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Pepakura Designer 4.2.3 – Virtuelles wird Realität
Beitrag
<blockquote data-quote="draupnir" data-source="post: 2772320" data-attributes="member: 245968"><p>[newsstart][headerimage]53147[/headerimage][p]Pepakura Designer verwandelt 3D-Modelle in Bastelbögen. Mit Schere, Klebstoff und etwas Geschick können diese dann zu 3D-Papiermodellen zusammengesetzt werden. Virtuelles wird Realität. Der Programmname »Pepakura« leitet sich vom japanischen »ペーパークラフト« (Pēpākurafuto = Papierhandwerk) ab, das in Japan eine sehr lange Tradition hat.[/p][h2]Was kann das Programm?[/h2][p]Eine 3D-Datei (siehe Import) wird von dem Programm analysiert und wird dann in eine 2D-Darstellung (ähnlich einer UV-Map) umgewandelt. Das Besondere dabei ist, das die notwendigen Laschen zum späteren Zusammenkleben automatisch angefügt werden. Die Ausgabe (siehe Export) erfolgt auf einer oder mehreren (DIN A4)-Seiten.[/p][p]Der Benutzer kann dem Programm Pepakura helfen, in dem er Objekte, die zusammengehören, zusammenfügt. Die Art und Größe der Laschen bestimmen, die Lage der 2D-Objekte verändern, drehen, verschieben (so kann man Papier sparen) und vieles andere mehr.[/p][p]»Pepakura Designer« kostet einmalig $ 38.00 USD. [/p][p]Ohne den Lizenzschlüssel läuft das Programm als Demo-Version.[/p][p]Das Programm ist komplett in Englisch, ebenso das knappe Handbuch.[/p][h2]Extras[/h2][p]Außerdem gibt es das kostenlose Programm »Pepakura Viewer« für Windows. Damit lassen sich die .pdo-Dateien als 3D- und 2D-Ansicht betrachten und auf Papier ausdrucken.[/p][p]Wer nicht selber die Bastelbögen ausschneiden will, der kann diese auch mit einen Silhouette CAMEO Schnittplotter schneiden lassen. Diese Extrafunktion kostet einmalig $ 15.00 USD. Die mit der Erweiterung erzeugte .dxf-Datei enthält die notwendigen Schnittpfade.[/p][p]TIPP: Der in Pepakura enthaltene Vektor-Export wie nach .svg sollte auch als Schnittpfad jedem Schnittplotter dienen können. [/p][h2]Import[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul">Pepakura Designer (.pdo) </li> <li data-xf-list-type="ul">Hexa Great (.6kt, .6ks) – jap. Software </li> <li data-xf-list-type="ul">Wavefront (.obj) </li> <li data-xf-list-type="ul">AutoCad (.dxf) </li> <li data-xf-list-type="ul">Metasequoia (.mqo, .mqoz) </li> <li data-xf-list-type="ul">3D Studio (.3ds) </li> <li data-xf-list-type="ul">Lightwave (.lwo) </li> <li data-xf-list-type="ul">STL (.stl) </li> <li data-xf-list-type="ul">Google Earth (.kmz, .kml) </li> <li data-xf-list-type="ul">Collada (.dae)</li> </ul><p>[h2]Export[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul">Bitmap: BMP, PNG, GIF, JPG, EPS und PDF </li> <li data-xf-list-type="ul">Vektor ohne Texturen: EPS, DXF und SVG </li> <li data-xf-list-type="ul">Vektor mit Texturen (Bitmap): PDF </li> </ul><p>[h2]Systemvoraussetzungen[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul">Windows 8 und 10 (32-Bit-App) </li> <li data-xf-list-type="ul">keine Mac-Version, aber das Programm läuft gut in Parallels 16</li> </ul><p>[h2]Persönliches