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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
MegaPixel u. Bildsensoren Fragen
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1000293" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: MegaPixel u. Bildsensoren Fragen</strong></p><p></p><p>Die Sensoren werden doch schon wieder größer.</p><p></p><p>Aktuell gibt es bei DSLR drei gängige Größen:</p><p>Four-Thirds, APS-C und Kleinbildformat (sog. Vollformat). APS-C heißt bei Canon APS-H und weicht leicht von der Größe von APS-C ab - der Link zur Wikipedia mit dem Größenvergleich der Sensoren steht ja schon oben.</p><p></p><p>Das Kleinbildformat hat den Vorteil, dass die vielen Objektive aus analogen Zeiten (Filmkameras) wieder 1:1 verwendet werden können, was dem erfahrenen Fotografen entgegen kommt. Für einen Neueinsteiger ist das verwendete Format eigentlich egal, denn in allen drei Formaten sind die MPixel-Auflösungen so gut, dass man Abzüge bis A2 und größer problemlos fertigen kann.</p><p></p><p>Die Qualität der Sensoren unterscheidet sich in erster Linie im Rauschverhalten (ob 10, 12 oder 14 MPixel ist eigentlich egal) und liegt in der Praxis bei allen aktuellen Modellen in einem Bereich, der die Kamera für nahezu alle Lichtsituationen tauglich macht.</p><p></p><p>Die Unterschiede kommen weniger durch die Sensoren, sondern die Technik drum rum. Ob die Gehäuse aus Kunststoff, Aluminium oder Magnesium sind sagt beispielsweise viel über die Güte der Kamera aus. Auch, ob das Gehäuse staub- bzw. "wasserdicht" ist.</p><p></p><p>Die Geschwindigkeit, mit der Bilder hintereinander geschossen werden können (Serienbildfunktion), die Zahl der Knöpfe (direkte Einstellmöglichkeiten) usw. sind dann die eigentlichen Merkmale, die zu Qualitäts- und Preisunterschieden führen.</p><p></p><p>Es gibt da noch viele Kleinigkeiten mehr, aber so lange man Anfänger ist, hilft die Theorie nur bedingt weiter.</p><p></p><p>Für den Anfang würde ich zu einer APS-C-Kamera raten, da die Objektive deutlich günstiger sind, als beim Kleinbildformat (die Gehäuse auch). Natürlich ist auch der Four-Thirds-Standard möglich, allerdings sollte man sich dann darüber klar sein wo man mit seiner Ausrüstung hin will, da man sich an eine relativ kleine Zahl von Herstellern bindet, die zudem auch nicht den größten Marktanteil haben. Was jedoch keinesfalls heißt, dass die System schlecht sind, aber man sollte halt schon vorher genau wissen, was man alles damit machen möchte.</p><p></p><p></p><p>Wenn du gezielte einzelne Dinge beantwortet haben möchtest, solltest du nicht gleich so viele Fragen auf einmal stellen, denn dann verliert man schnell die Lust überhaupt zu antworten.</p><p></p><p>Bei der Sensorgröße bzw. der Anordnungsdichte der einzelnen Sensorelemente kommt man mit etwas Mathematik weiter, wenn es darum geht herauszufinden, welche maximale Zahl von Elementen (Megapixel) auf eine vorgegebenen Fläche sinnvoll sind. Allerdings finde ich es wenige sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, wenn man nicht weiß, was mit dem Bild später (bei der Ausgabe über bzw. auf ein Printmedium) passieren soll.</p><p></p><p>Handys beispielsweise haben einen viel kleineren Sensor als DSLR, machen aber dennoch sehr gute Bilder (wenn auch ohne die Einstellmöglichkeiten bezüglich der Schärfentiefe).</p><p></p><p>Und dann sei abschließend noch erwähnt, dass die theoretischen Grundlagen zwar wichtig für die Fotografie sind, aber erst die Praxis Lern- und Erfahrungswissen vereint. Hier würde ich empfehlen einfach mal einen DSLR-Besitzer fragen, ob man sich die Kamera mal ausleihen darf - beispielsweise.</p><p></p><p>So ganz nebenbei sind dann die ersten 10.000 Bilder zum Üben da, danach sollte man dann fotografieren können - das ist durchaus ernst gemeint.