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Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2690629"><p>Das würde ich anders formulieren, doch prinzipiell zustimmen. Es geht eben darum, wie man dieses Problem auf eine reproduzierbare Weise löst. Denn dass Fotos wie das bekannte Testbild einwandfrei gedruckt werden können ist ein Hinweis darauf, dass eigentlich die Kalibrierungen stimmen sollten. Wenn es dann, bei Bildern mit den gezeigten Histogrammen Probleme nicht zufriedenstellende, ja vom Monitoreindruck stark abweichende Ergebnisse gibt, dann bleibt schon der Schluss, dass die Profilierung nicht wirklich für alle Vorlagen ausreichend geeignet ist. Was wiederum bedeutet, dass ein zufriedenstellendes Ergebnis nur mit einer individuellen Nachbearbeiten des eigentlich optimal erstellten Bilds erreichbar ist.</p><p>So weit habe ich mich schon abgefunden, nur suche ich jetzt, und damit kommen wir auf den von mir gewählten Namen des Threads zurück, eine wiederholbare Möglichkeit.</p><p>Die Antwort, wie diese Streifen heißen und wozu sie tatsächlich nutzbar sind, habe ich dankbarerweise in #2, #4 und dann noch in #40 erhalten, allerdings haben die Antworten auch ergeben, dass sie den von mir erhofften Anhaltspunkt nicht ausreichend liefern.</p><p></p><p></p><p></p><p>Unwidersprochen, wenn ich nichts übersehen habe, blieb auch die Feststellung, dass ein Softproof für ein bestimmtes Druckermodell und eine Papiersorte gemacht wird. Macht man den, kann es eben sein, dass Veränderungen an der Bearbeitung erforderlich sind, und damit ist das Modell, dass man eine Bearbeitung für jede beliebige Ausgabe machen kann, nicht richtig.</p><p></p><p></p><p></p><p>Damit wird das Verfahren jedoch überhaupt nicht realisierbar. Auch wenn tatsächlich bei jedem Tintenwechsel und jedem Chargenwechsel eine Linearisierung erfolgt, so ist, besonders bei Tintenwechsel unvermeidlich, dass die darstellbare Summe an Farben nicht mit der vorher identisch ist. Damit wäre eine neu Profilierung nötig. Und die Profile, die ich z.B. von Hahnemühle, das gilt aber sicher für alle Hersteller, erhalte, können damit nicht wirklich für alle Drucker stimmen.</p><p>Nur sind das minimale Abweichungen, so pingelig bin ich ja ohnehin nicht. Außerdem muss man immer bedenken, dass Bilder fast nirgendwo unter Normlicht betrachtet werden, in keiner Ausstellung, in keinem Museum der Welt. Das erinnert mich immer an den Toningenieur, der in seinem teuren Studio, neben den hochwertigen Monitoren, auch zwei ganz kleine, richtig schäbige Plastiklautsprecher hatte und das damit erklärte, dass sein Mix auch bei einem kleinen Küchenradio gut klingen sollten.</p><p></p><p>Also, die Bilder sollen wirklich so gut , wie ich es nach meinem Geschmack schaffe, sein. Das kann ich bis zum Monitor, danach wird es bei einigen wenigen Bildern sehr heikel, siehe Histogramme.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2690629"] Das würde ich anders formulieren, doch prinzipiell zustimmen. Es geht eben darum, wie man dieses Problem auf eine reproduzierbare Weise löst. Denn dass Fotos wie das bekannte Testbild einwandfrei gedruckt werden können ist ein Hinweis darauf, dass eigentlich die Kalibrierungen stimmen sollten. Wenn es dann, bei Bildern mit den gezeigten Histogrammen Probleme nicht zufriedenstellende, ja vom Monitoreindruck stark abweichende Ergebnisse gibt, dann bleibt schon der Schluss, dass die Profilierung nicht wirklich für alle Vorlagen ausreichend geeignet ist. Was wiederum bedeutet, dass ein zufriedenstellendes Ergebnis nur mit einer individuellen Nachbearbeiten des eigentlich optimal erstellten Bilds erreichbar ist. So weit habe ich mich schon abgefunden, nur suche ich jetzt, und damit kommen wir auf den von mir gewählten Namen des Threads zurück, eine wiederholbare Möglichkeit. Die Antwort, wie diese Streifen heißen und wozu sie tatsächlich nutzbar sind, habe ich dankbarerweise in #2, #4 und dann noch in #40 erhalten, allerdings haben die Antworten auch ergeben, dass sie den von mir erhofften Anhaltspunkt nicht ausreichend liefern. Unwidersprochen, wenn ich nichts übersehen habe, blieb auch die Feststellung, dass ein Softproof für ein bestimmtes Druckermodell und eine Papiersorte gemacht wird. Macht man den, kann es eben sein, dass Veränderungen an der Bearbeitung erforderlich sind, und damit ist das Modell, dass man eine Bearbeitung für jede beliebige Ausgabe machen kann, nicht richtig. Damit wird das Verfahren jedoch überhaupt nicht realisierbar. Auch wenn tatsächlich bei jedem Tintenwechsel und jedem Chargenwechsel eine Linearisierung erfolgt, so ist, besonders bei Tintenwechsel unvermeidlich, dass die darstellbare Summe an Farben nicht mit der vorher identisch ist. Damit wäre eine neu Profilierung nötig. Und die Profile, die ich z.B. von Hahnemühle, das gilt aber sicher für alle Hersteller, erhalte, können damit nicht wirklich für alle Drucker stimmen. Nur sind das minimale Abweichungen, so pingelig bin ich ja ohnehin nicht. Außerdem muss man immer bedenken, dass Bilder fast nirgendwo unter Normlicht betrachtet werden, in keiner Ausstellung, in keinem Museum der Welt. Das erinnert mich immer an den Toningenieur, der in seinem teuren Studio, neben den hochwertigen Monitoren, auch zwei ganz kleine, richtig schäbige Plastiklautsprecher hatte und das damit erklärte, dass sein Mix auch bei einem kleinen Küchenradio gut klingen sollten. Also, die Bilder sollen wirklich so gut , wie ich es nach meinem Geschmack schaffe, sein. Das kann ich bis zum Monitor, danach wird es bei einigen wenigen Bildern sehr heikel, siehe Histogramme. [/QUOTE]
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