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Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2607195"><p>War auch nur für den Fall von JPGs gedacht.</p><p></p><p>Im Gegensatz zu Makroaufnahmen, die ich mit einer Schärfeneinstellung und dann durch Verschieben der Kamera auf einem Schlitten mache, mache ich dies bei Aufnahmen, bei denen ich eigentlich einen weiteren Bereich als die Schärfentiefe der Blende hergibt, einfach durch oft manuelle Fokussierung auf verschiedene Entfernungen. Dann können die einzelnen Ebenen in PS mit Bearbeiten/Automatisch überblenden (so heißt es zumindest in CS6) und dann "Bilder stapeln", also nicht "Panorama", meist einfach recht gut kombiniert werden. PS legt da eigentlich nur Masken an. Wenn der Algorithmus von PS überfordert ist, ist es kaum möglich manuell Korrekturen zu machen, da die Masken extrem komplex sind. Immerhin gibt es immer Bereiche, die auf 2 Ebenen scharf sind.</p><p>Oft reicht auch nur eine händisch erstellte Maske.</p><p>Bei Makroaufnahmen ändert sich beim Ändern der Schärfeneinstellung zuviel am Bildwinkel, bei Entfernungen ab 50 cm oder mehr, je nach verwendeter Brennweite, spielt dies nicht wirklich eine Rolle.</p><p>Bei Raumaufnahmen kann es z.B. auch sein, dass ich eine Entfernungseinstellung für dem Raum, in dem ich stehe mache, und eine zweite für den Raum, in den man durch eine Tür sieht. Solche Aufnahmen, die dann ja ohnehin oft aus Belichtungsreihen entstehen, maskiere ich dann im Türbereich. Auf diese Art lassen sich Räume auch mit 40 oder 50 Meter langen Fluchten fotografieren. Besonders schön, wenn dann am Ende der Flucht ein Fenster ist, hinter dem ein Park ist. Da mache ich dann gern eine extrem kurz belichtete Reihe, denn Baum und eventuell Himmel sind sehr hell, Fenster jedoch praktisch im Gegenlicht.</p><p></p><p>Da weiß ich auch keine andere Methode als manuell zu maskieren, wobei die Herausforderung darin besteht, die richtigen Ebenen zu wählen, ansonsten erhält man solche hellen oder dunklen Streifen auch händisch. Da solche Dinge oft erst in größerer Entfernung nötig sind, ist es auch nicht besonders einfach, eine passende Pinselhärte für die Maske zu finden, bzw., man muss eigentlich permanent Größe und Härte verändern. Ich arbeite da gerne mit Linien, eventuell mit händischer Nacharbeit.</p><p>Ist aber alles wirklich sehr mühsam.</p><p>Vielleicht noch ein Tipp: Ich habe mir von Lastolite eine faltbare "Graukarte" gekauft. Da mache ich gern bei Mischlicht, oder wenn es wirklich auf korrekten Weißabgleich ankommt, einfach ein paar Aufnahmen an verschiedenen Stellen des Fotos mit dieser "Graukarte". Die hilft dann, um unterschiedliche Entwicklungen zu machen.. </p><p><a href="http://www.lastolite.com/ezybalance-grey-white-card-20-lllr2050" target="_blank">http://www.lastolite.com/ezybalance-grey-white-card-20-lllr2050</a></p><p>Für kleine Objekte nehme ich den Spyder-Cube.</p><p></p><p>Beide kann ich wärmstens empfehlen. Gehören zum nützlichsten Zubehör das ich habe.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2607195"] War auch nur für den Fall von JPGs gedacht. Im Gegensatz zu Makroaufnahmen, die ich mit einer Schärfeneinstellung und dann durch Verschieben der Kamera auf einem Schlitten mache, mache ich dies bei Aufnahmen, bei denen ich eigentlich einen weiteren Bereich als die Schärfentiefe der Blende hergibt, einfach durch oft manuelle Fokussierung auf verschiedene Entfernungen. Dann können die einzelnen Ebenen in PS mit Bearbeiten/Automatisch überblenden (so heißt es zumindest in CS6) und dann "Bilder stapeln", also nicht "Panorama", meist einfach recht gut kombiniert werden. PS legt da eigentlich nur Masken an. Wenn der Algorithmus von PS überfordert ist, ist es kaum möglich manuell Korrekturen zu machen, da die Masken extrem komplex sind. Immerhin gibt es immer Bereiche, die auf 2 Ebenen scharf sind. Oft reicht auch nur eine händisch erstellte Maske. Bei Makroaufnahmen ändert sich beim Ändern der Schärfeneinstellung zuviel am Bildwinkel, bei Entfernungen ab 50 cm oder mehr, je nach verwendeter Brennweite, spielt dies nicht wirklich eine Rolle. Bei Raumaufnahmen kann es z.B. auch sein, dass ich eine Entfernungseinstellung für dem Raum, in dem ich stehe mache, und eine zweite für den Raum, in den man durch eine Tür sieht. Solche Aufnahmen, die dann ja ohnehin oft aus Belichtungsreihen entstehen, maskiere ich dann im Türbereich. Auf diese Art lassen sich Räume auch mit 40 oder 50 Meter langen Fluchten fotografieren. Besonders schön, wenn dann am Ende der Flucht ein Fenster ist, hinter dem ein Park ist. Da mache ich dann gern eine extrem kurz belichtete Reihe, denn Baum und eventuell Himmel sind sehr hell, Fenster jedoch praktisch im Gegenlicht. Da weiß ich auch keine andere Methode als manuell zu maskieren, wobei die Herausforderung darin besteht, die richtigen Ebenen zu wählen, ansonsten erhält man solche hellen oder dunklen Streifen auch händisch. Da solche Dinge oft erst in größerer Entfernung nötig sind, ist es auch nicht besonders einfach, eine passende Pinselhärte für die Maske zu finden, bzw., man muss eigentlich permanent Größe und Härte verändern. Ich arbeite da gerne mit Linien, eventuell mit händischer Nacharbeit. Ist aber alles wirklich sehr mühsam. Vielleicht noch ein Tipp: Ich habe mir von Lastolite eine faltbare "Graukarte" gekauft. Da mache ich gern bei Mischlicht, oder wenn es wirklich auf korrekten Weißabgleich ankommt, einfach ein paar Aufnahmen an verschiedenen Stellen des Fotos mit dieser "Graukarte". Die hilft dann, um unterschiedliche Entwicklungen zu machen.. [URL]http://www.lastolite.com/ezybalance-grey-white-card-20-lllr2050[/URL] Für kleine Objekte nehme ich den Spyder-Cube. Beide kann ich wärmstens empfehlen. Gehören zum nützlichsten Zubehör das ich habe. [/QUOTE]
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