Eindruck das diejenigen die Dir helfen wollten recht genau wissen was sie tun</p><p></p><p></p><p>Spielt keine Rolle.</p><p>Früher wurden die Monitore mit unterschiedlichen Gammawerten kalibriert, das ist aber schon seit über 10 Jahren nicht mehr so.</p><p></p><p></p><p>Brauchst Du auch nicht. Die Farbkonsistenz ist durch die Profile in der Datei und die linearisierung des Druckers gegeben. Das der Drucker einmal beim Aufstellen linearisiert wurde reicht aber nicht. Die Linearisierung muss bei jeder unterschiedlichen Charge des Bedruckstoffs und bei jeder neuen Tintenfüllung neu gemacht werden. Es gibt Abweichungen bei den Materialien. Immer mit der gleichen Linearisierung zu fahren gibt keinen Sinn, damit disqualifiziert sich dieser "Fachmann" erneut. Ich kann auch nicht beim Kauf den Monitor einmal kalibrieren und dann davon ausgehen das das für das gesamte Monitorleben reicht.</p><p></p><p></p><p>Du wirfst hier verschiedene Sachen durcheinander.</p><p>Wenn die Kette der Geräte sauber profiliert, kalibriert und linearisiert ist dann erhältst Du <u>messbare</u> Werte. Ein neutrales Grau ist es dann auch, das Weiß ist die Farbe des Druckmediums (sofern der Drucker nicht weiß unterdruckt, man muß ja hier aufpassen weil jedes Wort auf die Waage gelegt wird) und schwarz ist der dunkelste auf dem Medium erreichbare Zustand.</p><p>Messtechnik und persönlicher Eindruck und Gefallen sind ganz unterschiedliche Angelegenheiten.</p><p>Wenn der "Fachmann" das Bild irgendwie angleicht mixt er das Bild nach seinem rein subjektiven Eindruck. Das kann man machen, aber man kann es nicht mit dem Prozess vergleichen. Es ist nicht möglich das Ergebnis zu wiederholen.</p><p>Das hat nichts mehr mit der immer wieder von uns beschriebenen Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit zu tun.</p><p>Ich hab mal vor 30 Jahren in einem Fotolabor gearbeitet, noch mit richtiger Belichtung, viel Chemie und so. Und die Fotolaborantin war rot/grün fehlsichtig. Die kam dann immer mit einer Probebelichtung in der Mittagspause und hat gefragt ob das so gut ist. Die Großfotos waren damals für Ausstellungen von deutschen Ministerien und wir haben uns immer wie wild gefreut wenn die Bilder alle einen leichten, aber unterschiedlichen Farbstich hatten. Das hat die Ausstellungen irgendwie lebendiger gemacht<img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" />.</p><p></p><p>Wenn ich ein Bild drucke und wiederhole den Druck in einem Jahr, dann müssen trotz Produktionsabweichungen die Ergebnisse identisch sein. Das ist der Grund weshalb mit Profilen etc. gearbeitet wird. Nachzulesen ist das ganze Thema im</p><p><strong>.</strong></p><p></p><p>Ich habe aber den Eindruck das Dein Problem das ist, das Du mit dem möglichen Farbraum eines Druckmediums nicht zufrieden bist und mehr raus holen willst als das Papier hergibt. Man kann Farben im Ausdruck übersättigen so das es auf einem Medium was keinen großartigen Kontrast hergibt doch etwas mehr Kontrast hat und subjektiv besser gefällt. Das ist dann eine spezielle Einstellung nur für das Medium und hat nichts mit dem Prozess zu tun.</p><p>Diese Einstellungen machst Du an Deinem Monitor speziell für ein Druckmedium. Der Prozess beginnt erst wenn Du das Bild ausgibst.</p><p></p><p>grüße</p><p>ralf</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixelmaker, post: 2690606, member: 287879"] Ich habe schon den Eindruck das diejenigen die Dir helfen wollten recht genau wissen was sie tun Spielt keine Rolle. Früher wurden die Monitore mit unterschiedlichen Gammawerten kalibriert, das ist aber schon seit über 10 Jahren nicht mehr so. Brauchst Du auch nicht. Die Farbkonsistenz ist durch die Profile in der Datei und die linearisierung des Druckers gegeben. Das der Drucker einmal beim Aufstellen linearisiert wurde reicht aber nicht. Die Linearisierung muss bei jeder unterschiedlichen Charge des Bedruckstoffs und bei jeder neuen Tintenfüllung neu gemacht werden. Es gibt Abweichungen bei den Materialien. Immer mit der gleichen Linearisierung zu fahren gibt keinen Sinn, damit disqualifiziert sich dieser "Fachmann" erneut. Ich kann auch nicht beim Kauf den Monitor einmal kalibrieren und dann davon ausgehen das das für das gesamte Monitorleben reicht. Du wirfst hier verschiedene Sachen durcheinander. Wenn die Kette der Geräte sauber profiliert, kalibriert und linearisiert ist dann erhältst Du [U]messbare[/U] Werte. Ein neutrales Grau ist es dann auch, das Weiß ist die Farbe des Druckmediums (sofern der Drucker nicht weiß unterdruckt, man muß ja hier aufpassen weil jedes Wort auf die Waage gelegt wird) und schwarz ist der dunkelste auf dem Medium erreichbare Zustand. Messtechnik und persönlicher Eindruck und Gefallen sind ganz unterschiedliche Angelegenheiten. Wenn der "Fachmann" das Bild irgendwie angleicht mixt er das Bild nach seinem rein subjektiven Eindruck. Das kann man machen, aber man kann es nicht mit dem Prozess vergleichen. Es ist nicht möglich das Ergebnis zu wiederholen. Das hat nichts mehr mit der immer wieder von uns beschriebenen Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit zu tun. Ich hab mal vor 30 Jahren in einem Fotolabor gearbeitet, noch mit richtiger Belichtung, viel Chemie und so. Und die Fotolaborantin war rot/grün fehlsichtig. Die kam dann immer mit einer Probebelichtung in der Mittagspause und hat gefragt ob das so gut ist. Die Großfotos waren damals für Ausstellungen von deutschen Ministerien und wir haben uns immer wie wild gefreut wenn die Bilder alle einen leichten, aber unterschiedlichen Farbstich hatten. Das hat die Ausstellungen irgendwie lebendiger gemacht:D. Wenn ich ein Bild drucke und wiederhole den Druck in einem Jahr, dann müssen trotz Produktionsabweichungen die Ergebnisse identisch sein. Das ist der Grund weshalb mit Profilen etc. gearbeitet wird. Nachzulesen ist das ganze Thema im [B].[/B] Ich habe aber den Eindruck das Dein Problem das ist, das Du mit dem möglichen Farbraum eines Druckmediums nicht zufrieden bist und mehr raus holen willst als das Papier hergibt. Man kann Farben im Ausdruck übersättigen so das es auf einem Medium was keinen großartigen Kontrast hergibt doch etwas mehr Kontrast hat und subjektiv besser gefällt. Das ist dann eine spezielle Einstellung nur für das Medium und hat nichts mit dem Prozess zu tun. Diese Einstellungen machst Du an Deinem Monitor speziell für ein Druckmedium. Der Prozess beginnt erst wenn Du das Bild ausgibst. grüße ralf [/QUOTE]
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