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Schausteller auf der Straße fotografiert und er ruft das er dafür Geld will - wie reagiert man darau
Beitrag
<blockquote data-quote="Redgrisu" data-source="post: 2321874" data-attributes="member: 503786"><p>Das Thema zum Fotografieren von Menschen wurde in verschiedenen (Foto)Foren schon oft behandelt (siehe "Recht am eigenen Bild").</p><p>Grundsätzlich darfst du keine Menschen fotografieren, ohne sie (vorher) gefragt zu haben.</p><p>Es sei denn, sie sind als "Beiwerk" zu betrachten, also nicht Hauptbestandteil deines Fotos oder es handelt sich, salopp formuliert, um eine große Ansammlung von Menschen (diese Definition ist übrigens sehr vage).</p><p> </p><p>Zu deiner Frage: dem Schausteller ging es nur ums Geld und um sonst nichts! Du hättest ihn ohne zu fragen nicht fotografieren dürfen, somit ist er im Recht. Wenn du das Bild löschst, ist es ok.</p><p>Hier findest du rechtliche Auskünfte zum Thema von Menschen</p><p> </p><p>Ich hatte ein ähnliches Problem als ich auf einem öffentlichen Platz, auf dem einige aus Ton gefertigte Kunstgegenstände ausgestellt wurden, fotografieren wollte.</p><p>Plötzlich erschien ein Paar und hielt mir eine Sammelbüchse unter die Nase: Sie forderten einen Fotografenobolus. Ich weigerte mich zu zahlen, denn es stand nirgends, dass fotografieren verboten war oder dafür zu bezahlen wäre. Aber ich löschte vor den Augen des Paares - mehr aus Trotzreaktion - das Bild.</p><p>Ein befreundeter Pressefotograf meinte später, dass ich das Bild durchaus hätte behalten können und schon gar nicht dafür bezahlen müsste.</p><p> </p><p>----------</p><p>Nachtrag: Wenn du mit Schausteller einen <strong>Straßenkünstler</strong> gemeint hast (wir Ösis vermuten hinter dem Begriff eher einen Besitzer eines Verkaufsstandes) ist die Lage vielleicht ein bisschen anders: Diese Leute leben oft vom Geld, das ihnen die Zuseher/Fotografen in den Hut werfen. Daher ist die Reaktion des Fotografierten natürlich sehr überzogen aber ein bisschen nachvollziehbar.</p><p>Ich denke aber nicht, das sich deshalb grundlegend etwas am "Recht am eigenen Bild" ändert</p><p> </p><p>LG</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Redgrisu, post: 2321874, member: 503786"] Das Thema zum Fotografieren von Menschen wurde in verschiedenen (Foto)Foren schon oft behandelt (siehe "Recht am eigenen Bild"). Grundsätzlich darfst du keine Menschen fotografieren, ohne sie (vorher) gefragt zu haben. Es sei denn, sie sind als "Beiwerk" zu betrachten, also nicht Hauptbestandteil deines Fotos oder es handelt sich, salopp formuliert, um eine große Ansammlung von Menschen (diese Definition ist übrigens sehr vage). Zu deiner Frage: dem Schausteller ging es nur ums Geld und um sonst nichts! Du hättest ihn ohne zu fragen nicht fotografieren dürfen, somit ist er im Recht. Wenn du das Bild löschst, ist es ok. Hier findest du rechtliche Auskünfte zum Thema von Menschen Ich hatte ein ähnliches Problem als ich auf einem öffentlichen Platz, auf dem einige aus Ton gefertigte Kunstgegenstände ausgestellt wurden, fotografieren wollte. Plötzlich erschien ein Paar und hielt mir eine Sammelbüchse unter die Nase: Sie forderten einen Fotografenobolus. Ich weigerte mich zu zahlen, denn es stand nirgends, dass fotografieren verboten war oder dafür zu bezahlen wäre. Aber ich löschte vor den Augen des Paares - mehr aus Trotzreaktion - das Bild. Ein befreundeter Pressefotograf meinte später, dass ich das Bild durchaus hätte behalten können und schon gar nicht dafür bezahlen müsste. ---------- Nachtrag: Wenn du mit Schausteller einen [B]Straßenkünstler[/B] gemeint hast (wir Ösis vermuten hinter dem Begriff eher einen Besitzer eines Verkaufsstandes) ist die Lage vielleicht ein bisschen anders: Diese Leute leben oft vom Geld, das ihnen die Zuseher/Fotografen in den Hut werfen. Daher ist die Reaktion des Fotografierten natürlich sehr überzogen aber ein bisschen nachvollziehbar. Ich denke aber nicht, das sich deshalb grundlegend etwas am "Recht am eigenen Bild" ändert LG [/QUOTE]
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