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Picture Diary "Die Gefährten"
Beitrag
<blockquote data-quote="Dragnorr" data-source="post: 1379770" data-attributes="member: 311430"><p><strong>AW: Picture Diary "Die Gefährten"</strong></p><p></p><p>Hallo Rezlas, herzlichen Glückwunsch zu Deinem großen Engagement. Das wird hier eine interessante Sache. Allerdings muss ich Deine hochgesteckten Ziele etwas dämpfen, denn ein „fehlerfreies“ Bild gibt es nicht. Und ein technisch perfektes Bild ist noch lange kein gutes Bild. Selbst in einigen der größten Werke der alten Meister sind „Fehler“ bei Perspektive, Licht-/ Schattenberechnung oder den Proportionen zu finden. Natürlich waren diese Maler nicht zu blöd, es richtig zu machen. Sie waren so genial, dass sie die Regeln bewusst brachen, um die Szene athmosphärischer, glaubhafter oder was auch immer zu machen. Wichtig ist nur, was am Ende im Auge des Betrachters entsteht.</p><p> So ist zum Beispiel der Mensch natürlich nicht genau acht Köpfe groß und auch die entsprechende Proportionierung des Körpers stimmt so nicht grundsätzlich. Es handelt sich bei dieser Aufteilung (Kanon) lediglich um einen Näherungswert, der außerdem ein Idealbild aus der Renaissance darstellt. In Wahrheit sind die Maßverhältnisse genauso individuell verschieden wie die Nasenlänge. Wir kennen das alle selbst. Bei dem Einen sind die Beine zu kurz geraten, bei dem Anderen der Oberkörper und der Nächste hat besonders lange Extremitäten. Man kann sich jedoch bei den ersten Skizzen grob an der Kopfeinteilung orientieren, es darf nur nicht zum Selbstzweck entarten. Dazu kommt dann noch die Altersabhängigkeit der Proportionsmaße. Ein Kleinkind liegt bei etwa 4 Köpfen und mit dem Längenwachstum strecken sich die Proportionen auf schließlich ungefähr 7,5 bis 9 Köpfe. Wichtig ist vor allem, sich nicht sklavisch an irgendwelche Maßeinheiten zu klammern, sondern seinen Figuren Individualität und Leben einzuhauchen, damit sie nachher nicht wie genormte Schaufensterpuppen aussehen. Technisches Hintergrundwissen ist auch in der Malerei unerlässlich, denn zum Teil ist es ein Handwerk. Damit aus diesem Handwerk aber Kunst wird, sind vor allem Fantasie, Leidenschaft und das richtige Bauchgefühl gefragt. </p><p> In diesem Sinne, weiterhin frohes Schaffen. </p><p> </p><p> ToM</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Dragnorr, post: 1379770, member: 311430"] [b]AW: Picture Diary "Die Gefährten"[/b] Hallo Rezlas, herzlichen Glückwunsch zu Deinem großen Engagement. Das wird hier eine interessante Sache. Allerdings muss ich Deine hochgesteckten Ziele etwas dämpfen, denn ein „fehlerfreies“ Bild gibt es nicht. Und ein technisch perfektes Bild ist noch lange kein gutes Bild. Selbst in einigen der größten Werke der alten Meister sind „Fehler“ bei Perspektive, Licht-/ Schattenberechnung oder den Proportionen zu finden. Natürlich waren diese Maler nicht zu blöd, es richtig zu machen. Sie waren so genial, dass sie die Regeln bewusst brachen, um die Szene athmosphärischer, glaubhafter oder was auch immer zu machen. Wichtig ist nur, was am Ende im Auge des Betrachters entsteht. So ist zum Beispiel der Mensch natürlich nicht genau acht Köpfe groß und auch die entsprechende Proportionierung des Körpers stimmt so nicht grundsätzlich. Es handelt sich bei dieser Aufteilung (Kanon) lediglich um einen Näherungswert, der außerdem ein Idealbild aus der Renaissance darstellt. In Wahrheit sind die Maßverhältnisse genauso individuell verschieden wie die Nasenlänge. Wir kennen das alle selbst. Bei dem Einen sind die Beine zu kurz geraten, bei dem Anderen der Oberkörper und der Nächste hat besonders lange Extremitäten. Man kann sich jedoch bei den ersten Skizzen grob an der Kopfeinteilung orientieren, es darf nur nicht zum Selbstzweck entarten. Dazu kommt dann noch die Altersabhängigkeit der Proportionsmaße. Ein Kleinkind liegt bei etwa 4 Köpfen und mit dem Längenwachstum strecken sich die Proportionen auf schließlich ungefähr 7,5 bis 9 Köpfe. Wichtig ist vor allem, sich nicht sklavisch an irgendwelche Maßeinheiten zu klammern, sondern seinen Figuren Individualität und Leben einzuhauchen, damit sie nachher nicht wie genormte Schaufensterpuppen aussehen. Technisches Hintergrundwissen ist auch in der Malerei unerlässlich, denn zum Teil ist es ein Handwerk. Damit aus diesem Handwerk aber Kunst wird, sind vor allem Fantasie, Leidenschaft und das richtige Bauchgefühl gefragt. In diesem Sinne, weiterhin frohes Schaffen. ToM [/QUOTE]
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