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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
Nodalpunktadapter - Ausrichtung
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2425159" data-attributes="member: 142024"><p>Ok, also wenn ich mal davon ausgehe, dass der Nodalpunkt für den Bereich 18mm exakt(!) sitzt, dann mag es vielleicht an ungenauen Stitchpunkten liegen. Gerade bei einem solchen Motiv mit so vielen flächigen Bereichen ohne nennenswerte "Marker" (Strukturen, klar voneinander abgegrenzte Bildteile usw.) kann das schnell passieren, dass die von der Stitch Software ermittelten Referenzpunkte fehlerhaft bzw. ungenau sind.</p><p></p><p>Bei der Frage, ob man ein Korrekturprofil verwenden sollte und vor allem zu welchem Zeitpunkt, da scheiden sich die Geister. Bisher fahre ich persönlich sehr gut damit, wenn ich zuvor im Rohdatenkonverter ein "passendes" Korrekturprofil einsetze und diese quasi vorkorrigierten Bilder dann in das Panorama Programm lade, wo dann die weiteren Anpassungen vorgenommen werden. Ich erlebe aber auch immer wieder Bildserien (meist mit starkem Weitwinkel), wo es besser ist, wenn man im Rohdatenkonverter lediglich die Vignettierung und die chromatischen Aberrationen korrigiert, die objektivbedingten Verzerrungen aber <u>nicht</u>. Das Panoramaprogramm orientiert sich ja an den Exifs (oder an den von Hand eingegebenen Werten), kann aber nicht wissen, ob bereits Verzerrungen herausgerechnet wurden oder nicht. Je nach dem, wie der Softwarealgorithmus da arbeitet, kann es also sein, dass manche Bilder dann doppelt korrigiert und somit verschlimmbessert werden. Deshalb schalte ich die Verzeichnungskorrektur bei weitwinkligen Bildern i.d.R. ab.</p><p></p><p>Auch kann es passieren, dass ein HDR Programm nach dem Tonemapping keine Exifs mehr in dem Bild beläßt. Da sollte man unbedingt drauf achten, dass diese in den Tonemappings verbleiben, bevor man sie in dem Panoramaprogramm verarbeitet.</p><p></p><p>Wie gesagt, leider bieten weder ICE noch Photomerge die Option, manuelle Stitchpunkte zu setzen bzw. die vom Programm ermittelten Punkte zu korrigieren.</p><p></p><p></p><p></p><p>So oder so sollte man alle Bilder konsequent entweder mit oder ohne Verzeichnungskorrektur (im Rohdatenkonverter) entwickeln und dann den weiteren Workflow verfolgen. Schon das Korrigieren der CAs (Chromatische Aberrationen) sorgt für deutlich bessere Schärfe im kritischen Randbereich der Bilder und sorgt dadurch für eine potentiell bessere Deckungsgleichheit der Bilderserien.</p><p>Aber dennoch kann man das natürlich auch andersherum machen und die ganzen Korrekturen erst nach dem Tonemapping durchführen. Aber das kann ich nicht wirklich empfehlen ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>Du könntest z.B. mal versuchen, ob ein anderes Motiv mit besseren Strukturen und besserem Licht zu besseren Stitching Ergebnissen führt. Auch könntest Du die Bilder mal z.B. in Hugin laden und schauen, welche Stitchpunkte dort gefunden werden. Diese lassen sich dann manuell korrigieren und dann kann man sehen, ob das das Bildergebnis verbessert. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2425159, member: 142024"] Ok, also wenn ich mal davon ausgehe, dass der Nodalpunkt für den Bereich 18mm exakt(!) sitzt, dann mag es vielleicht an ungenauen Stitchpunkten liegen. Gerade bei einem solchen Motiv mit so vielen flächigen Bereichen ohne nennenswerte "Marker" (Strukturen, klar voneinander abgegrenzte Bildteile usw.) kann das schnell passieren, dass die von der Stitch Software ermittelten Referenzpunkte fehlerhaft bzw. ungenau sind. Bei der Frage, ob man ein Korrekturprofil verwenden sollte und vor allem zu welchem Zeitpunkt, da scheiden sich die Geister. Bisher fahre ich persönlich sehr gut damit, wenn ich zuvor im Rohdatenkonverter ein "passendes" Korrekturprofil einsetze und diese quasi vorkorrigierten Bilder dann in das Panorama Programm lade, wo dann die weiteren Anpassungen vorgenommen werden. Ich erlebe aber auch immer wieder Bildserien (meist mit starkem Weitwinkel), wo es besser ist, wenn man im Rohdatenkonverter lediglich die Vignettierung und die chromatischen Aberrationen korrigiert, die objektivbedingten Verzerrungen aber [U]nicht[/U]. Das Panoramaprogramm orientiert sich ja an den Exifs (oder an den von Hand eingegebenen Werten), kann aber nicht wissen, ob bereits Verzerrungen herausgerechnet wurden oder nicht. Je nach dem, wie der Softwarealgorithmus da arbeitet, kann es also sein, dass manche Bilder dann doppelt korrigiert und somit verschlimmbessert werden. Deshalb schalte ich die Verzeichnungskorrektur bei weitwinkligen Bildern i.d.R. ab. Auch kann es passieren, dass ein HDR Programm nach dem Tonemapping keine Exifs mehr in dem Bild beläßt. Da sollte man unbedingt drauf achten, dass diese in den Tonemappings verbleiben, bevor man sie in dem Panoramaprogramm verarbeitet. Wie gesagt, leider bieten weder ICE noch Photomerge die Option, manuelle Stitchpunkte zu setzen bzw. die vom Programm ermittelten Punkte zu korrigieren. So oder so sollte man alle Bilder konsequent entweder mit oder ohne Verzeichnungskorrektur (im Rohdatenkonverter) entwickeln und dann den weiteren Workflow verfolgen. Schon das Korrigieren der CAs (Chromatische Aberrationen) sorgt für deutlich bessere Schärfe im kritischen Randbereich der Bilder und sorgt dadurch für eine potentiell bessere Deckungsgleichheit der Bilderserien. Aber dennoch kann man das natürlich auch andersherum machen und die ganzen Korrekturen erst nach dem Tonemapping durchführen. Aber das kann ich nicht wirklich empfehlen ... ;) Du könntest z.B. mal versuchen, ob ein anderes Motiv mit besseren Strukturen und besserem Licht zu besseren Stitching Ergebnissen führt. Auch könntest Du die Bilder mal z.B. in Hugin laden und schauen, welche Stitchpunkte dort gefunden werden. Diese lassen sich dann manuell korrigieren und dann kann man sehen, ob das das Bildergebnis verbessert. ;) Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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