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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
Olympus OMD e m1 oder Sony 7R
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2431518" data-attributes="member: 432756"><p>Natürlich ein Foto, keine Datei. Dass ich bei Letzterer einfach in die EXIF-Daten gucken könnte, versteht sich doch wohl von selbst. Ich meine auch <strong>nicht</strong>, dass ich aufgrund des Pixelanzahl (H x B) in der Datei natürlich auf das Kameramodell schließen kann.</p><p></p><p>Ich meine schon schlichtweg: wenn ich an einem Standort mit gleichem Objektiv stehe - einem guten Objektiv drauf - nehmen wir mal das Zeiss Otus in der EOS-Fassung, sowie mit EOS-Sony-Adapter und mit EOS-mFT-Adapter und dann 3 Mal ein Bild mache. </p><p></p><p>Dann sehe ich selbstverständlich auf dem Sony A7R-Bild Details, die das Canon-Bild entsprechend hoch aufgelöst nun einmal mangels Auflösung nicht hat. Natürlich mag das Wurscht sein, wenn ich die Bilder ohnhin in 600 x 400-Auflösung für eine Website mache. Wenn ich aber mal wirklich in einen Ausschnitt reingehe, habe ich beim A7R-Bild nunmal Schnippel-Reserven. Wenn ich die nicht habe - aber mal brauche - merke ich das natürlich verdammt schnell.</p><p></p><p>Das Beispiel ist wegen des immensen Crop-Faktors mit der Olymus natürlich schräg - hier müsste man sich jetzt überlegen, ob man einen Bildausschnitt vergleicht oder den Punkt, an dem man steht so verändert, dass man den Crop-Faktor eliminiert hat.</p><p></p><p>Genau das gleiche passiert doch - unter gleichen Bedingungen - auch mit der Low-Light-Fähigkeit. Bilder zeigen Rauschen - unter gleichen Bedingungen mit dem gleichen Objektiv gemacht, geht mir eine Kamera schon in die Knie und muss aufgrund der erhöhten Sensorempfindlichkeit mehr Rauschen als Nebeneffekt einmischen und die Sony kommt trotz Auflösung noch ohne Rauschen aus. Natürlich in den Bildern - wenn nur im Dateinamen "mFT Rauschen" stehen würde, käme ich gut damit klar.</p><p></p><p>>> Bei einem Foto sieht keiner mit welcher Kamera es erstellt, ob es mehr oder </p><p>>> weniger beschnitten oder wie stark es nachträglich bearbeitet wurde. Der </p><p>>> Kamerabody spielt auch in Bezug auf die Bildqualität nicht die Hauptrolle, </p><p>>> sondern das Objektiv und vor allen Dingen die Person hinter der Kamera.</p><p></p><p>Sprechen wir jetzt von einem Vergleich (von Bildern aus Geräten) oder davon, dass einfach Bilder auf einem Tisch liegen? Ich spreche schon von Bildern, die ich möglichst gleichartig mit den Geräten anfertige und dann nebeneinander lege. Eben das, was all die Zeitschriften auch machen. Und nochmal: wenn ich da Grenzbedingungen schaffe, ist mir nicht klar, warum man da keine Unterschiede sehen soll - etwa im Siemens-Stern, beim Haarlinien-Test usw.</p><p></p><p>Wenn Du von letzterem - irgendwas, irgendwie, irgendwer - sprichst, verstehe ich die Diskussion nicht. Wenn ich die Bedingungen für ein Gerät beliebig schön mache und solche Glücksfall-Bilder - möglichst unterschiedliche - in 9x13cm auf den Tisch lege, kann auch eine Canon IXUS für 60 Euro oder ein iPhone 1 gar nicht üble Bilder von irgendwas gemacht haben. Das besagt dann aber was genau? </p><p></p><p>Bei solchen Diskussionen interessiert doch nie, was wem mit Glück gelingen konnte. Man möchte doch wissen, welche Fähigkeiten/Spielräume ich mit einem Invest garantiert erhalte. </p><p></p><p>Wenn wir dann mit der Person hinter der Kamera weiter argumentieren und dem Gezaubere, das so ein Engel glatt mit einer Kit-Linse schon machen könnte, sind ja alle weiteren Fragen nach Objektiven auch sinnlos. Leica und Zeiss sind dann natürlich nur für Leute da, die einfach schlecht fotografieren können und diese Schwächen kompensieren müssen ... kann man machen, halte ich aber für eine unsinnige Diskussion, wenn die Frage ist, was Geräte unterscheidet.