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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
Studio optimal ausleuchten
Beitrag
<blockquote data-quote="creezy" data-source="post: 1607602" data-attributes="member: 220216"><p><strong>AW: Studio optimal ausleuchten</strong></p><p></p><p>Ein sehr gutes Buch vor allem für Studioanfänger habe ich neulich hier besprochen: . Das ist vor allem dann eine sehr große Hilfe, wenn Du noch unsicher bist hinsichtlich der Lichtformer, Reflektoren etc. Tatsächlich kann man großartig fotografieren mit nur einem Blitzkopf und 'nem Reflektor. (Vor allem wenn Du Dir das Buch ansiehst, ist das gerade bei den Porträts oft die spannendere Lichtzeichnung als wenn man komplett mit Licht aus allen Ecken drauf haut.)</p><p></p><p>Ich halte persönlich nichts davon, wenn man schon mit Baustrahler geübt hat, mit einem Slaveblitz weiterzumachen. Man kann supergut mit Slaves fotografieren, klar, ist dann aber bei nur einem Blitz auch wieder ratfatz an der Grenze –*und dann wird es ab dem 2. Blitz auch teuer – vor allem, wenn man anfängt extra Softboxen für die „kleinen“ Blitze etc. dazu zu kaufen und später doch irgendwann auf „echte“ Blitzköpfe umsteigt. Insbesondere wenn Du wirklich auf dem Plan hast, die Fotografie auszubauen (die Frage kannst nur Du Dir beantworten), empfehle ich Dir dann gleich auf eine Anlage zu gehen. </p><p></p><p>Bei Deiner Raumgröße sind 2 Stative (vor allem bei rumwuselnden Kindern) mehr als ausreichend – um nicht zu sagen, fast schon zu viel. Die wollen hingestellt und ausgerichtet werden, ist der Raum auch noch möbiliert ist der Stellplatz sehr sehr eingeschränkt. Ich sag's mal ganz deutlich: ich habe ähnliche Platzverhältnisse in meinem Studio und das gibt letztendlich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Lichtvariationen her – da kann man längst nicht so mit Licht malen, wie in einem großen Studio, wo die Räumlichkeiten unzählige Möglichkeit für's Lichtsetting ermöglichen. Wenn Du schon investierst, kauf Dir einen ordentlichen Blitzkopf mit mind. 500 Watt, der sich stufenlos runter regeln (wichtig!!) lässt. </p><p></p><p>Transportabilität würde ich immer im Hinterkopf haben (damit meine ich jetzt nicht einen Generator als eher eine Transporttasche im Set), deswegen auch lieber mehr Watt nehmen, die man in einer Umgebung mit deutlich mehr Tageslicht höher regeln kann (bei Deiner Raumgröße würden 250 Watt dicken reichen, das muss Dir klar sein!), wenn man doch mal extern z. B. in Firmenräumen fotografiert, ist mehr sinnvoll.</p><p></p><p>Schirme reichen erst mal. Softboxen sind klug, wenn Du oft Frauen ab 35 fotografierst, weil das Licht einfach weicher ist. Du kannst aus jeder Softbox mit schwarzen Handtüchern (Ikea) auch ein Striplight basteln für den Anfang. Aber für den Anfang zum üben sind Schirme ausreichend. Ich habe viel Spaß mit meinem . (Bei Snoot-Verwendung Einstelllicht aus, sonst Wäremestau!) Damit kann man gute Effekte auf den Hintergrund setzen aber auch die schönen Marlene Dietrich-Porträts machen.</p><p></p><p>Daylight ist letztendlich gut für Stills. Die bringen weniger Watt mit üblicherweise, werden nicht so warm. Die sind also z. B. gut, wenn Du Food fotografierst, dass unter heißen Blitzen schnell welk aussieht. Aber Food steht still! Wenn Du in Deinen Sujets auch Bewegung hast (Kids), nimm kein Daylight! Ich kann die empfehlen, gut solide Blitzköpfe – etwas günstiger als die von Walimex. Ich habe sie letztes Jahr gekauft, weil das Gegenmodell von Walimex damals noch keine stufenlose Regelung hatte. Bowens-Adapter, damit bist Du auf der sicheren Seite für weiteres Equipment.