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Philosophiert ihr gerne?
Beitrag
<blockquote data-quote="grafik_avd" data-source="post: 2073245" data-attributes="member: 489956"><p><strong>AW: Philosophiert ihr gerne?</strong></p><p></p><p></p><p> </p><p>Und da sind wir doch eigentlich auch bei dem Hüpfenden Komme des Themas angekommen.</p><p>Philosophie ist keine Zitateschlacht.</p><p></p><p>Eine Philosophie ist auch nicht einfach festgemauert in der Erden. Eine Menge namenhafter Denker haben imVerlauf ihres Lebens ihre Denkpositionen und Herandenkensweisen zum Teil drastisch geändert. (Wie man an einigen Philosophen des beginnenden 20. Jh. sieht, aber auch in vorhergehenden Epochen und immer in Zusammenhangen mit großen historischen Umbrüchen.) Was wichtig, notwendig und manchmal auch zwangsläufig ist. Da der Mensch ein lebendendes bewegtes "Etwas" ist und so auch sein Denken (ich werde mich jetzt mal nicht in Subjekkonstruktion und Erkenntnisstheorie ergehen, daher das "totschlag" Wort). Anderen Falls müssten wir, dann auch nicht mehr von Philosophie, sondern von Moral und Ethik sprechen.</p><p></p><p>An der Stelle würde ich dann jetzt gern mein Zitat zum Thread los werden wollen <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /> vom guten B.B.</p><p>"Wer A sagt muss nicht B sagen, er kann auch erkennen, daß A falsch war."</p><p></p><p>Philosophie ist also immer auch eine Standpunktfrage und, in sich fast schon paradox, der Mut sich für einen zu entscheiden, zumindest für eine gewisse Zeit, anderen Falls wird man argumentationsunfähig, da man beliebig wird. Man muss und sollte die anderen Standpunkte mitdenken, aber dennoch seinen eigenen wahren. Und sich immer davor hüten in den totbringenden Kategorien "wahr" und "falsch" zu denken.</p><p></p><p>Oder wie Theodor Wiesengrund (das geheimnisvolle W im Namen <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /> ) Adorno einmal auf die Frage Antwortete, ob man das nicht anders denken könne?</p><p>"Ja, aber ich will es nicht"</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="grafik_avd, post: 2073245, member: 489956"] [b]AW: Philosophiert ihr gerne?[/b] Und da sind wir doch eigentlich auch bei dem Hüpfenden Komme des Themas angekommen. Philosophie ist keine Zitateschlacht. Eine Philosophie ist auch nicht einfach festgemauert in der Erden. Eine Menge namenhafter Denker haben imVerlauf ihres Lebens ihre Denkpositionen und Herandenkensweisen zum Teil drastisch geändert. (Wie man an einigen Philosophen des beginnenden 20. Jh. sieht, aber auch in vorhergehenden Epochen und immer in Zusammenhangen mit großen historischen Umbrüchen.) Was wichtig, notwendig und manchmal auch zwangsläufig ist. Da der Mensch ein lebendendes bewegtes "Etwas" ist und so auch sein Denken (ich werde mich jetzt mal nicht in Subjekkonstruktion und Erkenntnisstheorie ergehen, daher das "totschlag" Wort). Anderen Falls müssten wir, dann auch nicht mehr von Philosophie, sondern von Moral und Ethik sprechen. An der Stelle würde ich dann jetzt gern mein Zitat zum Thread los werden wollen :) vom guten B.B. "Wer A sagt muss nicht B sagen, er kann auch erkennen, daß A falsch war." Philosophie ist also immer auch eine Standpunktfrage und, in sich fast schon paradox, der Mut sich für einen zu entscheiden, zumindest für eine gewisse Zeit, anderen Falls wird man argumentationsunfähig, da man beliebig wird. Man muss und sollte die anderen Standpunkte mitdenken, aber dennoch seinen eigenen wahren. Und sich immer davor hüten in den totbringenden Kategorien "wahr" und "falsch" zu denken. Oder wie Theodor Wiesengrund (das geheimnisvolle W im Namen :) ) Adorno einmal auf die Frage Antwortete, ob man das nicht anders denken könne? "Ja, aber ich will es nicht" [/QUOTE]
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