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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Verwackelte Bilder
Beitrag
<blockquote data-quote="SchneewittchenX" data-source="post: 1558267" data-attributes="member: 168344"><p><strong>AW: Verwackelte Bilder</strong></p><p></p><p>Hallo helmuthh,</p><p>das von Dir empfohlene Programm gehört in die gleiche Gruppe, wie die von Pixelhunter im Beitrag 15 empfohlenen. Sind ja auch von den gleichen Entwicklern.</p><p>Ein Problem beim Schärfen fällt aber deutlich auf: die Halo- oder Saumbildung lässt sich bisher nicht vermeiden.</p><p></p><p>Nachdem ich mir den Powerpointvortrag unter <a href="http://www.cse.cuhk.edu.hk/%7Eleojia/projects/motion_deblurring/index.html" target="_blank">High Quality Single Image Motion Deblurring</a> (Talk Slides) angesehen habe, fiel mir die enge Verwandschaft zu dem von mir erwähnten Artikel auf:</p><p></p><p></p><p></p><p>Das Erstellen der Verschiebungsmatrix mit dem Relieffilter ist nämlich nichts anderes als das Anwenden der Fourier-Transformation.</p><p>In Photoshop gibt es einen gut einstellbaren Relieffilter, in anderen Grafikprogrammen leider nicht, dort muss man auf die "Benutzerdefinierten Filter" ausweichen und einen entsprechenden Embossing-Kernel erstellen. Da fällt diese Verwandtschaft viel eher auf.</p><p>Ich habe nämlich schon mal vor längerer Zeit ein entsprechendes Script für Paintshop Pro erstellt.</p><p></p><p>Im Artikel von R. Altmann und der dazugehörigen Photoshop-Aktion wird der Vorgang nur genau einmal ausgeführt. </p><p>In der Präsentation wird der Vorgang aber wiederholt angewandt (Iteration), empfohlen sind 10 mal. Also nicht 1 mal eine große Versetzung sondern mehrfach eine Kleine.</p><p>Allerdings ist dieses Verfahren gegenüber dem Verfahren aus dem Labor stark vereinfacht und deshalb nicht für jedes Bild gleich gut geeignet.</p><p></p><p>Zum Üben sind sicher Bilder aus fahrenden Fahrzeugen am besten geeignet, da sich da die Verschiebungsrichtung am besten ermitteln lässt und das gesamte Bild eine Bewegungsunschärfe aufweist.</p><p>Bei Sportaufnahmen und Aufnahmen von einem festen Standpunkt auf bewegte (fahrende) Objekte tauch das Problem auf, dass der Hintergrund ja scharf und unverwackelt ist.</p><p>Eventuell arbeitet man dann mit 2 Ebenen und einer Ebenenmaske.</p><p>"Verzitterte" Aufnahmen sind schwerer zu bearbeiten.</p><p></p><p>Allerdings gilt, dass das Bild ansonsten eine gewisse Grundqualität aufweisen muss, damit sich der Aufwand lohnt. </p><p></p><p>Der Berechnungszeitaufwand ist doch schon bei kleinen Bildern recht hoch.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="SchneewittchenX, post: 1558267, member: 168344"] [b]AW: Verwackelte Bilder[/b] Hallo helmuthh, das von Dir empfohlene Programm gehört in die gleiche Gruppe, wie die von Pixelhunter im Beitrag 15 empfohlenen. Sind ja auch von den gleichen Entwicklern. Ein Problem beim Schärfen fällt aber deutlich auf: die Halo- oder Saumbildung lässt sich bisher nicht vermeiden. Nachdem ich mir den Powerpointvortrag unter [URL="http://www.cse.cuhk.edu.hk/%7Eleojia/projects/motion_deblurring/index.html"]High Quality Single Image Motion Deblurring[/URL] (Talk Slides) angesehen habe, fiel mir die enge Verwandschaft zu dem von mir erwähnten Artikel auf: Das Erstellen der Verschiebungsmatrix mit dem Relieffilter ist nämlich nichts anderes als das Anwenden der Fourier-Transformation. In Photoshop gibt es einen gut einstellbaren Relieffilter, in anderen Grafikprogrammen leider nicht, dort muss man auf die "Benutzerdefinierten Filter" ausweichen und einen entsprechenden Embossing-Kernel erstellen. Da fällt diese Verwandtschaft viel eher auf. Ich habe nämlich schon mal vor längerer Zeit ein entsprechendes Script für Paintshop Pro erstellt. Im Artikel von R. Altmann und der dazugehörigen Photoshop-Aktion wird der Vorgang nur genau einmal ausgeführt. In der Präsentation wird der Vorgang aber wiederholt angewandt (Iteration), empfohlen sind 10 mal. Also nicht 1 mal eine große Versetzung sondern mehrfach eine Kleine. Allerdings ist dieses Verfahren gegenüber dem Verfahren aus dem Labor stark vereinfacht und deshalb nicht für jedes Bild gleich gut geeignet. Zum Üben sind sicher Bilder aus fahrenden Fahrzeugen am besten geeignet, da sich da die Verschiebungsrichtung am besten ermitteln lässt und das gesamte Bild eine Bewegungsunschärfe aufweist. Bei Sportaufnahmen und Aufnahmen von einem festen Standpunkt auf bewegte (fahrende) Objekte tauch das Problem auf, dass der Hintergrund ja scharf und unverwackelt ist. Eventuell arbeitet man dann mit 2 Ebenen und einer Ebenenmaske. "Verzitterte" Aufnahmen sind schwerer zu bearbeiten. Allerdings gilt, dass das Bild ansonsten eine gewisse Grundqualität aufweisen muss, damit sich der Aufwand lohnt. Der Berechnungszeitaufwand ist doch schon bei kleinen Bildern recht hoch. [/QUOTE]
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