Fazit[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul">Wer mit dem Programm beginnt, sollte mit einfachen Objekten wie einem Würfel (offen und geschlossen) beginnen. Diese in seinem Lieblings-3D-Programm auf verschiedene Arten erstellen und mit Texturen belegen. </li> <li data-xf-list-type="ul">Die besten Erfahrungen habe ich mit Objekten gemacht, die aus nicht zu vielen Polygonen bestehen und im 3D-Programm soweit nötig zu einem Objekt verbunden wurden. Die Texturen funktionieren am besten als UV-Maps. Am besten werden .obj-Dateien in Pepakura importiert. </li> <li data-xf-list-type="ul">Unverbundene Objekte wie der blaue Würfel im Vordergrund erzeugen nur isolierte Flächen ohne Klebelaschen; das könnte man in Pepakura verbessern. </li> <li data-xf-list-type="ul">TIPP: Legen Sie die .obj und die .mtl-Datei in den Ordner, der alle Texturbilder für Ihr Objekt enthält, damit die Texturen auch importiert werden. Im Zweifelsfall mit einem Texteditor in die .mtl-Datei schauen, wie der Pfad zu den Texturen lautet. </li> <li data-xf-list-type="ul">Objekte, die keine UV-Map-Texturen haben, verlieren diese in Pepakura, wie der graue Würfel in der Mitte, dessen Texturen als Flächen-Mapping aufgetragen wurden. </li> <li data-xf-list-type="ul">TIPP: Das Zusammenkleben von organischen Formen wie bei einer Autokarosserie erfordert etwas Übung. </li> <li data-xf-list-type="ul">TIPP: Bastelbögen, die mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden, sehen besser aus, weil die Farbe ins Papier eindringt und nicht wie beim Laserdrucker an den Knickkanten schnell abblättert. Wer die Tinte fixieren will, der sprüht den Bastelbogen mit Klarlack ein und lässt den Bogen vor der Weiterverarbeitung gut trocknen. Als Papier für 3D-Papiermodelle, die länger halten sollen, nutze ich das stärkere 160 g/m2 Papier.</li> </ul><p><img src="https://downloads.psd-tutorials.de/Download/_userimages/Image/245968/images/Pepakura-Ergebnis.jpg" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " data-size="" style="" />[p]Wenn man gelernt hat, was Pepakura am besten »verdaut«, dann macht das kleine Programm Spaß.[/p][p]Die Software ist eine preiswerte Alternative zum 3D-Drucker, denn so kann man sich seine 3D-Modelle in Farbe kostengünstig auf den Schreibtisch stellen.[LBR][LBR]Wenn Sie bereits Erfahrungen mit 3D-Papiermodellen gesammelt haben oder Fragen zum Thema haben, dann schreiben Sie mir in die Kommentare. Ich bin gespannt. [/LBR][/LBR][/p][LBR][LBR][h2]Links[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul"> (Website) </li> <li data-xf-list-type="ul"> (Kurzanleitung in Englisch)</li> </ul><p>[h2]Alternative zu Pepakura[/h2] <ul> <li data-xf-list-type="ul">Papercraft 3D - <a href="https://www.papercraft3d.com/upc/index.aspx%22%20%5Cl%20%22-1" target="_top" target="_blank">https://www.papercraft3d.com/upc/index.aspx</a> (Win) </li> <li data-xf-list-type="ul">Unfolder - <a href="https://apps.apple.com/de/app/unfolder/id1410628659?mt=12%22%20%5Cl%20%22-1" target="_blank">https://apps.apple.com/de/app/unfolder/id1410628659?mt=12</a> (Mac) </li> <li data-xf-list-type="ul">DunreebCutout - <a href="https://apps.apple.com/de/app/dunreebcutout/id963592540?mt=12%22%20%5Cl%20%22-1" target="_blank">https://apps.apple.com/de/app/dunreebcutout/id963592540?mt=12</a> (Mac, aus Deutschland)</li> </ul><p>EDIT: 06.06.2021 Pepakura ist in der Version 4.2.4 ist erschienen. Diese Version enthält nur Bug-Fixes.