</p><p></p><p>Manche Fotografen behaupten sogar, dass es mit jeder neuen Kamera erst mal 10.000 Bilder braucht, ehe man alle Einstellung so benutzen kann wie man das gerne möchte und in jeder Situation brauchbare Bilder bekommt.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1000293, member: 269873"] [b]AW: MegaPixel u. Bildsensoren Fragen[/b] Die Sensoren werden doch schon wieder größer. Aktuell gibt es bei DSLR drei gängige Größen: Four-Thirds, APS-C und Kleinbildformat (sog. Vollformat). APS-C heißt bei Canon APS-H und weicht leicht von der Größe von APS-C ab - der Link zur Wikipedia mit dem Größenvergleich der Sensoren steht ja schon oben. Das Kleinbildformat hat den Vorteil, dass die vielen Objektive aus analogen Zeiten (Filmkameras) wieder 1:1 verwendet werden können, was dem erfahrenen Fotografen entgegen kommt. Für einen Neueinsteiger ist das verwendete Format eigentlich egal, denn in allen drei Formaten sind die MPixel-Auflösungen so gut, dass man Abzüge bis A2 und größer problemlos fertigen kann. Die Qualität der Sensoren unterscheidet sich in erster Linie im Rauschverhalten (ob 10, 12 oder 14 MPixel ist eigentlich egal) und liegt in der Praxis bei allen aktuellen Modellen in einem Bereich, der die Kamera für nahezu alle Lichtsituationen tauglich macht. Die Unterschiede kommen weniger durch die Sensoren, sondern die Technik drum rum. Ob die Gehäuse aus Kunststoff, Aluminium oder Magnesium sind sagt beispielsweise viel über die Güte der Kamera aus. Auch, ob das Gehäuse staub- bzw. "wasserdicht" ist. Die Geschwindigkeit, mit der Bilder hintereinander geschossen werden können (Serienbildfunktion), die Zahl der Knöpfe (direkte Einstellmöglichkeiten) usw. sind dann die eigentlichen Merkmale, die zu Qualitäts- und Preisunterschieden führen. Es gibt da noch viele Kleinigkeiten mehr, aber so lange man Anfänger ist, hilft die Theorie nur bedingt weiter. Für den Anfang würde ich zu einer APS-C-Kamera raten, da die Objektive deutlich günstiger sind, als beim Kleinbildformat (die Gehäuse auch). Natürlich ist auch der Four-Thirds-Standard möglich, allerdings sollte man sich dann darüber klar sein wo man mit seiner Ausrüstung hin will, da man sich an eine relativ kleine Zahl von Herstellern bindet, die zudem auch nicht den größten Marktanteil haben. Was jedoch keinesfalls heißt, dass die System schlecht sind, aber man sollte halt schon vorher genau wissen, was man alles damit machen möchte. Wenn du gezielte einzelne Dinge beantwortet haben möchtest, solltest du nicht gleich so viele Fragen auf einmal stellen, denn dann verliert man schnell die Lust überhaupt zu antworten. Bei der Sensorgröße bzw. der Anordnungsdichte der einzelnen Sensorelemente kommt man mit etwas Mathematik weiter, wenn es darum geht herauszufinden, welche maximale Zahl von Elementen (Megapixel) auf eine vorgegebenen Fläche sinnvoll sind. Allerdings finde ich es wenige sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, wenn man nicht weiß, was mit dem Bild später (bei der Ausgabe über bzw. auf ein Printmedium) passieren soll. Handys beispielsweise haben einen viel kleineren Sensor als DSLR, machen aber dennoch sehr gute Bilder (wenn auch ohne die Einstellmöglichkeiten bezüglich der Schärfentiefe). Und dann sei abschließend noch erwähnt, dass die theoretischen Grundlagen zwar wichtig für die Fotografie sind, aber erst die Praxis Lern- und Erfahrungswissen vereint. Hier würde ich empfehlen einfach mal einen DSLR-Besitzer fragen, ob man sich die Kamera mal ausleihen darf - beispielsweise. So ganz nebenbei sind dann die ersten 10.000 Bilder zum Üben da, danach sollte man dann fotografieren können - das ist durchaus ernst gemeint. Manche Fotografen behaupten sogar, dass es mit jeder neuen Kamera erst mal 10.000 Bilder braucht, ehe man alle Einstellung so benutzen kann wie man das gerne möchte und in jeder Situation brauchbare Bilder bekommt. [/QUOTE]
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