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="creezy, post: 1607602, member: 220216"] [b]AW: Studio optimal ausleuchten[/b] Ein sehr gutes Buch vor allem für Studioanfänger habe ich neulich hier besprochen: . Das ist vor allem dann eine sehr große Hilfe, wenn Du noch unsicher bist hinsichtlich der Lichtformer, Reflektoren etc. Tatsächlich kann man großartig fotografieren mit nur einem Blitzkopf und 'nem Reflektor. (Vor allem wenn Du Dir das Buch ansiehst, ist das gerade bei den Porträts oft die spannendere Lichtzeichnung als wenn man komplett mit Licht aus allen Ecken drauf haut.) Ich halte persönlich nichts davon, wenn man schon mit Baustrahler geübt hat, mit einem Slaveblitz weiterzumachen. Man kann supergut mit Slaves fotografieren, klar, ist dann aber bei nur einem Blitz auch wieder ratfatz an der Grenze –*und dann wird es ab dem 2. Blitz auch teuer – vor allem, wenn man anfängt extra Softboxen für die „kleinen“ Blitze etc. dazu zu kaufen und später doch irgendwann auf „echte“ Blitzköpfe umsteigt. Insbesondere wenn Du wirklich auf dem Plan hast, die Fotografie auszubauen (die Frage kannst nur Du Dir beantworten), empfehle ich Dir dann gleich auf eine Anlage zu gehen. Bei Deiner Raumgröße sind 2 Stative (vor allem bei rumwuselnden Kindern) mehr als ausreichend – um nicht zu sagen, fast schon zu viel. Die wollen hingestellt und ausgerichtet werden, ist der Raum auch noch möbiliert ist der Stellplatz sehr sehr eingeschränkt. Ich sag's mal ganz deutlich: ich habe ähnliche Platzverhältnisse in meinem Studio und das gibt letztendlich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Lichtvariationen her – da kann man längst nicht so mit Licht malen, wie in einem großen Studio, wo die Räumlichkeiten unzählige Möglichkeit für's Lichtsetting ermöglichen. Wenn Du schon investierst, kauf Dir einen ordentlichen Blitzkopf mit mind. 500 Watt, der sich stufenlos runter regeln (wichtig!!) lässt. Transportabilität würde ich immer im Hinterkopf haben (damit meine ich jetzt nicht einen Generator als eher eine Transporttasche im Set), deswegen auch lieber mehr Watt nehmen, die man in einer Umgebung mit deutlich mehr Tageslicht höher regeln kann (bei Deiner Raumgröße würden 250 Watt dicken reichen, das muss Dir klar sein!), wenn man doch mal extern z. B. in Firmenräumen fotografiert, ist mehr sinnvoll. Schirme reichen erst mal. Softboxen sind klug, wenn Du oft Frauen ab 35 fotografierst, weil das Licht einfach weicher ist. Du kannst aus jeder Softbox mit schwarzen Handtüchern (Ikea) auch ein Striplight basteln für den Anfang. Aber für den Anfang zum üben sind Schirme ausreichend. Ich habe viel Spaß mit meinem . (Bei Snoot-Verwendung Einstelllicht aus, sonst Wäremestau!) Damit kann man gute Effekte auf den Hintergrund setzen aber auch die schönen Marlene Dietrich-Porträts machen. Daylight ist letztendlich gut für Stills. Die bringen weniger Watt mit üblicherweise, werden nicht so warm. Die sind also z. B. gut, wenn Du Food fotografierst, dass unter heißen Blitzen schnell welk aussieht. Aber Food steht still! Wenn Du in Deinen Sujets auch Bewegung hast (Kids), nimm kein Daylight! Ich kann die empfehlen, gut solide Blitzköpfe – etwas günstiger als die von Walimex. Ich habe sie letztes Jahr gekauft, weil das Gegenmodell von Walimex damals noch keine stufenlose Regelung hatte. Bowens-Adapter, damit bist Du auf der sicheren Seite für weiteres Equipment. [/QUOTE]
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