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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Sportfotographie
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1448716" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: Sportfotographie</strong></p><p></p><p>Ich denke, dass Du Dir das möglicherweise etwas zu einfach vorstellst, mit 'nem Tutorial kann man zwar dies und das zeigen, aber wirklich erschöpfend abhandeln wird das so ein umfangreiches Thema kaum. Ok, soweit sicher nichts Neues. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Sicher ist es so, dass einige wenige einfach das gewisse Talent dafür haben, sich so zu platzieren, dass eben besagte begeisternde Bilder dabei herauskommen, bei den meisten dürfte es sicher harte Arbeit und viel, sehr viel Erfahrung sein, die dann zu solchen Ergebnissen führt.</p><p></p><p>Wenn Du sagst, dass Dir die Lektüre und Beispielbilder bisher nicht richtig weitergeholfen haben, dann wundert mich das nicht. Dennoch glaube ich, dass es der richtige Weg ist, sich mit den Bildern, die Dich speziell begeistern bzw. de Du gerne in ähnlicher Form selber machen möchtest, intensiv auseinanderzusetzen. Man kann da schon eine Menge Informationen herausziehen, wenn man will...</p><p></p><p>Bei Sportfotografen spielt zudem auch die Ausrüstung eine nicht unwesentliche Rolle. Wenn Du Bilder siehst, die z.B. vom Rande eines größeren Spielfeldes gemacht worden sein müssen, dann kannst Du schonmal relativ sicher sein, dass hier ein eher lichtstarkes und von seiner Brennweite her eher langes Tele eingesetzt wurde. Nur so kann man schnelle Bewegungen ohne zusätzliches Blitzlicht einfrieren, dabei den Vorder- und Hintergrund freistellen und trotzdem nichts verwackeln. Schonmal ein Anhaltspunkt. Auch spielt die schnelle Serienaufnahme eine große Rolle, da wird gerne mal Dauerfeuer produziert, aus den vielen Aufnahmen kann man dann mit etwas Glück eine brauchbare finden...</p><p></p><p>Bei der Wahl des geeigneten Standpunkts muß man sich fragen, ob man als Ottonormalbürger überhaupt dorthin gelangt, wo man sein sollte, um die notwendige Position überhaupt einnehmen zu können. Nicht wenige der besagten Aufnahmen stammen von Presseleuten und/oder Profifotografen, die auch den Zugang zu solchen Standorten haben. Ohne dem kann es z.T. unmöglich sein, bestimmte Dinge zu erreichen...</p><p></p><p><strong>Den</strong> idealen Standort für die perfekte Perspektive gibt es sicher nicht. Was man aber tun kann ist sich intensiv am Ort des Geschehens zu bewegen um herauszufinden, ob geeignete Spielsituationen o.ä. wiederkehrend an einem Platz anzutreffen sind, als Beispiel sei der Torraum oder die 7m Linie genannt. Dann kann man sich wenigstens schonmal darauf konzentrieren.</p><p></p><p>Man sollte da auch nicht zu naiv sein, was Du Dir vorstellst, ist z.T. sehr anspruchsvoll, auch was die Nutzung von speziellem Equipment angeht. Ob das alles immer auch mit einer Semipro Standardausrüstung möglich ist, ist fraglich, aber natürlich auch keinesfalls ausgeschlossen.</p><p></p><p>Mein Rat daher:</p><p>Lektüre mit entsprechenden Bildern lesen, die zudem auch erklärt, wie diese Bilder im Einzelnen genau entstanden sind. Dort erklären die Fotografen dann recht genau, wie sie was und warum gemacht haben, eben genau das, was Du ja eigentlich wissen möchtest.</p><p></p><p>Aus den eigenen Fehlern lernen. Klingt abgedroschen - weiß ich - ist aber so. Wenn man sich die eigenen Bilder nach einer Serie genau anschaut, dann wird man sehr schnell Dinge sehen, die einem nicht so gut gefallen. Je genauer man analysiert, was genau die "Fehler" gewesen sein könnten, desto besser kann man das dann beim nächsten Mal machen. Die Fotografen, die das schon können, haben das sicher auch nicht mit einem Tutorial gelernt, da steckt harte langwierige Arbeit dahinter...<img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Auch über einen Live-Workshop könnte man nachdenken, dort kann man direkt Kontakt zu den "Könnern" aufnehmen und ihnen dabei über die Schulter schauen, optimal!