[LBR][LBR]----[p]Bildquellen:[LBR]Vorschau, Titel: © 2021 Tama Software Ltd., Website[LBR]Bild im Text: Screenshot vom Programm Pepakura Designer 4.2.3.[/LBR][/LBR][/p][LBR][LBR][newsend][/newsend][/lbr][/lbr][/LBR][/LBR][/lbr][/lbr][/newsstart]</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="draupnir, post: 2772320, member: 245968"] [newsstart][headerimage]53147[/headerimage][p]Pepakura Designer verwandelt 3D-Modelle in Bastelbögen. Mit Schere, Klebstoff und etwas Geschick können diese dann zu 3D-Papiermodellen zusammengesetzt werden. Virtuelles wird Realität. Der Programmname »Pepakura« leitet sich vom japanischen »ペーパークラフト« (Pēpākurafuto = Papierhandwerk) ab, das in Japan eine sehr lange Tradition hat.[/p][h2]Was kann das Programm?[/h2][p]Eine 3D-Datei (siehe Import) wird von dem Programm analysiert und wird dann in eine 2D-Darstellung (ähnlich einer UV-Map) umgewandelt. Das Besondere dabei ist, das die notwendigen Laschen zum späteren Zusammenkleben automatisch angefügt werden. Die Ausgabe (siehe Export) erfolgt auf einer oder mehreren (DIN A4)-Seiten.[/p][p]Der Benutzer kann dem Programm Pepakura helfen, in dem er Objekte, die zusammengehören, zusammenfügt. Die Art und Größe der Laschen bestimmen, die Lage der 2D-Objekte verändern, drehen, verschieben (so kann man Papier sparen) und vieles andere mehr.[/p][p]»Pepakura Designer« kostet einmalig $ 38.00 USD. [/p][p]Ohne den Lizenzschlüssel läuft das Programm als Demo-Version.[/p][p]Das Programm ist komplett in Englisch, ebenso das knappe Handbuch.[/p][h2]Extras[/h2][p]Außerdem gibt es das kostenlose Programm »Pepakura Viewer« für Windows. Damit lassen sich die .pdo-Dateien als 3D- und 2D-Ansicht betrachten und auf Papier ausdrucken.[/p][p]Wer nicht selber die Bastelbögen ausschneiden will, der kann diese auch mit einen Silhouette CAMEO Schnittplotter schneiden lassen. Diese Extrafunktion kostet einmalig $ 15.00 USD. Die mit der Erweiterung erzeugte .dxf-Datei enthält die notwendigen Schnittpfade.[/p][p]TIPP: Der in Pepakura enthaltene Vektor-Export wie nach .svg sollte auch als Schnittpfad jedem Schnittplotter dienen können. [/p][h2]Import[/h2][list] [*]Pepakura Designer (.pdo) [*]Hexa Great (.6kt, .6ks) – jap. Software [*]Wavefront (.obj) [*]AutoCad (.dxf) [*]Metasequoia (.mqo, .mqoz) [*]3D Studio (.3ds) [*]Lightwave (.lwo) [*]STL (.stl) [*]Google Earth (.kmz, .kml) [*]Collada (.dae)[/list][h2]Export[/h2][list] [*]Bitmap: BMP, PNG, GIF, JPG, EPS und PDF [*]Vektor ohne Texturen: EPS, DXF und SVG [*]Vektor mit Texturen (Bitmap): PDF [/list][h2]Systemvoraussetzungen[/h2][list] [*]Windows 8 und 10 (32-Bit-App) [*]keine Mac-Version, aber das Programm läuft gut in Parallels 16[/list][h2]Persönliches Fazit[/h2][list] [*]Wer mit dem Programm beginnt, sollte mit einfachen Objekten wie einem Würfel (offen