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<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2418083" data-attributes="member: 432756"><p>Daten sichern ist immer gut. Letzteren Tipp (Neu-Installieren) lese ich zwar unendlich oft - auch auf Fachseiten zu dem Thema - allerdings sehe ich den Sinn nicht, solange man nicht an (s)einer Verhaltensweise etwas ändert.</p><p></p><p>Beispiel:</p><p>In einer Konstellation z.B. Win XY (gerne auch das Neueste) + Schutz YZ (auch hier gerne das Neueste) kommt es zu einer Infektion. Das mag an einer</p><ul> <li data-xf-list-type="ul">speziellen genutzten Sicherheitslücke, <br /> </li> <li data-xf-list-type="ul">an einer Lieblingssoftware, die ein Tor öffnet,</li> <li data-xf-list-type="ul">dem Surfen in unzureichend gewarteten Bereichen (da reicht eine Buchung in einem völlig seriösen aber technisch eben unprofessionell beservertem Hotel - da müssen wir gar nicht erst an unsaubere Tubes mit Werbebannern auf Schurkenstaat-Servern denken)</li> </ul><p>oder ähnlichem liegen. EGAL!</p><p></p><p>Wenn ich jetzt genau die gleiche Konstellation - Win XY und Schutz YZ - neu aufsetze UND DAS VERHALTEN NICHT ÄNDERE ist nichts gewonnen. Ich installiere doch auch die in der Vergangenheit genutzte Lücke genauso wieder mit. Eher tückisch als sicher: wenn der Angreifer nun dezenter vorgeht, ist er wieder drin, aber im Glauben an eine vermeintlich sichere Neuinstallation merke ich es nicht mal mehr. Vandalen wie bei Dir sind zwar nervig, aber immerhin weiß man, dass sie da sind. Geschickte Ausspäher, die sich wochenlang ruhig verhalten, aber plötzlich eine PIN/TAN oder ähnlich abgreifen, sind da deutlich gefährlicher.</p><p></p><p>Will sagen: Neu-Installieren eines ehedem unsicheren Systems in gleicher Manier sichert überhaupt nichts. Eine Sicherheit tritt dabei allenfalls zufällig ein, wenn der Angreifer aus Zeitgründen dieselbe Attacke wie zuvor gehabt eben gerade woanders abspielt, aber nicht, weil ein System jetzt davor geschützt wäre.</p><p></p><p>Wenn schon dann zum Neu-Installieren eine zusätzliche Maßnahme ergreiffen. Je nachdem wie der Angriff erfolgt ist:</p><ul> <li data-xf-list-type="ul">Surfen über eine Sandbox (Virtual Machine) oder wenigstens einen Käfig wie Sandboxie</li> <li data-xf-list-type="ul">Verhalten bei der Installation von Software prüfen und ggf. ändern</li> <li data-xf-list-type="ul">Firewall-Einstellungen prüfen und ggf. ändern</li> <li data-xf-list-type="ul">Liegen einfältige Passwörter vor bzw. sind die über Facebooks-Infos glatt direkt erratbar (Haustiernamen usw.)?</li> <li data-xf-list-type="ul">Bei direkten Windows-Attacken:<ul> <li data-xf-list-type="ul">Sind Betriebssystem und Software auf dem aktuellen Patch-Stand?<br /> </li> <li data-xf-list-type="ul">Ist die Kombination von Sicherheits-Tools und Betriebssystem geeignet, um die Art von Attacke zu verhindern?</li> </ul></li> </ul><p>Zuletzt - um keine Illusionen aufkommen zu lassen: Es gibt für die markt-gängigen Windows-Systeme keine 100%-ige Sicherheit. Mit genügend Aufwand liegen für jede verbreitete Konstellation von Betriebssystem und Sicherheitstools unbehobene Lücken vor, die professionellen Angreifern den Einstieg immer erlauben. Ähnlich wie bei der Haustür - wo man mit ausreichendem Werkzeug auch IMMER reinkommt - ist das einzig realistische Ziel den Aufwand für den Angreifer so zu erhöhen, dass er es aus zeit-ökonomischen Gründen lieber woanders versucht. Leider - aber so ist es.