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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
RAW oder JPG
Beitrag
<blockquote data-quote="Ulf_B" data-source="post: 989587" data-attributes="member: 284750"><p><strong>AW: RAW oder JPG</strong></p><p></p><p>Um mal einen Vergleich aus analogen Zeiten zu bemühen:</p><p></p><p>RAW bedeutet: Film selber entwickeln und in der Dunkelkammer arbeiten bis das Bild den persönlichen Vrostellungen entspricht.</p><p></p><p>JPEG bedeutet: Standard-Abzüge aus dem 08/15-Großlabor und das Negativ ist futsch.</p><p></p><p>Wenn man also ernsthaft fotografiert, dann RAW. Das soll nicht heissen, dass JPEG-Fotos automatisch minderwertig sind, auch bei den Großlabor-Fotos konnte (zufällig) mal alles stimmen. Aber der Bearbeitungsspielraum ist quasi null.</p><p></p><p>JPEG ist natürlich schneller und bequemer. Aber mit einem RAW-Konverter, der die Kameraeinstellungen mit der RAW-Datei als Vorgabe übernimmt ist dieser Vorteil hinfällig:</p><p>Wenn ich mit meiner Canon das RAW-Format schieße und die Bilder mit dem Canon Konverter DPP öffen, so werden dort die Kameraeinstellunge übernommen - z.B. Bildstil Porträt, Kontrast -1, Sättigung +1, Schärfe +4 etc...im Konverter kann ich solche Aufnahmen dann direkt ins JPEG konvertieren und fertig. Das entspricht dann der JPEG-Aufnahme direkt aus der Kamera. Aber wenn die Einstellungen nicht passen, kann ich alle Parameter (am RAW) noch korrigieren und habe für verschiedene Varianten in Zukunft noch das Negativ.</p><p></p><p>Für meinen fall reicht mir also das RAW- Format. Wenn man allerdings keinen RAW_Konverter hat, der die Kameraeinstellungen übernimmt, dann würde ich auch zu RAW+Jpeg raten - manchal passen die Kameraeinstellungen nämlich schon ganz gut und eine entsprechende Entwicklung im Konverter kann sehr aufwendig sein. </p><p></p><p>ABER: Wenn man die Möglichkei hat, RAW zu nutzen NIEMALS nur auf JPEG setzen. Das ist fahrlässig.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Ulf_B, post: 989587, member: 284750"] [b]AW: RAW oder JPG[/b] Um mal einen Vergleich aus analogen Zeiten zu bemühen: RAW bedeutet: Film selber entwickeln und in der Dunkelkammer arbeiten bis das Bild den persönlichen Vrostellungen entspricht. JPEG bedeutet: Standard-Abzüge aus dem 08/15-Großlabor und das Negativ ist futsch. Wenn man also ernsthaft fotografiert, dann RAW. Das soll nicht heissen, dass JPEG-Fotos automatisch minderwertig sind, auch bei den Großlabor-Fotos konnte (zufällig) mal alles stimmen. Aber der Bearbeitungsspielraum ist quasi null. JPEG ist natürlich schneller und bequemer. Aber mit einem RAW-Konverter, der die Kameraeinstellungen mit der RAW-Datei als Vorgabe übernimmt ist dieser Vorteil hinfällig: Wenn ich mit meiner Canon das RAW-Format schieße und die Bilder mit dem Canon Konverter DPP öffen, so werden dort die Kameraeinstellunge übernommen - z.B. Bildstil Porträt, Kontrast -1, Sättigung +1, Schärfe +4 etc...im Konverter kann ich solche Aufnahmen dann direkt ins JPEG konvertieren und fertig. Das entspricht dann der JPEG-Aufnahme direkt aus der Kamera. Aber wenn die Einstellungen nicht passen, kann ich alle Parameter (am RAW) noch korrigieren und habe für verschiedene Varianten in Zukunft noch das Negativ. Für meinen fall reicht mir also das RAW- Format. Wenn man allerdings keinen RAW_Konverter hat, der die Kameraeinstellungen übernimmt, dann würde ich auch zu RAW+Jpeg raten - manchal passen die Kameraeinstellungen nämlich schon ganz gut und eine entsprechende Entwicklung im Konverter kann sehr aufwendig sein. ABER: Wenn man die Möglichkei hat, RAW zu nutzen NIEMALS nur auf JPEG setzen. Das ist fahrlässig. [/QUOTE]
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