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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
InDesign
Visitenkarten mit Photoshop und InDesign selber drucken
Beitrag
<blockquote data-quote="pixxxelschubser" data-source="post: 2247379" data-attributes="member: 167287"><p><strong>AW: Visitenkarten mit Photoshop und InDesign selber drucken</strong></p><p></p><p>@alle,</p><p>einige Anmerkungen (unabhängig von Sinn oder Unsinn des gewünschten Workflows):</p><p></p><p>Ja, selbst angelegte Visitenkarten sind in aller Regel deutlich teurer als „Professionelle“. Aber man kann z.B. zu Hause unzählige Varianten austesten – und das in jeder gewünschten Stückzahl. Also warum nicht?</p><p><img src="/styles/default/xenforo/smilies/tongue.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":P" title="Stick Out Tongue :P" data-shortname=":P" /></p><p></p><p>Und ob die LayoutSchnecke dafür das passende, vom Hersteller zur Verfügung gestellte Programm benutze, oder aber ihre eigenen? Alles hat seine Vor- und Nachteile!</p><p>:uhm:</p><p>----------------</p><p></p><p>@LayoutSchnecke,</p><p>zu deinen Visitenkarten kannst du dir entweder die Vorlage in ID nach den Maßangaben auf der Visitenkartenverpackungerstellen oder aber eine Wordvorlage und die Maße auslesen und dann auf dein ID-Dokument übertragen.</p><p></p><p>Ja, es ist richtig. Vektorinformationen einer PSD werden in ID nicht beachtet. Von daher ist dein Ansatz, eine Photoshop-PDF zu erzeugen und diese in ID zu verwenden, nicht verkehrt. Auf diesem Wege werden reine Vektorinformationen von Schriften und Pfaden auch nach ID übergeben.</p><p></p><p>Du verwendest zur Zeit 260g VK mit glattem Rand. Das ist IMHO das mindeste, was eine selbstgefertigte VK haben sollte. Eine bessere Wirkung haben selbstgefertigte VK mit 280 - 350g (glatter Rand). Das ist aber reine Geschmachkssache.</p><p></p><p>Bleibe mit deinen VK (die zuhause gedruckt werden!!!) am bestem durchgängig im sRGB-Farbraum. Kleinere Farbabweichungen kannst du hier sicherlich verschmerzen – aber dein Tinten-Drucker kann RGB-Farben besser umsetzen als du (ohne gute Colormanagementkenntnisse). </p><p></p><p>Verzichte trotzdem auf leuchtende (besonders neonfarbige oder ähnlich knallige) Farben. Diese sind nicht umsetzbar.</p><p></p><p>Ein Nachteil dieser Vorgehensweise: Sollte jemals eine im Offset gedruckte Karte gefertigt werden, dann musst du diese in ID mit CMYK- und/oder Sonderfarben neu anlegen.</p><p></p><p></p><p>Theoretisch kannst du wie folgt vorgehen (und wie gesagt, das betrifft <strong>ausschließlich</strong> dieses Projekt!)</p><p>- erstelle dein Hintergrundbild komplett in PS (mit 250 - 300 ppi bei Visitemkartengröße) und rechne bei der Größe den Anschnitt schon mit ein (du benötigst aber nicht wirklich 3mm, weniger reicht auch)</p><p>- versuche auf Schriften zu verzichten und setze diese nach Möglichkeit später in InDesign</p><p>- wenn das nicht geht, dann lege dein PS-Dokument mit mindestens 600 - 1200 ppi ! ODER (<strong>besser</strong>) ! verwende die Ausgabe als Photoshop-PDF</p><p></p><p>- erstelle ein neues InDesign-Dokument in Visitenkartengröße, der Anschnitt kommt außen dazu (siehe Dokument einrichten) und blende zwingend den Vorschaumodus aus</p><p>- platziere dein Photoshop-Dokument <strong>in den</strong> Anschnitt und gestalte deine Visitenkarte fertig (Schriften setzen und mit anderen Vektorformen ergänzen)</p><p>- speicher diese VK*.indd</p><p></p><p>- erstelle ein neues InDesign- Dokument mit dem vorgegebenen Nutzenaufbau deiner Avery Visitenkarten</p><p>- platziere hier deine VK*.indd je nach Nutzenanzahl und schalte die Importoptionen ein (platziere mit Anschnitt)</p><p></p><p>- falls du eine Vorschau möchtest, dann verfahre entweder wie bereits gesagt, über eine „Maskenebene“ oder aber über eine Ebenenvariante mit Anschnitt und deckungsgleich darunterliegende Ebene mit den gleichen Elementen an den gleichen Positionen, nur eben ohne Anschnitt</p><p>- die Maskenebene ist weniger flexibel, aber dafür auch weniger aufwändig</p><p></p><p>Angewendet werden beide Varianten, indem du dann einfach nur die obenliegende Ebene aus- bzw. einblendest.