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<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2379772"><p>Das ist ein Historienbericht, das gab es vielleicht noch unter Win 95 oder 98.</p><p>Der sogenannte "IBM"-PC war, ob von IBM beabsichtigt oder nicht, ein hardware-offener PC. Damit hat sich schon immer eine extrem heterogene Gemeinschaft von Baugruppen und den dafür nötigen Treibern ergeben. Obwohl weder Microsoft noch Apple von Engerln geführt werden, darf man nicht unbedingt MS-DOS oder dann später Windows die Schuld geben, wenn Anbieter schlampig programmieren und damit, z.B. durch direkte Zugriffe auf die Hardware unter Umgehung der Betriebssystemschnittstellen, den Rechner ins Trudeln bringen. Dazu kommt noch, dass besonders die Gamer maximale Performance verlangten, und wie sonst im Leben ist das Ausschalten von Sicherungsmaßnahmen eben gefährlich. Ein Betriebssystem, das solche Zugänge verhindert, wird je sicherer es wird, umso langsamer. Weil eben viele Ressourcen für solche Aufgaben verbraucht werden. Doch das verstehen die meisten User nicht und so hat der Markt sich gegen Sicherheit entschieden. So wie auch viele ihre passwortgeschützten Zugänge ihrem Browser überlassen, auch hier: Bequemlichkeit geht vor Sicherheit.</p><p>Apple hat hingegen kein offenes System gebaut, hat kaum Drittanbietern Zugang gegeben und sich vor langer Zeit auf die grafische Benutzeroberfläche konzentriert. Damit war Apple im Bereich Desktop-Publishing lange Zeit führend, während es im Bereich Bürocomputer eher harmlos auftrat. Damit hatte Apple eine wesentlich homogenere Umgebung, allerdings auch mit der Einschränkung, dass viele Anwendungen, die eine spezielle Hardware benötigen, nie für einen Apple entwickelt oder angepasst wurden.</p><p>Und wenn jetzt jemand sagt, er hätte einen Billigrechner bei einem Diskonter gekauft, der hätte gerade mal ein paar Monate mehr schlecht als recht funktioniert, dann muss die Gegenfrage "Was erwartest Du um diesen Preis?" gestellt werden. Wenn man zum selben Preis, den ein MAC kostet einen Windows-Rechner kauft, funktioniert der genauso lang. Alle Hersteller haben den Zugang zu Billig- und Qualitätsbauteilen. Für welche sie sich entscheiden fließt dann auch in den Kaufpreis ein.</p><p>Schrott ist Schrott und Qualität hat seinen Preis. Dasselbe gilt auf für tragbare Rechner. Wenn man um ein paar hundert Euro ein Notebook kauft, kriegt man keinen Bentley oder Ferrari. Wer das glaubt und dann Fehler dem Betriebssystem zuschreibt zeigt nur, dass das Wissen um Zusammenhänge nicht umfassend genug ist.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2379772"] Das ist ein Historienbericht, das gab es vielleicht noch unter Win 95 oder 98. Der sogenannte "IBM"-PC war, ob von IBM beabsichtigt oder nicht, ein hardware-offener PC. Damit hat sich schon immer eine extrem heterogene Gemeinschaft von Baugruppen und den dafür nötigen Treibern ergeben. Obwohl weder Microsoft noch Apple von Engerln geführt werden, darf man nicht unbedingt MS-DOS oder dann später Windows die Schuld geben, wenn Anbieter schlampig programmieren und damit, z.B. durch direkte Zugriffe auf die Hardware unter Umgehung der Betriebssystemschnittstellen, den Rechner ins Trudeln bringen. Dazu kommt noch, dass besonders die Gamer maximale Performance verlangten, und wie sonst im Leben ist das Ausschalten von Sicherungsmaßnahmen eben gefährlich. Ein Betriebssystem, das solche Zugänge verhindert, wird je sicherer es wird, umso langsamer. Weil eben viele Ressourcen für solche Aufgaben verbraucht werden. Doch das verstehen die meisten User nicht und so hat der Markt sich gegen Sicherheit entschieden. So wie auch viele ihre passwortgeschützten Zugänge ihrem Browser überlassen, auch hier: Bequemlichkeit geht vor Sicherheit. Apple hat hingegen kein offenes System gebaut, hat kaum Drittanbietern Zugang gegeben und sich vor langer Zeit auf die grafische Benutzeroberfläche konzentriert. Damit war Apple im Bereich Desktop-Publishing lange Zeit führend, während es im Bereich Bürocomputer eher harmlos auftrat. Damit hatte Apple eine wesentlich homogenere Umgebung, allerdings auch mit der Einschränkung, dass viele Anwendungen, die eine spezielle Hardware benötigen, nie für einen Apple entwickelt oder angepasst wurden. Und wenn jetzt jemand sagt, er hätte einen Billigrechner bei einem Diskonter gekauft, der hätte gerade mal ein paar Monate mehr schlecht als recht funktioniert, dann muss die Gegenfrage "Was erwartest Du um diesen Preis?" gestellt werden. Wenn man zum selben Preis, den ein MAC kostet einen Windows-Rechner kauft, funktioniert der genauso lang. Alle Hersteller haben den Zugang zu Billig- und Qualitätsbauteilen. Für welche sie sich entscheiden fließt dann auch in den Kaufpreis ein. Schrott ist Schrott und Qualität hat seinen Preis. Dasselbe gilt auf für tragbare Rechner. Wenn man um ein paar hundert Euro ein Notebook kauft, kriegt man keinen Bentley oder Ferrari. Wer das glaubt und dann Fehler dem Betriebssystem zuschreibt zeigt nur, dass das Wissen um Zusammenhänge nicht umfassend genug ist. [/QUOTE]
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