</p><p></p><p>Hier mal ein Buch-Tipp, hat mir sehr gut gefallen, was ich da gesehen habe, dazu gibt's 'ne ganze Menge Hinweise, Workflows und Tipps:</p><p></p><p><a href="http://www.digitalkamera.de/Buch/Andy_Steel/Sport__Action_Fotografie_/1292.aspx" target="_blank">Andy Steel: Sport & Action Fotografie (digitalkamera.de-Buchtipp)</a></p><p></p><p></p><p></p><p>Ok, möglicherweise ist das jetzt nicht das, was Du hören möchtest, aber es ist zumindest das, was ich Dir aus meiner Erfahrung sagen kann! <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1448716, member: 142024"] [b]AW: Sportfotographie[/b] Ich denke, dass Du Dir das möglicherweise etwas zu einfach vorstellst, mit 'nem Tutorial kann man zwar dies und das zeigen, aber wirklich erschöpfend abhandeln wird das so ein umfangreiches Thema kaum. Ok, soweit sicher nichts Neues. ;) Sicher ist es so, dass einige wenige einfach das gewisse Talent dafür haben, sich so zu platzieren, dass eben besagte begeisternde Bilder dabei herauskommen, bei den meisten dürfte es sicher harte Arbeit und viel, sehr viel Erfahrung sein, die dann zu solchen Ergebnissen führt. Wenn Du sagst, dass Dir die Lektüre und Beispielbilder bisher nicht richtig weitergeholfen haben, dann wundert mich das nicht. Dennoch glaube ich, dass es der richtige Weg ist, sich mit den Bildern, die Dich speziell begeistern bzw. de Du gerne in ähnlicher Form selber machen möchtest, intensiv auseinanderzusetzen. Man kann da schon eine Menge Informationen herausziehen, wenn man will... Bei Sportfotografen spielt zudem auch die Ausrüstung eine nicht unwesentliche Rolle. Wenn Du Bilder siehst, die z.B. vom Rande eines größeren Spielfeldes gemacht worden sein müssen, dann kannst Du schonmal relativ sicher sein, dass hier ein eher lichtstarkes und von seiner Brennweite her eher langes Tele eingesetzt wurde. Nur so kann man schnelle Bewegungen ohne zusätzliches Blitzlicht einfrieren, dabei den Vorder- und Hintergrund freistellen und trotzdem nichts verwackeln. Schonmal ein Anhaltspunkt. Auch spielt die schnelle Serienaufnahme eine große Rolle, da wird gerne mal Dauerfeuer produziert, aus den vielen Aufnahmen kann man dann mit etwas Glück eine brauchbare finden... Bei der Wahl des geeigneten Standpunkts muß man sich fragen, ob man als Ottonormalbürger überhaupt dorthin gelangt, wo man sein sollte, um die notwendige Position überhaupt einnehmen zu können. Nicht wenige der besagten Aufnahmen stammen von Presseleuten und/oder Profifotografen, die auch den Zugang zu solchen Standorten haben. Ohne dem kann es z.T. unmöglich sein, bestimmte Dinge zu erreichen... [b]Den[/b] idealen Standort für die perfekte Perspektive gibt es sicher nicht. Was man aber tun kann ist sich intensiv am Ort des Geschehens zu bewegen um herauszufinden, ob geeignete Spielsituationen o.ä. wiederkehrend an einem Platz anzutreffen sind, als Beispiel sei der Torraum oder die 7m Linie genannt. Dann kann man sich wenigstens schonmal darauf konzentrieren. Man sollte da auch nicht zu naiv sein, was Du Dir vorstellst, ist z.T. sehr anspruchsvoll, auch was die Nutzung von speziellem Equipment angeht. Ob das alles immer auch mit einer Semipro Standardausrüstung möglich ist, ist fraglich, aber natürlich auch keinesfalls ausgeschlossen. Mein Rat daher: Lektüre mit entsprechenden Bildern lesen, die zudem auch erklärt, wie diese Bilder im Einzelnen genau entstanden sind. Dort erklären die Fotografen dann recht genau, wie sie was und warum gemacht haben, eben genau das, was Du ja eigentlich wissen möchtest. Aus den eigenen Fehlern lernen. Klingt abgedroschen - weiß ich - ist aber so. Wenn man sich die eigenen Bilder nach einer Serie genau anschaut, dann wird man sehr schnell Dinge sehen, die einem nicht so gut gefallen. Je genauer man analysiert, was genau die "Fehler" gewesen sein könnten, desto besser kann man das dann beim nächsten Mal machen. Die Fotografen, die das schon können, haben das sicher auch nicht mit einem Tutorial gelernt, da steckt harte langwierige Arbeit dahinter...;) Auch über einen Live-Workshop könnte man nachdenken, dort kann man direkt Kontakt zu den "Könnern" aufnehmen und ihnen dabei über die Schulter schauen, optimal! Hier mal ein Buch-Tipp, hat mir sehr gut gefallen, was ich da gesehen habe, dazu gibt's 'ne ganze Menge Hinweise, Workflows und Tipps: [url=http://www.digitalkamera.de/Buch/Andy_Steel/Sport__Action_Fotografie_/1292.aspx]Andy Steel: Sport & Action Fotografie (digitalkamera.de-Buchtipp)[/url] Ok, möglicherweise ist das jetzt nicht das, was Du hören möchtest, aber es ist zumindest das, was ich Dir aus meiner Erfahrung sagen kann! ;) VG Frank [/QUOTE]
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