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(Digitale) Fotografie allgemein
Langzeitbelichtung - Was mache ich falsch?
Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2553343"><p>Das gilt als Antwort auch für 4.): Bei solch einer Aufnahme hast Du einfach Helligkeitsunterschiede, die eine Kamera nicht schaffen kann. Die"extrem übertriebenen Lichtpunkte sind einfach Bereiche, in denen das Foto total überbelichtet ist, weil mit der getroffenen Einstellung dunkle Bereiche auch noch etwas Zeichnung haben.</p><p></p><p>Das ist sicher gut, denn damit hast Du das beste Ausgangsmaterial.</p><p></p><p>Was unerheblich ist, wenn Du im RAW-Format speicherst, da bei der Entwicklung der Weißabgleich passiert. Was bei einem Nachtfoto ohnehin ziemlich sinnlos ist, denn auf welchen Bereich soll denn der Weißabgleich erfolgen? Es gibt so etwas wie Standard-Farbtemperaturen für alle möglichen Situationen, jedoch sind das Anhaltspunkte und bei ein paar hundert unterschiedlichen Lichtquellen und zusätzlich noch mit einem Himmel, der, wie man sieht, bei nur einer Aufnahme erstens überbelichtet und zweitens dabei meistens irgendetwas in rotbraunem Matsch hergibt (das ist eben das, was als Mischlicht von unten, eventuell von oben, und jedenfalls bei irgendeinem Schmutz, der über einer Stadt liegt).</p><p>Bei solchen Bildern muss man kreativ sein und verschiedene Bereiche so bearbeiten, dass dann das Ergebnis den Seherwartungen entspricht.</p><p></p><p>Belichtungsmessung bedeutet hier: Belichtungsreihe, also mehrere Aufnahmen mit der selben Blende, demselben ISO-Wert aber verschiedenen Zeiten. Damit hast Du ein paar Einzelbilder, die zum Teil überbelichtet und zum Teil unterbelichtet sind, die bei geeigneter Kombination jedoch in jedem aller Bereiche ausreichend Zeichnung und bei geschickter Anwendung ein glaubhaftes Ergebnis liefern.</p><p></p><p>Du kannst natürlich aus einer Belichtungsreihe auch ein HDR-Bild basteln, doch das musst Du nicht. HDR-Bilder werden heute gedanklich gern mit Tonemapping verknüpft, was eigentlich ein ganz anderes Ergebnis liefert.</p><p>Wenn Du die einzelnen Bilder einer Belichtungsreihe in Ebenen hast, sie mit Masken versiehst, kannst Du eben das unter 1) genannte Problem verhindern oder abschwächen, je nach Deinem Empfinden, das ist Geschmackssache.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2553343"] Das gilt als Antwort auch für 4.): Bei solch einer Aufnahme hast Du einfach Helligkeitsunterschiede, die eine Kamera nicht schaffen kann. Die"extrem übertriebenen Lichtpunkte sind einfach Bereiche, in denen das Foto total überbelichtet ist, weil mit der getroffenen Einstellung dunkle Bereiche auch noch etwas Zeichnung haben. Das ist sicher gut, denn damit hast Du das beste Ausgangsmaterial. Was unerheblich ist, wenn Du im RAW-Format speicherst, da bei der Entwicklung der Weißabgleich passiert. Was bei einem Nachtfoto ohnehin ziemlich sinnlos ist, denn auf welchen Bereich soll denn der Weißabgleich erfolgen? Es gibt so etwas wie Standard-Farbtemperaturen für alle möglichen Situationen, jedoch sind das Anhaltspunkte und bei ein paar hundert unterschiedlichen Lichtquellen und zusätzlich noch mit einem Himmel, der, wie man sieht, bei nur einer Aufnahme erstens überbelichtet und zweitens dabei meistens irgendetwas in rotbraunem Matsch hergibt (das ist eben das, was als Mischlicht von unten, eventuell von oben, und jedenfalls bei irgendeinem Schmutz, der über einer Stadt liegt). Bei solchen Bildern muss man kreativ sein und verschiedene Bereiche so bearbeiten, dass dann das Ergebnis den Seherwartungen entspricht. Belichtungsmessung bedeutet hier: Belichtungsreihe, also mehrere Aufnahmen mit der selben Blende, demselben ISO-Wert aber verschiedenen Zeiten. Damit hast Du ein paar Einzelbilder, die zum Teil überbelichtet und zum Teil unterbelichtet sind, die bei geeigneter Kombination jedoch in jedem aller Bereiche ausreichend Zeichnung und bei geschickter Anwendung ein glaubhaftes Ergebnis liefern. Du kannst natürlich aus einer Belichtungsreihe auch ein HDR-Bild basteln, doch das musst Du nicht. HDR-Bilder werden heute gedanklich gern mit Tonemapping verknüpft, was eigentlich ein ganz anderes Ergebnis liefert. Wenn Du die einzelnen Bilder einer Belichtungsreihe in Ebenen hast, sie mit Masken versiehst, kannst Du eben das unter 1) genannte Problem verhindern oder abschwächen, je nach Deinem Empfinden, das ist Geschmackssache. [/QUOTE]
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