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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Recht auf Namensnennung
Beitrag
<blockquote data-quote="Bertram_Heinrichs" data-source="post: 2564175" data-attributes="member: 612812"><p>Bitte verstehe mich nicht falsch, es ist von mir nicht anmaßend gemeint. Ich war selber jahrelang Fotograf. Nie kam es mir in den Sinn, auf einen Namensnennung zu bestehen. Ich habe diese antiquierten Eitelkeiten früherer Jahrhunderte nicht nötig. Ich habe auch kein Problem damit, für JEDES für einen Kunden gemachte Foto die Urheberrechte an den Kunden - OHNE AUFPREIS - abzutreten. Was soll ich denn damit?</p><p>99% aller Fotos halte ich für Bagatellschnulli, aber nicht für Kunstwerke. Ein Kunstwerk muss ein gewissen künstlerisches Niveau haben. Und das haben die allermeisten Fotos nicht. Das ist meist nur Handwerk.</p><p>Diese ganze rückschrittliche Urheberrecht gehört in den Orkus!</p><p>Noch schlimmer, als bei den Fotografen, ist es in der Literatur. Da beanspruchen Urenkel, die mit dem Werk rein gar nichts zu tun haben, die Freigabe nach 30 Jahren nach dem Tod des Künstlers zu verhindern, weil sie die Seiten neu sortiert oder ähnlichen Scheiß - sorry - an dem "Werk" gemacht haben. Nur um Lizenzgebühren abzukassieren.</p><p>Nach 5 Jahren sollte alles völlig frei sein. Wir leben in einer so schnellebigen Zeit, dass dieser Rechte-Pillepalle für jeden Fortschritt nichts anderes als ein kostspieliges Hemmnis ist.</p><p></p><p>Und jetzt beziffere mir bitte den Schaden, welchen du erleidest - in Euro und Cent - wenn ein Kunde, der dich für das Anfertigen eines Fotos fair bezahlt hatte, deinen Namen nicht nennt. Wie hoch ist der unmittelbare Schaden, der dir entsteht?</p><p>Und dann denke mal bitte darüber nach, wie verkaufsfördernd es für dich sein kann, wenn es die Runde macht, dass du jeden Kunden, der unwissentlich nicht deinen Namen nennt, gleich mit einem Anwalt auf die Pelle rückst und überzogene Schadensansprüche für tatsächlich nicht eingetretene Schäden geltend machst.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Bertram_Heinrichs, post: 2564175, member: 612812"] Bitte verstehe mich nicht falsch, es ist von mir nicht anmaßend gemeint. Ich war selber jahrelang Fotograf. Nie kam es mir in den Sinn, auf einen Namensnennung zu bestehen. Ich habe diese antiquierten Eitelkeiten früherer Jahrhunderte nicht nötig. Ich habe auch kein Problem damit, für JEDES für einen Kunden gemachte Foto die Urheberrechte an den Kunden - OHNE AUFPREIS - abzutreten. Was soll ich denn damit? 99% aller Fotos halte ich für Bagatellschnulli, aber nicht für Kunstwerke. Ein Kunstwerk muss ein gewissen künstlerisches Niveau haben. Und das haben die allermeisten Fotos nicht. Das ist meist nur Handwerk. Diese ganze rückschrittliche Urheberrecht gehört in den Orkus! Noch schlimmer, als bei den Fotografen, ist es in der Literatur. Da beanspruchen Urenkel, die mit dem Werk rein gar nichts zu tun haben, die Freigabe nach 30 Jahren nach dem Tod des Künstlers zu verhindern, weil sie die Seiten neu sortiert oder ähnlichen Scheiß - sorry - an dem "Werk" gemacht haben. Nur um Lizenzgebühren abzukassieren. Nach 5 Jahren sollte alles völlig frei sein. Wir leben in einer so schnellebigen Zeit, dass dieser Rechte-Pillepalle für jeden Fortschritt nichts anderes als ein kostspieliges Hemmnis ist. Und jetzt beziffere mir bitte den Schaden, welchen du erleidest - in Euro und Cent - wenn ein Kunde, der dich für das Anfertigen eines Fotos fair bezahlt hatte, deinen Namen nicht nennt. Wie hoch ist der unmittelbare Schaden, der dir entsteht? Und dann denke mal bitte darüber nach, wie verkaufsfördernd es für dich sein kann, wenn es die Runde macht, dass du jeden Kunden, der unwissentlich nicht deinen Namen nennt, gleich mit einem Anwalt auf die Pelle rückst und überzogene Schadensansprüche für tatsächlich nicht eingetretene Schäden geltend machst. [/QUOTE]
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