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Still?leben - Montage; Kritik ist Willkommen
Beitrag
<blockquote data-quote="KonK" data-source="post: 1303470"><p><strong>AW: Still?leben - Montage; Kritik ist Willkommen</strong></p><p></p><p>Wunderschön finde ich die Farbkomposition. Ungünstig gewählt finde ich die Kombination der Bildelelemente: Denn die Noten sind wohl eindeutig für's Klavier geschrieben - das passt dann nicht zur Klarinette. Die Blume + Vase, die Schneckenhäuser und die Serviette kann ich in keinen logischen Zusammenhang bringen, wenn es denn um Musik gehen sollte. Als Intention könnte ich mir also am ehesten die Darstellung vom Wechsel von Klassik zu Moderne bzw. eben auch die Verknüpfung dieser beiden Extreme vorstellen (nicht nur musikalisch). Das ist ja eigentlich auch nichts anderes als deine etwas abstraktere Formulierung "Vergänglichkeit" - nur der Weg hin zu dieser Erkenntis war bei mir anscheinend ein ganz anderer als bei dir. Das zersplitternde Glas ist zwar als Effekt toll, kann aber meiner Meinung nach alleinstehend keine wirklich komplexe Aussage transportieren. Auch in diesem Bild verschließt sich mir ein Wenig der Sinn dieses zentralen Objektes.</p><p></p><p>Kleine Kritik: Die rote Serviette hätte ich auf jeden Fall als strukturlose Variante, besser noch aus Stoff (Leinen oder so...) vorgezogen - es wirkt im Gegensatz zu allen anderen Elementen, speziell dem Serviettenring, "billig" und wie die 50er-Packung für 99 Cent aus dem erstbesten Supermarkt. Nun gut - Klassik und Moderne beziehungsweise Stilbruch könnte man wieder als gewünschte Wirkung gelten lassen.</p><p></p><p>Dann noch etwas größere Kritik: Die rote Blume hast du wohl in der Glasscheibe zu spiegeln versucht. Dann sollte aber schon die Rückseite der Blüte im Spiegelbild zu sehen sein und nicht genau das gleiche wie vorne auch. Außerdem sagt mir mein Gefühl, dass das Spiegelbild nie im Leben links, sondern minimal rechts neben der echten Blume sein müsste. Es sei denn, das Panoramafenster sei arg schräg oder gar gewölbt (diesen Eindruck habe ich aber nicht). Um eben das korrekt zu berechnen, müsstest du als Grundlage dazu einen Grundriss (von oben) und auch noch einen Aufriss von der Seite benutzen. Dabei ist auch zu beachten, dass das Spiegelbild in Höhe und Breite natürlich korrekt gestaucht werden muss, um (perspektivisch) fehlerfrei zu sein (Einfallswinkel = Reflexionswinkel). Natürlich muss ein Bezugspunkt festgelegt werden (Auge bzw. Sensor der Kamera). Horizontal liegt dieser in dem Bild wohl genau in der Mitte, vertikal eher etwas unterhalb der Bildmitte. Aber da man ja vielleicht auch noch anderes zu tun hat, als das gesamte Bild in 3D nachzustellen, sollte auch eine Beurteilung nach Augenmaß ausreichen. Nur halt die Logik dabei nicht vergessen! Auch Ausprobieren am Spiegelschrank im Bad sollte zu erkennen helfen, in welche Richtung und in welcher Relation ungefähr die Spiegelung vonstatten geht.</p><p></p><p>Reicht erst mal mit Kritik. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /> Aber mach weiter so, die Lichtwirkung (und das ist für den Blickfang wohl das Wichtigste) ist klasse gewählt, an Feinheiten kannst du noch arbeiten. Übrigens: Ich schreibe das hier, während ich keine Ahnung von Bildmontage etc. habe - noch ist einzig die effektfreie Optimierung von Fotos mein Anliegen in Photoshop.</p><p></p><p>LG, Konrad</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="KonK, post: 1303470"] [b]AW: Still?leben - Montage; Kritik ist Willkommen[/b] Wunderschön finde ich die Farbkomposition. Ungünstig gewählt finde ich die Kombination der Bildelelemente: Denn die Noten sind wohl eindeutig für's Klavier geschrieben - das passt dann nicht zur Klarinette. Die Blume + Vase, die Schneckenhäuser und die Serviette kann ich in keinen logischen Zusammenhang bringen, wenn es denn um Musik gehen sollte. Als Intention könnte ich mir also am ehesten die Darstellung vom Wechsel von Klassik zu Moderne bzw. eben auch die Verknüpfung dieser beiden Extreme vorstellen (nicht nur musikalisch). Das ist ja eigentlich auch nichts anderes als deine etwas abstraktere Formulierung "Vergänglichkeit" - nur der Weg hin zu dieser Erkenntis war bei mir anscheinend ein ganz anderer als bei dir. Das zersplitternde Glas ist zwar als Effekt toll, kann aber meiner Meinung nach alleinstehend keine wirklich komplexe Aussage transportieren. Auch in diesem Bild verschließt sich mir ein Wenig der Sinn dieses zentralen Objektes. Kleine Kritik: Die rote Serviette hätte ich auf jeden Fall als strukturlose Variante, besser noch aus Stoff (Leinen oder so...) vorgezogen - es wirkt im Gegensatz zu allen anderen Elementen, speziell dem Serviettenring, "billig" und wie die 50er-Packung für 99 Cent aus dem erstbesten Supermarkt. Nun gut - Klassik und Moderne beziehungsweise Stilbruch könnte man wieder als gewünschte Wirkung gelten lassen. Dann noch etwas größere Kritik: Die rote Blume hast du wohl in der Glasscheibe zu spiegeln versucht. Dann sollte aber schon die Rückseite der Blüte im Spiegelbild zu sehen sein und nicht genau das gleiche wie vorne auch. Außerdem sagt mir mein Gefühl, dass das Spiegelbild nie im Leben links, sondern minimal rechts neben der echten Blume sein müsste. Es sei denn, das Panoramafenster sei arg schräg oder gar gewölbt (diesen Eindruck habe ich aber nicht). Um eben das korrekt zu berechnen, müsstest du als Grundlage dazu einen Grundriss (von oben) und auch noch einen Aufriss von der Seite benutzen. Dabei ist auch zu beachten, dass das Spiegelbild in Höhe und Breite natürlich korrekt gestaucht werden muss, um (perspektivisch) fehlerfrei zu sein (Einfallswinkel = Reflexionswinkel). Natürlich muss ein Bezugspunkt festgelegt werden (Auge bzw. Sensor der Kamera). Horizontal liegt dieser in dem Bild wohl genau in der Mitte, vertikal eher etwas unterhalb der Bildmitte. Aber da man ja vielleicht auch noch anderes zu tun hat, als das gesamte Bild in 3D nachzustellen, sollte auch eine Beurteilung nach Augenmaß ausreichen. Nur halt die Logik dabei nicht vergessen! Auch Ausprobieren am Spiegelschrank im Bad sollte zu erkennen helfen, in welche Richtung und in welcher Relation ungefähr die Spiegelung vonstatten geht. Reicht erst mal mit Kritik. ;) Aber mach weiter so, die Lichtwirkung (und das ist für den Blickfang wohl das Wichtigste) ist klasse gewählt, an Feinheiten kannst du noch arbeiten. Übrigens: Ich schreibe das hier, während ich keine Ahnung von Bildmontage etc. habe - noch ist einzig die effektfreie Optimierung von Fotos mein Anliegen in Photoshop. LG, Konrad [/QUOTE]
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