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Realität und EBV - meine Ergebnisse
Beitrag
<blockquote data-quote="FrankPr" data-source="post: 918913" data-attributes="member: 207991"><p><strong>AW: Realität und EBV - meine Ergebnisse</strong></p><p></p><p>Danke für die Meinungen.</p><p>Da die Vermutung kam, keines der Bilder ist ein HDR, sie sind nicht mit einem ToneMapper behandelt, es sind auch keine DRIs dabei. Bei allen Bildern habe ich mittels herkömmlicher Photoshop Filter nur die Details aus den RAW Dateien herausgekitzelt, die man ohne EBV nicht sieht. Es ist schon ein mächtiges Datenformat.</p><p>Der Adler war ein typisches Problem der Gelegenheit. Photographiert habe ich ihn im Wildpark Johannismühle kurz vor der Greifvogel Flugschau (von dort stammt auch der Uhu im Composing). Leider darf er, weil er im Rüpelalter ist und allerlei Schabernack mit den Besuchern treibt, nur selten fliegen. So hat man nur ca. 10 Minuten vor der Flugschau für Bilder, sonst sind die Vögel durch Tarnnetze von der Umwelt abgeschirmt. So hatte ich nur den einen Schuß, bei dem er perfekt in Pose saß. Und das natürlich vor dem denkbar miesesten Hintergrund, der helle Fleck rechts ist schon der nächste Vogel. Deshalb habe ich mich für einen neutralen Hintergrund entschieden. Den Beschnitt habe ich nach Tips im DSLR Forum so gewählt, das alte hochkant Format war zu eng, vor Allem in Blickrichtung. Klar ist der schwarze Hintergrund nicht jedermanns Geschmack, das muß man halt so respektieren. Das Ausmaskieren der Federn am Kopfrand waren 3,5h Fleißarbeit mit dem Grafiktablett, herkömmliche Freistellwerkzeuge waren da überfordert, alles ist ausgemalt.</p><p>Die Bilder mit Mauerwerk sind nach dem Skalieren nicht nachgeschärft, das erledigt schon die Detailgewinnung. Die Kunst besteht darin, nutzlose, manchmal gar störende Details wegzubearbeiten und die gewünschten zu betonen, so den räumlichen/plastischen Eindruck einer Ziegelmauer. Das alles letztendlich nur eine Bearbeitung der Kontraste ist, erübrigt sich das Schärfen häufig.</p><p>Beim Weihnachtsbaum ist nicht nur der Weißabgleich korrigiert, es wurden auch viele Details bearbeitet, so z.B. alle Kugeln am Baum separat mit etwas Glanz versehen, Lichter bearbeitet, ...</p><p>Das Composing hat, wie einige bemerkt haben, noch diverse Fehler. Das wird auch noch einmal komplett neu erstellt, wenn ich neues Grundmaterial habe. Das Bild bzw. die Idee der Bearbeitung war der Grund, warum ich mich hier überhaupt angemeldet habe, ich wollte das Wetter Tutorial von Composing Guru Uli Staiger herunterladen und habe es auch reichlich genutzt. Die Stromleitung wegstempeln hatte ich, hat aber durch die weitergehende Bearbeitung an den Bäumen blöd aussehende Spuren hinterlassen. Den Heidenanteil der Arbeit hat das manuelle Aufmalen der Maske verursacht, die alles hinter dem Schloß hat verschwinden lassen, das waren ca 7h. Weiterhin ist der Baum vorn links separat bearbeitet, mittels Bewegungsunschärfe habe ich ihn im Wind schwanken lassen. Die Hauptfehler sind der Uhu, der eigentlich von oben durch den Blitz beleuchtet sein müßte, ebenso müßte der Blitz das Dach besser ausleuchten und härtere Schatten erzeugen, die Farben sind im Beleuchtungsbereich des Blitzes zu kräftig. Die schwarzen Punkte am Himmel sind kein Dreck, das sind Störche am Himmel des Bildes, aus dem ich den Himmel habe. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /> Aber wie gesagt, ich will das Schloß im Juni neu photographieren und dann einen 2. Versuch mit besserem Ausgangsmaterial machen.</p><p>Das Bild vom Altmarkt ist in Grundzügen wie hier beschrieben bearbeitet, die Parameter für die Filter wurden dem Bild angepaßt, es waren ein paar mehr Ebenen im Einsatz. Der plastische Eindruck des Brunnens wurde zusätzlich mit dem Basrelief Filter () verstärkt, ebenso das Pflaster geglättet. Ein noch besseres Beispiel, wie sich der Basrelief Filter zum Glätten mißbrauchen läßt, findet sich hier: </p><p>Das ist generell ein Paradoxon der EBV, viele Filter lassen sich per Parameter genau umgekehrt mißbrauchen, Detailgewinnung durch Detailzerstörung <img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" />. So arbeite ich sehr viel mit "Feld weichzeichnen" und "Rauschen reduzieren". Der Gaußsche Weichzeichner ist dagegen zu destruktiv.