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(Digitale) Fotografie allgemein
Raw Dateien
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2015283" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: Raw Dateien</strong></p><p></p><p></p><p></p><p>Das kann man so nicht verallgemeinern, vielmehr <strong>kann</strong> eine RAW Datei einen größeren Dynamikumfang speichern, als sich in einem 8/16bit Format unterbringen läßt. <strong>Das hängt aber naturgemäß davon ab</strong>, ob das Motiv einen solchen Dynamikumfang überhaupt hergibt. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /> </p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>Das RAW Format zeigt erstmal gar nichts an, es muß erst interpretiert und in ein darstellbares Dateiformat gewandelt werden, vorher gibt es kein Bild. Was dann im Ausgabeformat an Dynamikumfang und Tonwertunterteilungen erhalten werden kann, hängt maßgeblich von der Art der RAW Entwicklung ab. </p><p>Der darstellbare Dynamikumfang des daraus resultierenden Ausgangsformats ist quasi geräteabhängig, also vom Medium, welches zur Darstellung dient und natürlich dem Dateiformat, welches von den Ausgabemedien unterstützt wird. Das hellste Weiß des Papiers/Monitors bzw. die dunkelsten noch voneinander unterscheidbaren Schatten. Die Dynamikfähigkeit des Sensors übersteigt dabei i.d.R. diese Werte, so dass man oftmals auch von einem Tonemapping sprechen kann, wenn man ein RAW entwickelt (vergleichbar mit dem Tonemapping bei einem HDR/LDR Workflow). Daraus ist auch die Möglichkeit entstanden, sog. "Pseudo-HDRs" zu erstellen, in dem man verschiedene Entwicklungen ein und derselben RAW Datei in einem HDR/LDR Workflow zu einem Gesamtbild verarbeitet, bei dem dann zwar die Kontraste erhalten werden können, der Dynamikumfang aber wiederum am Ausgabemedium orientiert ist. Also nix mit HDR oder RAW-Dynamikumfang.</p><p></p><p>Also nochmal zu Deiner Frage: nein, Du verlierst nicht den Vorteil an Lichter- Schattenzeichnung, aber den Dynamikumfang einer RAW Datei dagegen sehr wohl. Um diesen zu erhalten, bräuchte es ein entsprechendes HDR-Format, das in der Lage ist, den erweiterten Dynamikumfang zu speichern. Mit einem JPG geht das so nicht.</p><p></p><p>Nur der Vollständigkeit halber: es gibt auch ein jpg-hdr Format. Dazu habe ich mal diesen Beitrag geschrieben:</p><p></p><ul> <li data-xf-list-type="ul"></li> </ul><p></p><p>Aber das hat mit dem normalen jpg Format jetzt nicht so viel zu tun. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2015283, member: 142024"] [b]AW: Raw Dateien[/b] Das kann man so nicht verallgemeinern, vielmehr [B]kann[/B] eine RAW Datei einen größeren Dynamikumfang speichern, als sich in einem 8/16bit Format unterbringen läßt. [B]Das hängt aber naturgemäß davon ab[/B], ob das Motiv einen solchen Dynamikumfang überhaupt hergibt. ;) Das RAW Format zeigt erstmal gar nichts an, es muß erst interpretiert und in ein darstellbares Dateiformat gewandelt werden, vorher gibt es kein Bild. Was dann im Ausgabeformat an Dynamikumfang und Tonwertunterteilungen erhalten werden kann, hängt maßgeblich von der Art der RAW Entwicklung ab. Der darstellbare Dynamikumfang des daraus resultierenden Ausgangsformats ist quasi geräteabhängig, also vom Medium, welches zur Darstellung dient und natürlich dem Dateiformat, welches von den Ausgabemedien unterstützt wird. Das hellste Weiß des Papiers/Monitors bzw. die dunkelsten noch voneinander unterscheidbaren Schatten. Die Dynamikfähigkeit des Sensors übersteigt dabei i.d.R. diese Werte, so dass man oftmals auch von einem Tonemapping sprechen kann, wenn man ein RAW entwickelt (vergleichbar mit dem Tonemapping bei einem HDR/LDR Workflow). Daraus ist auch die Möglichkeit entstanden, sog. "Pseudo-HDRs" zu erstellen, in dem man verschiedene Entwicklungen ein und derselben RAW Datei in einem HDR/LDR Workflow zu einem Gesamtbild verarbeitet, bei dem dann zwar die Kontraste erhalten werden können, der Dynamikumfang aber wiederum am Ausgabemedium orientiert ist. Also nix mit HDR oder RAW-Dynamikumfang. Also nochmal zu Deiner Frage: nein, Du verlierst nicht den Vorteil an Lichter- Schattenzeichnung, aber den Dynamikumfang einer RAW Datei dagegen sehr wohl. Um diesen zu erhalten, bräuchte es ein entsprechendes HDR-Format, das in der Lage ist, den erweiterten Dynamikumfang zu speichern. Mit einem JPG geht das so nicht. Nur der Vollständigkeit halber: es gibt auch ein jpg-hdr Format. Dazu habe ich mal diesen Beitrag geschrieben: [LIST] [*][B][/B] [/LIST] Aber das hat mit dem normalen jpg Format jetzt nicht so viel zu tun. ;) Gruß Frank [/QUOTE]
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