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2431518, member: 432756"] Natürlich ein Foto, keine Datei. Dass ich bei Letzterer einfach in die EXIF-Daten gucken könnte, versteht sich doch wohl von selbst. Ich meine auch [B]nicht[/B], dass ich aufgrund des Pixelanzahl (H x B) in der Datei natürlich auf das Kameramodell schließen kann. Ich meine schon schlichtweg: wenn ich an einem Standort mit gleichem Objektiv stehe - einem guten Objektiv drauf - nehmen wir mal das Zeiss Otus in der EOS-Fassung, sowie mit EOS-Sony-Adapter und mit EOS-mFT-Adapter und dann 3 Mal ein Bild mache. Dann sehe ich selbstverständlich auf dem Sony A7R-Bild Details, die das Canon-Bild entsprechend hoch aufgelöst nun einmal mangels Auflösung nicht hat. Natürlich mag das Wurscht sein, wenn ich die Bilder ohnhin in 600 x 400-Auflösung für eine Website mache. Wenn ich aber mal wirklich in einen Ausschnitt reingehe, habe ich beim A7R-Bild nunmal Schnippel-Reserven. Wenn ich die nicht habe - aber mal brauche - merke ich das natürlich verdammt schnell. Das Beispiel ist wegen des immensen Crop-Faktors mit der Olymus natürlich schräg - hier müsste man sich jetzt überlegen, ob man einen Bildausschnitt vergleicht oder den Punkt, an dem man steht so verändert, dass man den Crop-Faktor eliminiert hat. Genau das gleiche passiert doch - unter gleichen Bedingungen - auch mit der Low-Light-Fähigkeit. Bilder zeigen Rauschen - unter gleichen Bedingungen mit dem gleichen Objektiv gemacht, geht mir eine Kamera schon in die Knie und muss aufgrund der erhöhten Sensorempfindlichkeit mehr Rauschen als Nebeneffekt einmischen und die Sony kommt trotz Auflösung noch ohne Rauschen aus. Natürlich in den Bildern - wenn nur im Dateinamen "mFT Rauschen" stehen würde, käme ich gut damit klar. >> Bei einem Foto sieht keiner mit welcher Kamera es erstellt, ob es mehr oder >> weniger beschnitten oder wie stark es nachträglich bearbeitet wurde. Der >> Kamerabody spielt auch in Bezug auf die Bildqualität nicht die Hauptrolle, >> sondern das Objektiv und vor allen Dingen die Person hinter der Kamera. Sprechen wir jetzt von einem Vergleich (von Bildern aus Geräten) oder davon, dass einfach Bilder auf einem Tisch liegen? Ich spreche schon von Bildern, die ich möglichst gleichartig mit den Geräten anfertige und dann nebeneinander lege. Eben das, was all die Zeitschriften auch machen. Und nochmal: wenn ich da Grenzbedingungen schaffe, ist mir nicht klar, warum man da keine Unterschiede sehen soll - etwa im Siemens-Stern, beim Haarlinien-Test usw. Wenn Du von letzterem - irgendwas, irgendwie, irgendwer - sprichst, verstehe ich die Diskussion nicht. Wenn ich die Bedingungen für ein Gerät beliebig schön mache und solche Glücksfall-Bilder - möglichst unterschiedliche - in 9x13cm auf den Tisch lege, kann auch eine Canon IXUS für 60 Euro oder ein iPhone 1 gar nicht üble Bilder von irgendwas gemacht haben. Das besagt dann aber was genau? Bei solchen Diskussionen interessiert doch nie, was wem mit Glück gelingen konnte. Man möchte doch wissen, welche Fähigkeiten/Spielräume ich mit einem Invest garantiert erhalte. Wenn wir dann mit der Person hinter der Kamera weiter argumentieren und dem Gezaubere, das so ein Engel glatt mit einer Kit-Linse schon machen könnte, sind ja alle weiteren Fragen nach Objektiven auch sinnlos. Leica und Zeiss sind dann natürlich nur für Leute da, die einfach schlecht fotografieren können und diese Schwächen kompensieren müssen ... kann man machen, halte ich aber für eine unsinnige Diskussion, wenn die Frage ist, was Geräte unterscheidet. [/QUOTE]
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