</p><p>Zur "Pseudodetailgewinnung" werden die Bilder gleich nach dem Öffnen auf mindestens doppelte Größe erweitert.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="FrankPr, post: 918913, member: 207991"] [b]AW: Realität und EBV - meine Ergebnisse[/b] Danke für die Meinungen. Da die Vermutung kam, keines der Bilder ist ein HDR, sie sind nicht mit einem ToneMapper behandelt, es sind auch keine DRIs dabei. Bei allen Bildern habe ich mittels herkömmlicher Photoshop Filter nur die Details aus den RAW Dateien herausgekitzelt, die man ohne EBV nicht sieht. Es ist schon ein mächtiges Datenformat. Der Adler war ein typisches Problem der Gelegenheit. Photographiert habe ich ihn im Wildpark Johannismühle kurz vor der Greifvogel Flugschau (von dort stammt auch der Uhu im Composing). Leider darf er, weil er im Rüpelalter ist und allerlei Schabernack mit den Besuchern treibt, nur selten fliegen. So hat man nur ca. 10 Minuten vor der Flugschau für Bilder, sonst sind die Vögel durch Tarnnetze von der Umwelt abgeschirmt. So hatte ich nur den einen Schuß, bei dem er perfekt in Pose saß. Und das natürlich vor dem denkbar miesesten Hintergrund, der helle Fleck rechts ist schon der nächste Vogel. Deshalb habe ich mich für einen neutralen Hintergrund entschieden. Den Beschnitt habe ich nach Tips im DSLR Forum so gewählt, das alte hochkant Format war zu eng, vor Allem in Blickrichtung. Klar ist der schwarze Hintergrund nicht jedermanns Geschmack, das muß man halt so respektieren. Das Ausmaskieren der Federn am Kopfrand waren 3,5h Fleißarbeit mit dem Grafiktablett, herkömmliche Freistellwerkzeuge waren da überfordert, alles ist ausgemalt. Die Bilder mit Mauerwerk sind nach dem Skalieren nicht nachgeschärft, das erledigt schon die Detailgewinnung. Die Kunst besteht darin, nutzlose, manchmal gar störende Details wegzubearbeiten und die gewünschten zu betonen, so den räumlichen/plastischen Eindruck einer Ziegelmauer. Das alles letztendlich nur eine Bearbeitung der Kontraste ist, erübrigt sich das Schärfen häufig. Beim Weihnachtsbaum ist nicht nur der Weißabgleich korrigiert, es wurden auch viele Details bearbeitet, so z.B. alle Kugeln am Baum separat mit etwas Glanz versehen, Lichter bearbeitet, ... Das Composing hat, wie einige bemerkt haben, noch diverse Fehler. Das wird auch noch einmal komplett neu erstellt, wenn ich neues Grundmaterial habe. Das Bild bzw. die Idee der Bearbeitung war der Grund, warum ich mich hier überhaupt angemeldet habe, ich wollte das Wetter Tutorial von Composing Guru Uli Staiger herunterladen und habe es auch reichlich genutzt. Die Stromleitung wegstempeln hatte ich, hat aber durch die weitergehende Bearbeitung an den Bäumen blöd aussehende Spuren hinterlassen. Den Heidenanteil der Arbeit hat das manuelle Aufmalen der Maske verursacht, die alles hinter dem Schloß hat verschwinden lassen, das waren ca 7h. Weiterhin ist der Baum vorn links separat bearbeitet, mittels Bewegungsunschärfe habe ich ihn im Wind schwanken lassen. Die Hauptfehler sind der Uhu, der eigentlich von oben durch den Blitz beleuchtet sein müßte, ebenso müßte der Blitz das Dach besser ausleuchten und härtere Schatten erzeugen, die Farben sind im Beleuchtungsbereich des Blitzes zu kräftig. Die schwarzen Punkte am Himmel sind kein Dreck, das sind Störche am Himmel des Bildes, aus dem ich den Himmel habe. ;) Aber wie gesagt, ich will das Schloß im Juni neu photographieren und dann einen 2. Versuch mit besserem Ausgangsmaterial machen. Das Bild vom Altmarkt ist in Grundzügen wie hier beschrieben bearbeitet, die Parameter für die Filter wurden dem Bild angepaßt, es waren ein paar mehr Ebenen im Einsatz. Der plastische Eindruck des Brunnens wurde zusätzlich mit dem Basrelief Filter () verstärkt, ebenso das Pflaster geglättet. Ein noch besseres Beispiel, wie sich der Basrelief Filter zum Glätten mißbrauchen läßt, findet sich hier: Das ist generell ein Paradoxon der EBV, viele Filter lassen sich per Parameter genau umgekehrt mißbrauchen, Detailgewinnung durch Detailzerstörung :D. So arbeite ich sehr viel mit "Feld weichzeichnen" und "Rauschen reduzieren". Der Gaußsche Weichzeichner ist dagegen zu destruktiv. Zur "Pseudodetailgewinnung" werden die Bilder gleich nach dem Öffnen auf mindestens doppelte Größe erweitert. [/QUOTE]
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