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InDesign
Schnittmarken setzen
Beitrag
<blockquote data-quote="thea1966" data-source="post: 1926146" data-attributes="member: 124442"><p><strong>AW: Schnittmarken setzen</strong></p><p></p><p></p><p>Beim Wickelfalz wird es auch schwer fallen nach dem Falzen den innen liegenden Rand noch zu beschneiden </p><p></p><p> </p><p>Sorry, ich bin Offsetdruckerinund ich hab schon so viel selbst weiterverarbeitet... auch arbeite ich mit einigen Druckereien zusammen und gehe gelegentlich durch die Produktion. Die Bogen werden entweder im Stapel vor dem Falzen auf Endformat beschnitten oder sie laufen durch den Sammelhefter und werden an den drei offenen Seiten von einer Messerstanze in der Maschine einzeln beschnitten.In einem Broschürenhefter (Einzelbogen) wird nur noch die rechte Seite beschnitten weil die inneren Seiten vorstehen. </p><p> </p><p>Bitte nimm mal ein A4 Blatt, falte es Wickel-oder Zickzack und sag mir wie du den beschneiden willst ohne den Bogen wieder plan zu legen oder den Falz zu beschädigen. Schneidemaschinen und Stanzen haben nämlich mehr Toleranzen als Falztaschen oder Falzschwerter. </p><p> </p><p>Wir sind zwar ab vom Thema aber irgendwie gehört dass "warum mache ich was?" schon dazu. Bei Sonderformaten und komplizierten Falzungen ggf auch zur eigenen Sicherheit sollte man Falzmarken anlegen, dann kann die Buchbinderei vor dem Beschnitt messen und weiss wie gefalzt werden soll. Falzmarken waren bei uns in der Druckerei kürzer gestaltet und waren weiter vom Endformat entfernt als Schnittmarken damit die niemand verwechselt. </p><p> </p><p>Wenn hier jedoch die sichtbaren Falzmarken auf Briefvordrucken gemeint sind, die sind nur dafür da dass man die von Hand gut falten kann, eine Kuvertiermaschine braucht die auch nicht, da dort die Adresse im Fenster das Einstellkriterium ist. Ein gedritteltes Blatt verrutscht im 1,5 cm größeren Umschlag und da stellt man dann so ein dass das nicht passiert. Also auf ca 11 cm anstatt 9,9 cm. Da kommts dann auch auf die Menge des Füllguts an.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="thea1966, post: 1926146, member: 124442"] [b]AW: Schnittmarken setzen[/b] Beim Wickelfalz wird es auch schwer fallen nach dem Falzen den innen liegenden Rand noch zu beschneiden Sorry, ich bin Offsetdruckerinund ich hab schon so viel selbst weiterverarbeitet... auch arbeite ich mit einigen Druckereien zusammen und gehe gelegentlich durch die Produktion. Die Bogen werden entweder im Stapel vor dem Falzen auf Endformat beschnitten oder sie laufen durch den Sammelhefter und werden an den drei offenen Seiten von einer Messerstanze in der Maschine einzeln beschnitten.In einem Broschürenhefter (Einzelbogen) wird nur noch die rechte Seite beschnitten weil die inneren Seiten vorstehen. Bitte nimm mal ein A4 Blatt, falte es Wickel-oder Zickzack und sag mir wie du den beschneiden willst ohne den Bogen wieder plan zu legen oder den Falz zu beschädigen. Schneidemaschinen und Stanzen haben nämlich mehr Toleranzen als Falztaschen oder Falzschwerter. Wir sind zwar ab vom Thema aber irgendwie gehört dass "warum mache ich was?" schon dazu. Bei Sonderformaten und komplizierten Falzungen ggf auch zur eigenen Sicherheit sollte man Falzmarken anlegen, dann kann die Buchbinderei vor dem Beschnitt messen und weiss wie gefalzt werden soll. Falzmarken waren bei uns in der Druckerei kürzer gestaltet und waren weiter vom Endformat entfernt als Schnittmarken damit die niemand verwechselt. Wenn hier jedoch die sichtbaren Falzmarken auf Briefvordrucken gemeint sind, die sind nur dafür da dass man die von Hand gut falten kann, eine Kuvertiermaschine braucht die auch nicht, da dort die Adresse im Fenster das Einstellkriterium ist. Ein gedritteltes Blatt verrutscht im 1,5 cm größeren Umschlag und da stellt man dann so ein dass das nicht passiert. Also auf ca 11 cm anstatt 9,9 cm. Da kommts dann auch auf die Menge des Füllguts an. [/QUOTE]
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