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Variabler ND-Fader oder 3er Set?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2598747" data-attributes="member: 142024"><p>Deshalb sollte es eigentlich auch entsprechende Hinweise seitens des Herstellers geben, dass dieser Effekt, der Brennweitenabhängig ist, bei maximaler Einstellung (und darüber) sichtbar wird. Ich selbst nutze u.a. so einen Vari-ND und in der Beschreibung dazu wird das auch ganz klar und deutlich dokumentiert. Kann allerdings sein, dass dies nicht bei allen Herstellern so ist, das weiß ich nicht ... Jedenfalls zeigt sich dieser Effekt besonders deutlich im Weitwinkelbereich, je größer die Brennweite, desto geringer ist dieser Effekt bzw. tritt dieser gar nicht in Erscheinung.</p><p>Ich hatte dazu einst mehrere Testreihen mit unterschiedlichen Brennweiten hier eingestellt, die das deutlich aufgezeigt haben. Leider sind die Bilder beim Hoster nicht mehr abrufbar, vielleicht stelle ich sie nochmal neu ein.</p><p></p><p>Was die Farbverschiebungen betrifft, die sind auch bei den teuren nicht variablen Filtern vorhanden, da braucht man sich keine Illusionen zu machen. Von daher gehört für mich eine Referenzaufnahme für den Weißabgleich einfach mit dazu (oder man ermittelt einmal die typische Farbabweichung und korrigiert dann entsprechend).</p><p></p><p>Was sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist, dass die Skala, die auf den meisten Vari ND Filtern abgebildet ist, nicht typischen Belichtungsstufen entspricht. Daher habe ich mir mit einer Testreihe den tatsächlichen 'Verlängerungsfaktor' für jede einzelne Skalenmarkierung ermittelt und damit eine Tabelle erhalten, in der ich ablesen kann, wie stark das Bild abgedunkelt wird.</p><p></p><p>Wer z.B. viel mit Belichtungsreihen arbeitet, der wird es zu schätzen wissen, dass man nicht mehr an der Kamera herumfummeln muß, um etwas zu verstellen, da jedes Gezippel die Deckungsgleichheit versauen kann. Auch ist es nicht immer gesagt, dass man den passenden ND Wert aufgeschraubt hat, viele Belichtungsmesser versagen ab einer bestimmten Stärke und dann ist u.U. probieren angesagt. Beim Vari-ND genügt dann eine kleine Drehung, bei den anderen geht das Geschraube los.</p><p></p><p></p><p>Da ich beides verwende, also Vari-ND und feste ND Werte, kann ich sagen, dass es sich absolut auszahlt, wenn man Gläser mit einer sehr hochwertigen Vergütung wählt. Andernfalls kann es gut passieren, dass man z.B. bei Nachtaufnahmen unschöne Spiegelungen einfängt, in denen sich das Objektivinnere als Reflexion präsentiert, meist zeigt sich das in unschönen Schatten in den dunklen Bildbereichen. Wer da spart, spart definitiv am falschen Ende! </p><p></p><p></p><p></p><p>Was sich besser bewährt, das kannst eigentlich nur Du selbst entscheiden, da mag jeder eine ganz eigene Haltung zu haben. Das hängt halt auch ganz stark davon ab, was Du eigentlich damit erreichen möchtest, was für Ansprüche Du stellst und welches Deine ganz persönlichen Prioritäten sind. Für mich ist es die Kombination, die mich flexibel auf alle Eventualitäten reagieren läßt, das ist es, was sich für mich bewährt hat. <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2598747, member: 142024"] Deshalb sollte es eigentlich auch entsprechende Hinweise seitens des Herstellers geben, dass dieser Effekt, der Brennweitenabhängig ist, bei maximaler Einstellung (und darüber) sichtbar wird. Ich selbst nutze u.a. so einen Vari-ND und in der Beschreibung dazu wird das auch ganz klar und deutlich dokumentiert. Kann allerdings sein, dass dies nicht bei allen Herstellern so ist, das weiß ich nicht ... Jedenfalls zeigt sich dieser Effekt besonders deutlich im Weitwinkelbereich, je größer die Brennweite, desto geringer ist dieser Effekt bzw. tritt dieser gar nicht in Erscheinung. Ich hatte dazu einst mehrere Testreihen mit unterschiedlichen Brennweiten hier eingestellt, die das deutlich aufgezeigt haben. Leider sind die Bilder beim Hoster nicht mehr abrufbar, vielleicht stelle ich sie nochmal neu ein. Was die Farbverschiebungen betrifft, die sind auch bei den teuren nicht variablen Filtern vorhanden, da braucht man sich keine Illusionen zu machen. Von daher gehört für mich eine Referenzaufnahme für den Weißabgleich einfach mit dazu (oder man ermittelt einmal die typische Farbabweichung und korrigiert dann entsprechend). Was sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist, dass die Skala, die auf den meisten Vari ND Filtern abgebildet ist, nicht typischen Belichtungsstufen entspricht. Daher habe ich mir mit einer Testreihe den tatsächlichen 'Verlängerungsfaktor' für jede einzelne Skalenmarkierung ermittelt und damit eine Tabelle erhalten, in der ich ablesen kann, wie stark das Bild abgedunkelt wird. Wer z.B. viel mit Belichtungsreihen arbeitet, der wird es zu schätzen wissen, dass man nicht mehr an der Kamera herumfummeln muß, um etwas zu verstellen, da jedes Gezippel die Deckungsgleichheit versauen kann. Auch ist es nicht immer gesagt, dass man den passenden ND Wert aufgeschraubt hat, viele Belichtungsmesser versagen ab einer bestimmten Stärke und dann ist u.U. probieren angesagt. Beim Vari-ND genügt dann eine kleine Drehung, bei den anderen geht das Geschraube los. Da ich beides verwende, also Vari-ND und feste ND Werte, kann ich sagen, dass es sich absolut auszahlt, wenn man Gläser mit einer sehr hochwertigen Vergütung wählt. Andernfalls kann es gut passieren, dass man z.B. bei Nachtaufnahmen unschöne Spiegelungen einfängt, in denen sich das Objektivinnere als Reflexion präsentiert, meist zeigt sich das in unschönen Schatten in den dunklen Bildbereichen. Wer da spart, spart definitiv am falschen Ende! Was sich besser bewährt, das kannst eigentlich nur Du selbst entscheiden, da mag jeder eine ganz eigene Haltung zu haben. Das hängt halt auch ganz stark davon ab, was Du eigentlich damit erreichen möchtest, was für Ansprüche Du stellst und welches Deine ganz persönlichen Prioritäten sind. Für mich ist es die Kombination, die mich flexibel auf alle Eventualitäten reagieren läßt, das ist es, was sich für mich bewährt hat. :) Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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