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3D: Modeling, Texturen, Licht, Animation, Rendern
Cinema 4D
C4D - Allgemein
Maturarbeit (100h) - Grundsätzliche Fragen
Beitrag
<blockquote data-quote="KBB" data-source="post: 1891847" data-attributes="member: 287288"><p><strong>AW: Maturarbeit (100h) - Grundsätzliche Fragen</strong></p><p></p><p>Das ist zwar alles richtig, aber die Oberfläche von Blender ist gerade fürs Modellieren sehr gewöhnungsbedürftig und gutes Rendern ebenfalls nicht leicht zu lernen, zumal man für bestimmte Beleuchtungsmodelle immer noch auf externe Renderer zugreifen muss.</p><p></p><p>Maya ist nicht leichter zu lernen. Einen Raum auszuleuchten, egal wieviele Modelle er enthält, schließt immer Kenntnisse über Materialien, Licht und Rendereinstellungen ein. Um das wie im Cornel Box Beispiel oben zu machen, müsstest Du mental ray als Renderer erlernen. Sehr mächtig, aber sehr komplex, wenn nicht sogar kompliziert und ganz bestimmt ebenfalls keine Sache für 100h (20h willst Du ja fürs Schreiben verwenden. Mindestens).</p><p></p><p>Die Ergebnisse würde ich gerne mal sehen. </p><p>"Nicht ganz unerfahren" sind daneben goldene Worte, deren Inhalt und Auswirkung bei weitem nicht zu unterschätzen sind und den Ausschlag geben können.</p><p></p><p>Nichts desto trotz rate ich Dir völlig davon ab verse. Du spielst hier mit Deiner Matura. Ich habe neben meiner fast 20 Jahre dauernden Arbeit als 3D Grafiker schon viele Leute unterrichtet, engagierte und weniger engagierte, und daneben auch mehrere Schüler bei ähnlichen Projekten unterstützt oder begleitet. Die meisten davon sind ähnlich enthusiastisch an neue Aufgaben gegangen, einige davon noch viel enthusiastischer, haben die Schwere idR. aber völlig unter bzw. sich überschätzt, selbst die Engagiertesten. Denn eine 3D Software ist mit das schwierigste und umfangreichste, was der Software Markt zu bieten hat. Wenn nicht *das* schwierigste und umfangreichste überhaupt: man muss Drehbuchautor, Storyboardzeichner und Zeichentrickzeichner, Kameramann, Beleuchter, Bühnenbauer, Akteur, Regisseur, Tonmann und alles andere von einem Studioset in einer Person sein, und diese Berufsbilder alle mal eben lernen. Denn 100h sind bei dem Umfang "mal eben", selbst wenn es nur um einen Bruchteil davon geht. Darüber hinaus sollte man je nach Projekt noch mathematisch, physikalisch und künstlerisch Begabung mitbringen.</p><p>Du bist bestimmt einer von den engagierteren, aber weder Dein Kumpel noch ein sinus2k.</p><p></p><p>Ich weiß, dass ein "lass die Finger davon" noch mehr anstachelt, es zu versuchen. Aber zu 90% sicher wirst Du Deine Aufgabe und Deine Ansprüche über die Zeit mehr und mehr auf ein Minimum eindampfen und am Schluss vielleicht sogar merken, dass das Thema 3D doch nichts für Dich ist, Spielebegeisterung hin oder her. Sein Schulzeugnis dafür aufs Spiel zu setzen ist IMHO wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, das auszuprobieren.</p><p></p><p>Setz Dich einfach mal unbefangen die kommenden 2 Wochen jeden Tag 5h an das Programm wenn Du die übrig hast und schau mal, wie weit Du kommst. Aber bitte, such Dir eine andere Aufgabe für die Matura, in Deinem ureigensten Interesse..</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="KBB, post: 1891847, member: 287288"] [b]AW: Maturarbeit (100h) - Grundsätzliche Fragen[/b] Das ist zwar alles richtig, aber die Oberfläche von Blender ist gerade fürs Modellieren sehr gewöhnungsbedürftig und gutes Rendern ebenfalls nicht leicht zu lernen, zumal man für bestimmte Beleuchtungsmodelle immer noch auf externe Renderer zugreifen muss. Maya ist nicht leichter zu lernen. Einen Raum auszuleuchten, egal wieviele Modelle er enthält, schließt immer Kenntnisse über Materialien, Licht und Rendereinstellungen ein. Um das wie im Cornel Box Beispiel oben zu machen, müsstest Du mental ray als Renderer erlernen. Sehr mächtig, aber sehr komplex, wenn nicht sogar kompliziert und ganz bestimmt ebenfalls keine Sache für 100h (20h willst Du ja fürs Schreiben verwenden. Mindestens). Die Ergebnisse würde ich gerne mal sehen. "Nicht ganz unerfahren" sind daneben goldene Worte, deren Inhalt und Auswirkung bei weitem nicht zu unterschätzen sind und den Ausschlag geben können. Nichts desto trotz rate ich Dir völlig davon ab verse. Du spielst hier mit Deiner Matura. Ich habe neben meiner fast 20 Jahre dauernden Arbeit als 3D Grafiker schon viele Leute unterrichtet, engagierte und weniger engagierte, und daneben auch mehrere Schüler bei ähnlichen Projekten unterstützt oder begleitet. Die meisten davon sind ähnlich enthusiastisch an neue Aufgaben gegangen, einige davon noch viel enthusiastischer, haben die Schwere idR. aber völlig unter bzw. sich überschätzt, selbst die Engagiertesten. Denn eine 3D Software ist mit das schwierigste und umfangreichste, was der Software Markt zu bieten hat. Wenn nicht *das* schwierigste und umfangreichste überhaupt: man muss Drehbuchautor, Storyboardzeichner und Zeichentrickzeichner, Kameramann, Beleuchter, Bühnenbauer, Akteur, Regisseur, Tonmann und alles andere von einem Studioset in einer Person sein, und diese Berufsbilder alle mal eben lernen. Denn 100h sind bei dem Umfang "mal eben", selbst wenn es nur um einen Bruchteil davon geht. Darüber hinaus sollte man je nach Projekt noch mathematisch, physikalisch und künstlerisch Begabung mitbringen. Du bist bestimmt einer von den engagierteren, aber weder Dein Kumpel noch ein sinus2k. Ich weiß, dass ein "lass die Finger davon" noch mehr anstachelt, es zu versuchen. Aber zu 90% sicher wirst Du Deine Aufgabe und Deine Ansprüche über die Zeit mehr und mehr auf ein Minimum eindampfen und am Schluss vielleicht sogar merken, dass das Thema 3D doch nichts für Dich ist, Spielebegeisterung hin oder her. Sein Schulzeugnis dafür aufs Spiel zu setzen ist IMHO wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, das auszuprobieren. Setz Dich einfach mal unbefangen die kommenden 2 Wochen jeden Tag 5h an das Programm wenn Du die übrig hast und schau mal, wie weit Du kommst. Aber bitte, such Dir eine andere Aufgabe für die Matura, in Deinem ureigensten Interesse.. [/QUOTE]
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