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2418083, member: 432756"] Daten sichern ist immer gut. Letzteren Tipp (Neu-Installieren) lese ich zwar unendlich oft - auch auf Fachseiten zu dem Thema - allerdings sehe ich den Sinn nicht, solange man nicht an (s)einer Verhaltensweise etwas ändert. Beispiel: In einer Konstellation z.B. Win XY (gerne auch das Neueste) + Schutz YZ (auch hier gerne das Neueste) kommt es zu einer Infektion. Das mag an einer [LIST] [*]speziellen genutzten Sicherheitslücke, [*]an einer Lieblingssoftware, die ein Tor öffnet, [*]dem Surfen in unzureichend gewarteten Bereichen (da reicht eine Buchung in einem völlig seriösen aber technisch eben unprofessionell beservertem Hotel - da müssen wir gar nicht erst an unsaubere Tubes mit Werbebannern auf Schurkenstaat-Servern denken) [/LIST] oder ähnlichem liegen. EGAL! Wenn ich jetzt genau die gleiche Konstellation - Win XY und Schutz YZ - neu aufsetze UND DAS VERHALTEN NICHT ÄNDERE ist nichts gewonnen. Ich installiere doch auch die in der Vergangenheit genutzte Lücke genauso wieder mit. Eher tückisch als sicher: wenn der Angreifer nun dezenter vorgeht, ist er wieder drin, aber im Glauben an eine vermeintlich sichere Neuinstallation merke ich es nicht mal mehr. Vandalen wie bei Dir sind zwar nervig, aber immerhin weiß man, dass sie da sind. Geschickte Ausspäher, die sich wochenlang ruhig verhalten, aber plötzlich eine PIN/TAN oder ähnlich abgreifen, sind da deutlich gefährlicher. Will sagen: Neu-Installieren eines ehedem unsicheren Systems in gleicher Manier sichert überhaupt nichts. Eine Sicherheit tritt dabei allenfalls zufällig ein, wenn der Angreifer aus Zeitgründen dieselbe Attacke wie zuvor gehabt eben gerade woanders abspielt, aber nicht, weil ein System jetzt davor geschützt wäre. Wenn schon dann zum Neu-Installieren eine zusätzliche Maßnahme ergreiffen. Je nachdem wie der Angriff erfolgt ist: [LIST] [*]Surfen über eine Sandbox (Virtual Machine) oder wenigstens einen Käfig wie Sandboxie [*]Verhalten bei der Installation von Software prüfen und ggf. ändern [*]Firewall-Einstellungen prüfen und ggf. ändern [*]Liegen einfältige Passwörter vor bzw. sind die über Facebooks-Infos glatt direkt erratbar (Haustiernamen usw.)? [*]Bei direkten Windows-Attacken: [LIST] [*]Sind Betriebssystem und Software auf dem aktuellen Patch-Stand? [*]Ist die Kombination von Sicherheits-Tools und Betriebssystem geeignet, um die Art von Attacke zu verhindern? [/LIST] [/LIST] Zuletzt - um keine Illusionen aufkommen zu lassen: Es gibt für die markt-gängigen Windows-Systeme keine 100%-ige Sicherheit. Mit genügend Aufwand liegen für jede verbreitete Konstellation von Betriebssystem und Sicherheitstools unbehobene Lücken vor, die professionellen Angreifern den Einstieg immer erlauben. Ähnlich wie bei der Haustür - wo man mit ausreichendem Werkzeug auch IMMER reinkommt - ist das einzig realistische Ziel den Aufwand für den Angreifer so zu erhöhen, dass er es aus zeit-ökonomischen Gründen lieber woanders versucht. Leider - aber so ist es. [/QUOTE]
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