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Fotografie und Gestaltung
Bildbearbeitung
Vorher - Nacher. Wie schauts bei euch aus?
Beitrag
<blockquote data-quote="andemande" data-source="post: 2489234"><p>hallo, vielleicht habe ich den Thread falsch verstanden, aber </p><p></p><p>mein Gedanke zur "Unterstützung" ist dass der Weg zur Zufriedenheit mit den eigenen Bildern etwas anders geht. Zuerst kommt die Aufnahme und dann die Bearbeitung. Fuer mich stellt sich im Großen und Ganzen nicht die Frage ob meine Aufnahmen anderen gefallen, sondern ob ich selbst damit zufrieden bin. Eine Bearbeitung die alle mir bisher moel chen Stellschrauben von Lightroom und Photoshop zeigt hat nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Das faellt bei mir in die Rubriken "lernen anhand vom eigenen Stock" oder "dieses Motiv sehe ich in meiner Vorstellung, Phantasie so und so" .</p><p>Will ich allerdings festhalten was meine Augen im Moment sehen konzentriere ich mich einzig darauf das so gut wie mir moeglich zu tun. Den eigenen Fotogeschmack zu entwickeln hat mehr mit der Findung was will ich und wie setze ich das um zu tun wie mit einem Vorher - Nachher Vergleich und dann auch noch mit Fotos von Leuten die keine Anfaenger mehr sind und ihren Bearbeitungsstil gefunden haben.</p><p>Auseinandersetzung mit Bildern anderer Leute halte ich trotzdem fuer wichtig aber nicht ueber den Vorher - Nachher Weg. Fotografie ist nicht nur Kunst sondern erlernbares Handwerk das gewissen, wenn auch nicht starren aber trotzdem vorhandenen Regeln folgt. Sieht man z.B. nur hingefuegtes Lensflaere und Kontraststeigerung und nicht dass der Effekt auch zum Motiv passt und haut dann bis zum Umfallen den Stil auf vollkommen ungeeignete Motive, was dann ? </p><p>Wem nicht auffaellt, dass in den letzten paar Jahren teils geknipst wurde was die Speicherkarte hergab muss arg betriebsblind sein. Technisch gesehen sind die jetzigen Kameras im Vorteil gegenueber denen von vor 30 und mehr Jahren. Ich koennt mich schlapp lachen wenn ich sehe wie heute trotz Profikamera der Fotograf ein nettes Pummelchen mit ueberkreuzten Beinen angestrengt ums Gleichgewicht kaempfend ( weil die 10cm hohen Moerderheels von H & M eben doch nicht ganz so stabil sind wie diejenigen welche die untergewichtigen Damen aus der Fashion und Promiwelt tragen) sein Model aus erhoehter Position fotografiert. Was das Society-Girl noch etwas unwirklicher aussehen laesst, verunstaltet das Model der heutigen Normalgroesse. Dem Typen mit der modernen Ausruestung fehlt das Wissen warum der Pressefotograf nicht immer aus der optimalen Position heraus arbeiten kann, sieht nur wie aufgenommen wurde, kopiert Stil und Look und findet sich ganz wunderbar. Weder zeigt so ein Foto die reale Person noch die aus der ohnehin kuenstlichen Welt. </p><p>Der millionenfach kopierte Einheits-Style wird zum Dogma und verhindert das Bild das dem Fotografen an sich gefallen wuerde bzw was seine Bilder autentisch machen wuerde. Dieses Beispiel laesst sich praktisch auf fast alle Bereiche der Fotografie uebertragen. </p><p></p><p>Wer hiervfreiwillig Bilder zeigt soll es ruhig tun. Ich mache es nicht. Vor 10 - 15 Jahren war man in Foren zum großen Teil unter sich. Mir gefaellt vieles hier, aber der Weg in dieKommerzialisierung ist nicht zu uebersehen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="andemande, post: 2489234"] hallo, vielleicht habe ich den Thread falsch verstanden, aber mein Gedanke zur "Unterstützung" ist dass der Weg zur Zufriedenheit mit den eigenen Bildern etwas anders geht. Zuerst kommt die Aufnahme und dann die Bearbeitung. Fuer mich stellt sich im Großen und Ganzen nicht die Frage ob meine Aufnahmen anderen gefallen, sondern ob ich selbst damit zufrieden bin. Eine Bearbeitung die alle mir bisher moel chen Stellschrauben von Lightroom und Photoshop zeigt hat nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Das faellt bei mir in die Rubriken "lernen anhand vom eigenen Stock" oder "dieses Motiv sehe ich in meiner Vorstellung, Phantasie so und so" . Will ich allerdings festhalten was meine Augen im Moment sehen konzentriere ich mich einzig darauf das so gut wie mir moeglich zu tun. Den eigenen Fotogeschmack zu entwickeln hat mehr mit der Findung was will ich und wie setze ich das um zu tun wie mit einem Vorher - Nachher Vergleich und dann auch noch mit Fotos von Leuten die keine Anfaenger mehr sind und ihren Bearbeitungsstil gefunden haben. Auseinandersetzung mit Bildern anderer Leute halte ich trotzdem fuer wichtig aber nicht ueber den Vorher - Nachher Weg. Fotografie ist nicht nur Kunst sondern erlernbares Handwerk das gewissen, wenn auch nicht starren aber trotzdem vorhandenen Regeln folgt. Sieht man z.B. nur hingefuegtes Lensflaere und Kontraststeigerung und nicht dass der Effekt auch zum Motiv passt und haut dann bis zum Umfallen den Stil auf vollkommen ungeeignete Motive, was dann ? Wem nicht auffaellt, dass in den letzten paar Jahren teils geknipst wurde was die Speicherkarte hergab muss arg betriebsblind sein. Technisch gesehen sind die jetzigen Kameras im Vorteil gegenueber denen von vor 30 und mehr Jahren. Ich koennt mich schlapp lachen wenn ich sehe wie heute trotz Profikamera der Fotograf ein nettes Pummelchen mit ueberkreuzten Beinen angestrengt ums Gleichgewicht kaempfend ( weil die 10cm hohen Moerderheels von H & M eben doch nicht ganz so stabil sind wie diejenigen welche die untergewichtigen Damen aus der Fashion und Promiwelt tragen) sein Model aus erhoehter Position fotografiert. Was das Society-Girl noch etwas unwirklicher aussehen laesst, verunstaltet das Model der heutigen Normalgroesse. Dem Typen mit der modernen Ausruestung fehlt das Wissen warum der Pressefotograf nicht immer aus der optimalen Position heraus arbeiten kann, sieht nur wie aufgenommen wurde, kopiert Stil und Look und findet sich ganz wunderbar. Weder zeigt so ein Foto die reale Person noch die aus der ohnehin kuenstlichen Welt. Der millionenfach kopierte Einheits-Style wird zum Dogma und verhindert das Bild das dem Fotografen an sich gefallen wuerde bzw was seine Bilder autentisch machen wuerde. Dieses Beispiel laesst sich praktisch auf fast alle Bereiche der Fotografie uebertragen. Wer hiervfreiwillig Bilder zeigt soll es ruhig tun. Ich mache es nicht. Vor 10 - 15 Jahren war man in Foren zum großen Teil unter sich. Mir gefaellt vieles hier, aber der Weg in dieKommerzialisierung ist nicht zu uebersehen. [/QUOTE]
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