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Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2374724" data-attributes="member: 142024"><p>[USER=558356]@Panobilder[/USER]</p><p></p><p></p><p>Das ist z.B. auch meine Vorgehensweise (soweit möglich, da nicht immer ganz so leicht umzusetzen, so daß sich dabei keine Fehler einschleichen).</p><p>Ganz so selten sind diese Aufnahmen dann aber doch nicht, zumindest nicht aus meiner Erfahrung. Kommt halt immer auch darauf an, was und wo man fotografiert und welches Interesse man hat, Farbstiche überhaupt korrigieren zu wollen. Oftmals hat man halt für die Schattenbereiche einen anderen Weißabgleich, als für die Mitten und/oder Lichter und dann wird es knifflig, wenn man eben über so gar keine Referenz verfügt. Solange man noch vor Ort ist, hat man i.d.R. eine ausreichend gute Erinnerung, um die Farben nach Gefühl visuell zu trimmen. Aber einige Zeit später kann das schon ganz anders aussehen.</p><p></p><p>Die Automatik für den Weißabgleich kann man natürlich auch im RAW Konverter nutzen, im Idealfall sollte dabei ein vergleichbares Ergebnis zum kamerainternen "vor Ort" Automatik Weißabgleich entstehen. Dann sollte man aber auch den originalen RAW Konverter des Herstellers der Kamera nutzen, denn alle weiteren Konverter weichen da gerne mal mehr oder weniger deutlich von ab. Daher nutze ich gerne auch mal die Option, JPG+RAW zum speichern, wo dann eine halbwegs brauchbare Referenz als JPG zur Verfügung steht, an der man sich dann visuell orientieren kann, wenn man z.B. mit dem Camera Raw von Adobe oder DXO usw. entwickelt.</p><p></p><p>Ich habe sehr viele Bilder in Bereichen gemacht, wo man später am Rechner fast verzweifeln könnte, was einen korrekten Weißabgleich betrifft. Da gibt es einfach keine brauchbaren Referenzen im Bild, indirektes und farbreflexionskontaminiertes Umgebungslicht machen es einem da echt schwer, einzig durch die wahrgenommene Erinnerung einen wirklich passenden Weißabgleich einzustellen. Deshalb habe ich auch so meine Probleme mit dem oft zu lesenden Satz "Weißabgleich kannste später machen ...". <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Überbewerten will ich das aber auch nicht, sollte halt nur ein konstruktiver Einwand sein, von daher stimme ich Deinen Ausführungen ja durchaus zu. <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p></p><p>LG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2374724, member: 142024"] [USER=558356]@Panobilder[/USER] Das ist z.B. auch meine Vorgehensweise (soweit möglich, da nicht immer ganz so leicht umzusetzen, so daß sich dabei keine Fehler einschleichen). Ganz so selten sind diese Aufnahmen dann aber doch nicht, zumindest nicht aus meiner Erfahrung. Kommt halt immer auch darauf an, was und wo man fotografiert und welches Interesse man hat, Farbstiche überhaupt korrigieren zu wollen. Oftmals hat man halt für die Schattenbereiche einen anderen Weißabgleich, als für die Mitten und/oder Lichter und dann wird es knifflig, wenn man eben über so gar keine Referenz verfügt. Solange man noch vor Ort ist, hat man i.d.R. eine ausreichend gute Erinnerung, um die Farben nach Gefühl visuell zu trimmen. Aber einige Zeit später kann das schon ganz anders aussehen. Die Automatik für den Weißabgleich kann man natürlich auch im RAW Konverter nutzen, im Idealfall sollte dabei ein vergleichbares Ergebnis zum kamerainternen "vor Ort" Automatik Weißabgleich entstehen. Dann sollte man aber auch den originalen RAW Konverter des Herstellers der Kamera nutzen, denn alle weiteren Konverter weichen da gerne mal mehr oder weniger deutlich von ab. Daher nutze ich gerne auch mal die Option, JPG+RAW zum speichern, wo dann eine halbwegs brauchbare Referenz als JPG zur Verfügung steht, an der man sich dann visuell orientieren kann, wenn man z.B. mit dem Camera Raw von Adobe oder DXO usw. entwickelt. Ich habe sehr viele Bilder in Bereichen gemacht, wo man später am Rechner fast verzweifeln könnte, was einen korrekten Weißabgleich betrifft. Da gibt es einfach keine brauchbaren Referenzen im Bild, indirektes und farbreflexionskontaminiertes Umgebungslicht machen es einem da echt schwer, einzig durch die wahrgenommene Erinnerung einen wirklich passenden Weißabgleich einzustellen. Deshalb habe ich auch so meine Probleme mit dem oft zu lesenden Satz "Weißabgleich kannste später machen ...". ;) Überbewerten will ich das aber auch nicht, sollte halt nur ein konstruktiver Einwand sein, von daher stimme ich Deinen Ausführungen ja durchaus zu. :) LG Frank [/QUOTE]
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