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QuarkXPress
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Beitrag
<blockquote data-quote="ralf24" data-source="post: 2059406" data-attributes="member: 592867"><p>Damit meine ich, nur kompatibel zu neuen Postscript-Versionen.</p><p></p><p>Ich habe durchaus Kunden, die bleiben ihrer "Hausdruckerei" um die Ecke treu und haben keine Lust auf Internetdruckereien, z.B. deshalb, weil sie da hingehen können und auch mal Dinge von einem auf den anderen Tag gedruckt bekommen.</p><p></p><p>Ob ich die RIPs dieser Druckereien als "veraltet" bezeichnen würde, weiß ich nicht, einigen wir uns, sie sind älter. Aber ich habe durchaus schon etwa PDFs von Flyern aus ID, die Probleme gemacht haben, einfach in Illustrator geöffnet und wieder als PDF ausgegeben - Problem gelöst. Mit neuem Acrobat könnte das auch gehen.</p><p></p><p>Illustrator greift traditionell ein, bevor kritische Daten an die PS-Engine übergeben werden. Mal ein Beispiel aus alten Zeiten: Anfangs machten Verläufe in der Belichtung Probleme. Aus Illustrator exportiert wandelte die Software eine Verlaufsfläche in viele kleine Linien unterschiedlicher Helligkeit um. Optisch war der Verlauf da, für die Belichter waren es nur sehr viel einfacher zu interpretierende Linien.</p><p></p><p>Heute geht es natürlich eher um Transparenzen, automatische Schatten...</p><p></p><p></p><p>Ich würde mir nicht anmaßen, da konkrete Dinge aufzuführen. Was möglicherweise für mich verzichtbar ist, ist für andere vielleicht der Knaller schlechthin. Aufgaben sind nun mal unterschiedlich.</p><p></p><p>Was ich meine, ist, dass eben mit zunehmenden Möglichkeiten es auch umständlicher wird, sie zu bedienen. Als Beispiel vielleicht: Meinetwegen muss ich nicht auch ein halbes vektororientiertes Zeichenprogramm im Layoutprogramm integriert haben - dafür habe ich ja das Vektorprogramm und dann habe ich auch kein Problem damit, eben das Programm zu wechseln.</p><p></p><p>Das, was augenblicklich passiert, bedeutet in meinen Augen, dass, wenn es so weitergeht, aus Indesign, Illustrator und Photoshop eine Software wird, die am liebsten alles gleichzeitig kann. Wozu? Meine Fotos möchte ich einfach nur in PhotoShop bearbeiten, binde ich sie in ein Layout ein, sind sie das schon und wenn ich ein Firmenlogo entwerfe, muss ich vernünftig zeichnen können, mehr nicht.</p><p></p><p>Möglichkeiten eines Programmes, die ich in dem Zusammenhang nicht brauche, machen die eigentliche Arbeit unübersichtlicher und indirekter. Ich hoffe, das habe ich jetzt verständlich ausgedrückt.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ralf24, post: 2059406, member: 592867"] Damit meine ich, nur kompatibel zu neuen Postscript-Versionen. Ich habe durchaus Kunden, die bleiben ihrer "Hausdruckerei" um die Ecke treu und haben keine Lust auf Internetdruckereien, z.B. deshalb, weil sie da hingehen können und auch mal Dinge von einem auf den anderen Tag gedruckt bekommen. Ob ich die RIPs dieser Druckereien als "veraltet" bezeichnen würde, weiß ich nicht, einigen wir uns, sie sind älter. Aber ich habe durchaus schon etwa PDFs von Flyern aus ID, die Probleme gemacht haben, einfach in Illustrator geöffnet und wieder als PDF ausgegeben - Problem gelöst. Mit neuem Acrobat könnte das auch gehen. Illustrator greift traditionell ein, bevor kritische Daten an die PS-Engine übergeben werden. Mal ein Beispiel aus alten Zeiten: Anfangs machten Verläufe in der Belichtung Probleme. Aus Illustrator exportiert wandelte die Software eine Verlaufsfläche in viele kleine Linien unterschiedlicher Helligkeit um. Optisch war der Verlauf da, für die Belichter waren es nur sehr viel einfacher zu interpretierende Linien. Heute geht es natürlich eher um Transparenzen, automatische Schatten... Ich würde mir nicht anmaßen, da konkrete Dinge aufzuführen. Was möglicherweise für mich verzichtbar ist, ist für andere vielleicht der Knaller schlechthin. Aufgaben sind nun mal unterschiedlich. Was ich meine, ist, dass eben mit zunehmenden Möglichkeiten es auch umständlicher wird, sie zu bedienen. Als Beispiel vielleicht: Meinetwegen muss ich nicht auch ein halbes vektororientiertes Zeichenprogramm im Layoutprogramm integriert haben - dafür habe ich ja das Vektorprogramm und dann habe ich auch kein Problem damit, eben das Programm zu wechseln. Das, was augenblicklich passiert, bedeutet in meinen Augen, dass, wenn es so weitergeht, aus Indesign, Illustrator und Photoshop eine Software wird, die am liebsten alles gleichzeitig kann. Wozu? Meine Fotos möchte ich einfach nur in PhotoShop bearbeiten, binde ich sie in ein Layout ein, sind sie das schon und wenn ich ein Firmenlogo entwerfe, muss ich vernünftig zeichnen können, mehr nicht. Möglichkeiten eines Programmes, die ich in dem Zusammenhang nicht brauche, machen die eigentliche Arbeit unübersichtlicher und indirekter. Ich hoffe, das habe ich jetzt verständlich ausgedrückt. [/QUOTE]
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