</p><p></p><p></p><p>Das waren meine 50 cent.</p><p><img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixxxelschubser, post: 2247379, member: 167287"] [b]AW: Visitenkarten mit Photoshop und InDesign selber drucken[/b] @alle, einige Anmerkungen (unabhängig von Sinn oder Unsinn des gewünschten Workflows): Ja, selbst angelegte Visitenkarten sind in aller Regel deutlich teurer als „Professionelle“. Aber man kann z.B. zu Hause unzählige Varianten austesten – und das in jeder gewünschten Stückzahl. Also warum nicht? :P Und ob die LayoutSchnecke dafür das passende, vom Hersteller zur Verfügung gestellte Programm benutze, oder aber ihre eigenen? Alles hat seine Vor- und Nachteile! :uhm: ---------------- @LayoutSchnecke, zu deinen Visitenkarten kannst du dir entweder die Vorlage in ID nach den Maßangaben auf der Visitenkartenverpackungerstellen oder aber eine Wordvorlage und die Maße auslesen und dann auf dein ID-Dokument übertragen. Ja, es ist richtig. Vektorinformationen einer PSD werden in ID nicht beachtet. Von daher ist dein Ansatz, eine Photoshop-PDF zu erzeugen und diese in ID zu verwenden, nicht verkehrt. Auf diesem Wege werden reine Vektorinformationen von Schriften und Pfaden auch nach ID übergeben. Du verwendest zur Zeit 260g VK mit glattem Rand. Das ist IMHO das mindeste, was eine selbstgefertigte VK haben sollte. Eine bessere Wirkung haben selbstgefertigte VK mit 280 - 350g (glatter Rand). Das ist aber reine Geschmachkssache. Bleibe mit deinen VK (die zuhause gedruckt werden!!!) am bestem durchgängig im sRGB-Farbraum. Kleinere Farbabweichungen kannst du hier sicherlich verschmerzen – aber dein Tinten-Drucker kann RGB-Farben besser umsetzen als du (ohne gute Colormanagementkenntnisse). Verzichte trotzdem auf leuchtende (besonders neonfarbige oder ähnlich knallige) Farben. Diese sind nicht umsetzbar. Ein Nachteil dieser Vorgehensweise: Sollte jemals eine im Offset gedruckte Karte gefertigt werden, dann musst du diese in ID mit CMYK- und/oder Sonderfarben neu anlegen. Theoretisch kannst du wie folgt vorgehen (und wie gesagt, das betrifft [B]ausschließlich[/B] dieses Projekt!) - erstelle dein Hintergrundbild komplett in PS (mit 250 - 300 ppi bei Visitemkartengröße) und rechne bei der Größe den Anschnitt schon mit ein (du benötigst aber nicht wirklich 3mm, weniger reicht auch) - versuche auf Schriften zu verzichten und setze diese nach Möglichkeit später in InDesign - wenn das nicht geht, dann lege dein PS-Dokument mit mindestens 600 - 1200 ppi ! ODER ([B]besser[/B]) ! verwende die Ausgabe als Photoshop-PDF - erstelle ein neues InDesign-Dokument in Visitenkartengröße, der Anschnitt kommt außen dazu (siehe Dokument einrichten) und blende zwingend den Vorschaumodus aus - platziere dein Photoshop-Dokument [B]in den[/B] Anschnitt und gestalte deine Visitenkarte fertig (Schriften setzen und mit anderen Vektorformen ergänzen) - speicher diese VK*.indd - erstelle ein neues InDesign- Dokument mit dem vorgegebenen Nutzenaufbau deiner Avery Visitenkarten - platziere hier deine VK*.indd je nach Nutzenanzahl und schalte die Importoptionen ein (platziere mit Anschnitt) - falls du eine Vorschau möchtest, dann verfahre entweder wie bereits gesagt, über eine „Maskenebene“ oder aber über eine Ebenenvariante mit Anschnitt und deckungsgleich darunterliegende Ebene mit den gleichen Elementen an den gleichen Positionen, nur eben ohne Anschnitt - die Maskenebene ist weniger flexibel, aber dafür auch weniger aufwändig Angewendet werden beide Varianten, indem du dann einfach nur die obenliegende Ebene aus- bzw. einblendest. Das waren meine 50 cent. ;) [/QUOTE]
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