und geschlossen) beginnen. Diese in seinem Lieblings-3D-Programm auf verschiedene Arten erstellen und mit Texturen belegen. [*]Die besten Erfahrungen habe ich mit Objekten gemacht, die aus nicht zu vielen Polygonen bestehen und im 3D-Programm soweit nötig zu einem Objekt verbunden wurden. Die Texturen funktionieren am besten als UV-Maps. Am besten werden .obj-Dateien in Pepakura importiert. [*]Unverbundene Objekte wie der blaue Würfel im Vordergrund erzeugen nur isolierte Flächen ohne Klebelaschen; das könnte man in Pepakura verbessern. [*]TIPP: Legen Sie die .obj und die .mtl-Datei in den Ordner, der alle Texturbilder für Ihr Objekt enthält, damit die Texturen auch importiert werden. Im Zweifelsfall mit einem Texteditor in die .mtl-Datei schauen, wie der Pfad zu den Texturen lautet. [*]Objekte, die keine UV-Map-Texturen haben, verlieren diese in Pepakura, wie der graue Würfel in der Mitte, dessen Texturen als Flächen-Mapping aufgetragen wurden. [*]TIPP: Das Zusammenkleben von organischen Formen wie bei einer Autokarosserie erfordert etwas Übung. [*]TIPP: Bastelbögen, die mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden, sehen besser aus, weil die Farbe ins Papier eindringt und nicht wie beim Laserdrucker an den Knickkanten schnell abblättert. Wer die Tinte fixieren will, der sprüht den Bastelbogen mit Klarlack ein und lässt den Bogen vor der Weiterverarbeitung gut trocknen. Als Papier für 3D-Papiermodelle, die länger halten sollen, nutze ich das stärkere 160 g/m2 Papier.[/list][img]https://downloads.psd-tutorials.de/Download/_userimages/Image/245968/images/Pepakura-Ergebnis.jpg[/img][p]Wenn man gelernt hat, was Pepakura am besten »verdaut«, dann macht das kleine Programm Spaß.[/p][p]Die Software ist eine preiswerte Alternative zum 3D-Drucker, denn so kann man sich seine 3D-Modelle in Farbe kostengünstig auf den Schreibtisch stellen.[LBR][LBR]Wenn Sie bereits Erfahrungen mit 3D-Papiermodellen gesammelt haben oder Fragen zum Thema haben, dann schreiben Sie mir in die Kommentare. Ich bin gespannt. [/LBR][/LBR][/p][LBR][LBR][h2]Links[/h2][list] [*] (Website) [*] (Kurzanleitung in Englisch)[/list][h2]Alternative zu Pepakura[/h2][list] [*]Papercraft 3D - [url='https://www.papercraft3d.com/upc/index.aspx%22%20%5Cl%20%22-1" target="_top']https://www.papercraft3d.com/upc/index.aspx[/url] (Win) [*]Unfolder - [url=https://apps.apple.com/de/app/unfolder/id1410628659?mt=12%22%20%5Cl%20%22-1]https://apps.apple.com/de/app/unfolder/id1410628659?mt=12[/url] (Mac) [*]DunreebCutout - [url=https://apps.apple.com/de/app/dunreebcutout/id963592540?mt=12%22%20%5Cl%20%22-1]https://apps.apple.com/de/app/dunreebcutout/id963592540?mt=12[/url] (Mac, aus Deutschland)[/list]EDIT: 06.06.2021 Pepakura ist in der Version 4.2.4 ist erschienen. Diese Version enthält nur Bug-Fixes.[LBR][LBR]----[p]Bildquellen:[LBR]Vorschau, Titel: © 2021 Tama Software Ltd., Website[LBR]Bild im Text: Screenshot vom Programm Pepakura Designer 4.2.3.[/LBR][/LBR][/p][LBR][LBR][newsend][/newsend][/lbr][/lbr][/LBR][/LBR][/lbr][/lbr][/newsstart] [/QUOTE]
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