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Beitrag
<blockquote data-quote="Panobilder" data-source="post: 2374711" data-attributes="member: 558356"><p>Soweit und als prinzipielle Aussage stimme ich gerne zu ;-)</p><p></p><p>Aaaber - nur mal als Denkanstoß, keine "Meinungs-Reformierung":</p><p>Der WA wird seitdem es die "digitale Notwendigkeit des WAs" gibt, auch ein wenig überbewertet.</p><p>Früher nutzte man meist 2 Möglichkeiten: Kunstlicht- und Tageslichtfilm.</p><p>"Farb-Effektfotos" mal ganz aussen vorgelassen, nutze man Farbkorrekturfilter nur in besonderen Mischlicht und/oder speziellen Beleuchtungs-Situationen.</p><p></p><p>Wenn ich die "analogen" Fotos ansehe, dann sehe ich noch den Unterschied des Tageslichts.</p><p>Rötlicher am Morgen, bläulicher gegen Mittags usw.</p><p>Das störte nicht, da es völlig "natürlich ist".</p><p>Störend war (und ist) jedoch:</p><p>Hoch in den Bergen oder mittags am Meer, da wird der extreme Blaustich dann entweder zum Stilmittel, oder muss korrigiert werden.</p><p></p><p>Worauf ich raus will (der Denkanstoß):</p><p>Wenn ich im Urlaub tagsüber bei Sonneschein drußen "knipse", dann reicht eine Festeinstellung.</p><p>Wenn ich dabei RAWs habe, ist diese genauso einfach einzustellen (egal ob vorher oder hinterher)</p><p>Meine Kameras sind meist auf WA Automatik und ausschließlich in RAW.</p><p>So kann ich den WA "verlustfrei" noch hinterher ändern, hab aber den "Vorschlagswert" der Automatik zusätzlich.</p><p></p><p>Die WA Automatik ist ja nett und in den allermeisten Fällen auch hilfreich, dennoch manchmal überflüßig und selten sogar kontraproduktiv.</p><p>Da 2 Fotos mit WA, vom selben Objekt, aus unterschiedlichen Richtungen und/oder mit anderem HG aufgenommen, 2 farblich unterschiedliche Ergebnisse zeigen können, nur durch die Automatik verursacht.</p><p></p><p>Zurück zum WA beim RAW entwickeln ohne "Referenz":</p><p>Ja, das kann (selten) zu einem Problem werden, aber da hilft (oft) die einfachste Methode, einen ungefähr passenden Festwert zu verwenden, wie.</p><p>Tageslicht, Wolken, Schatten, Kunstlicht oder die versch. Leuchstoffröhreneinstellungen...</p><p>Klingt zu einfach?</p><p>Klappt aber (fast) immer bei mir.</p><p>Die 0,00x Prozent der Bilder, bei denen es nicht klappt sind dann (hoffentlich) ehh unscharf und für die Tonne ;-)</p><p></p><p>Meine Meinung: Den WA nicht überbewerten, einen vernünftigen Monitor beim RAW entwickeln verwenden, dann klappt es auch mit den Einstellungen bei "schwierigen" Motiven und Lichtsituationen.</p><p></p><p>Wenn ich es bei kritischen Kundenaufträgen "perfekt" brauche, dann gibt es sowieso nur wenige Lösungen:</p><p>Eine farbstabile "perfekte" und kontrollierbare Lichtquelle wird verwendet und/oder ein entsprechendes Farbtarget zur Kameraprofilierung wird mit aufgenommen...</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Panobilder, post: 2374711, member: 558356"] Soweit und als prinzipielle Aussage stimme ich gerne zu ;-) Aaaber - nur mal als Denkanstoß, keine "Meinungs-Reformierung": Der WA wird seitdem es die "digitale Notwendigkeit des WAs" gibt, auch ein wenig überbewertet. Früher nutzte man meist 2 Möglichkeiten: Kunstlicht- und Tageslichtfilm. "Farb-Effektfotos" mal ganz aussen vorgelassen, nutze man Farbkorrekturfilter nur in besonderen Mischlicht und/oder speziellen Beleuchtungs-Situationen. Wenn ich die "analogen" Fotos ansehe, dann sehe ich noch den Unterschied des Tageslichts. Rötlicher am Morgen, bläulicher gegen Mittags usw. Das störte nicht, da es völlig "natürlich ist". Störend war (und ist) jedoch: Hoch in den Bergen oder mittags am Meer, da wird der extreme Blaustich dann entweder zum Stilmittel, oder muss korrigiert werden. Worauf ich raus will (der Denkanstoß): Wenn ich im Urlaub tagsüber bei Sonneschein drußen "knipse", dann reicht eine Festeinstellung. Wenn ich dabei RAWs habe, ist diese genauso einfach einzustellen (egal ob vorher oder hinterher) Meine Kameras sind meist auf WA Automatik und ausschließlich in RAW. So kann ich den WA "verlustfrei" noch hinterher ändern, hab aber den "Vorschlagswert" der Automatik zusätzlich. Die WA Automatik ist ja nett und in den allermeisten Fällen auch hilfreich, dennoch manchmal überflüßig und selten sogar kontraproduktiv. Da 2 Fotos mit WA, vom selben Objekt, aus unterschiedlichen Richtungen und/oder mit anderem HG aufgenommen, 2 farblich unterschiedliche Ergebnisse zeigen können, nur durch die Automatik verursacht. Zurück zum WA beim RAW entwickeln ohne "Referenz": Ja, das kann (selten) zu einem Problem werden, aber da hilft (oft) die einfachste Methode, einen ungefähr passenden Festwert zu verwenden, wie. Tageslicht, Wolken, Schatten, Kunstlicht oder die versch. Leuchstoffröhreneinstellungen... Klingt zu einfach? Klappt aber (fast) immer bei mir. Die 0,00x Prozent der Bilder, bei denen es nicht klappt sind dann (hoffentlich) ehh unscharf und für die Tonne ;-) Meine Meinung: Den WA nicht überbewerten, einen vernünftigen Monitor beim RAW entwickeln verwenden, dann klappt es auch mit den Einstellungen bei "schwierigen" Motiven und Lichtsituationen. Wenn ich es bei kritischen Kundenaufträgen "perfekt" brauche, dann gibt es sowieso nur wenige Lösungen: Eine farbstabile "perfekte" und kontrollierbare Lichtquelle wird verwendet und/oder ein entsprechendes Farbtarget zur Kameraprofilierung wird mit aufgenommen... [/QUOTE]
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