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Raidsystem zur Datenspeicherung?
Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2545431"><p>Absolut richtig. Ich wollte, was NAS anbelangt, nicht weiter ins Detail gehen, doch gibt es da noch weitere Fallstricke. Beispielsweise hat man meist 2n-Festplatten gekauft. Diese stammen dann von einem Hersteller und wahrscheinlich aus der selben Produktion. Das bedeutet, dass sie ungefähr die gleiche Lebensdauer haben werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ungefähr zur gleichen Zeit kaputt werden, ist sehr groß. Dann muss zur Wiederherstellung einer defekten Platte der gesamte Inhalt (je nach RAID-Konfiguration) aus der oder den vorhandenen Dateninhalten wiederhergestellt werden. Das bedeutet, je nach Kapazität, eine Totalbelastung des Systems von möglicherweise mehreren Tagen (ich habe erst kürzlich ein NAS eingerichtet und die 6 Platten haben etwa einen Tag allein zum Formatieren und Einrichten benötigt).</p><p>Also eine Platte, die genauso alt ist wie die defekte, wird dann in einem Dauerbetrieb von vielen Stunden maximal belastet. Meist ist es so, dass Platten eines NAS nicht mit dem vom Computer verwendeten Dateisystem, z.B. NTFS, eingerichtet sind. Falls also die Hardware des NAS defekt ist, kann man die Daten nicht in einem PC lesen oder kopieren. Je nach RAID-Konfiguration sind die Daten auf den Festplatten verteilt, so dass nur die RAID-Software, oder bei besseren Systemen, der RAID-Controller die Wiederherstellung durchführen kann. Je nach System kriegt man dann gar keine Gerät, das mit den verteilten Daten umgehen kann.</p><p>Tatsache ist, dass jeder für sich entscheiden muss, wieviel Aufwand für die Datensicherung betrieben wird. Mir ist nur wichtig, dass auch ein einfacher Anwender, und dazu zählen auch viele Profifotografien, sich klar sein muss, dass man nur durch mehr Aufwand an Geld und Zeit für mehr Datensicherung sorgen kann. Denn alle Datenspeicher haben eine unbekannte Lebenszeit und das Ende kommt ohne Vorwarnung. Gleich ob Flashspeicher, Festplatte oder sonstige Speichermedien.</p><p>Angemerkt sei nur, dass es beim analogen Material überhaupt keine verlustfreien Kopien gab, diese meist länger als digitale Medien halten, dafür jedoch in ihrer Qualität auf unterschiedliche Art nachgeben.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2545431"] Absolut richtig. Ich wollte, was NAS anbelangt, nicht weiter ins Detail gehen, doch gibt es da noch weitere Fallstricke. Beispielsweise hat man meist 2n-Festplatten gekauft. Diese stammen dann von einem Hersteller und wahrscheinlich aus der selben Produktion. Das bedeutet, dass sie ungefähr die gleiche Lebensdauer haben werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ungefähr zur gleichen Zeit kaputt werden, ist sehr groß. Dann muss zur Wiederherstellung einer defekten Platte der gesamte Inhalt (je nach RAID-Konfiguration) aus der oder den vorhandenen Dateninhalten wiederhergestellt werden. Das bedeutet, je nach Kapazität, eine Totalbelastung des Systems von möglicherweise mehreren Tagen (ich habe erst kürzlich ein NAS eingerichtet und die 6 Platten haben etwa einen Tag allein zum Formatieren und Einrichten benötigt). Also eine Platte, die genauso alt ist wie die defekte, wird dann in einem Dauerbetrieb von vielen Stunden maximal belastet. Meist ist es so, dass Platten eines NAS nicht mit dem vom Computer verwendeten Dateisystem, z.B. NTFS, eingerichtet sind. Falls also die Hardware des NAS defekt ist, kann man die Daten nicht in einem PC lesen oder kopieren. Je nach RAID-Konfiguration sind die Daten auf den Festplatten verteilt, so dass nur die RAID-Software, oder bei besseren Systemen, der RAID-Controller die Wiederherstellung durchführen kann. Je nach System kriegt man dann gar keine Gerät, das mit den verteilten Daten umgehen kann. Tatsache ist, dass jeder für sich entscheiden muss, wieviel Aufwand für die Datensicherung betrieben wird. Mir ist nur wichtig, dass auch ein einfacher Anwender, und dazu zählen auch viele Profifotografien, sich klar sein muss, dass man nur durch mehr Aufwand an Geld und Zeit für mehr Datensicherung sorgen kann. Denn alle Datenspeicher haben eine unbekannte Lebenszeit und das Ende kommt ohne Vorwarnung. Gleich ob Flashspeicher, Festplatte oder sonstige Speichermedien. Angemerkt sei nur, dass es beim analogen Material überhaupt keine verlustfreien Kopien gab, diese meist länger als digitale Medien halten, dafür jedoch in ihrer Qualität auf unterschiedliche Art nachgeben. [/QUOTE]
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