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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Was macht ein Objektiv so teuer?
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1649006" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: Was macht ein Objektiv so teuer?</strong></p><p></p><p>Von 10 ct auf 100 ct sind es <strong>900</strong>% Aufschlag (da hast du dich sicher nur vertippt). Bei 100% Aufschlag wären wir gerade bei 20 ct.</p><p></p><p>Die "Schmerzgrenze" des Verbrauchers hatte ich ja bereits angesprochen. Daher kann man jedem Verbraucher auch nur empfehlen in absoluten Preisen zu rechnen und sich nicht von hohen Rabatten verleiten zu lassen. Die Aussage, dass der Aufschlag auf Billigartikel weit höher ist, als auf Hochpreisartikel, ist dennoch korrekt.</p><p></p><p>Consumerprodukte rechnen sich so ganz nebenbei auch auf Grund ihrer Masse. Sobald der Break-Even-Punkt (BEP) überschritten ist, wird die Ware bei ausreichend großem Marktanteil schnell mal zur Cash-Cow. Etwas, das den Hochpreisprodukten so nicht passieren kann, weil die Marktanteile viel zu gering sind.</p><p></p><p>Mehr würde jetzt allerdings in den Bereich der BWL führen und dann steigen hier wohl einige aus ;-)</p><p></p><p>Die Herstellungskosten kann man für die einzelnen Branchen ganz gut ermitteln, da sie in der Regel "branchenüblich" sind. Die Finanzämter haben beispielsweise Zahlen je Branche parat, die durchschnittliche Aufschläge angeben. Auch Steuerberater wissen da sehr gut bescheid.</p><p></p><p>Die angesprochenen Wechselkurse wirken sich nur bedingt auf den erzielbaren Preis beim Endkunden aus. So sind beispielsweise gerade im Bereich der Fotografie die gleichen Produkte auf dem amerikanischen und asiatischen Markt deutlich preiswerter, als auf dem europäischen Markt zu haben. Würden die Währungen eine Rolle spielen, die Waren müssten auf dem europäischen Markt am günstigsten sein - sind aber tatsächlich am teuersten. In Europa spielt viel mehr die Tatsache eine Rolle (besonders auf Deutschland bezogen), dass wir mehr Geld für Consumartikel (absolut und prozentual aufs Einkommen betrachtet) zur Verfügung haben.</p><p></p><p>Es wird dann gerne argumentiert, dass die Ware nicht ganz identisch sein, aber das ist nur Volksverdummung, mehr nicht. Man nimmt eben da, wo man es bekommen kann.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1649006, member: 269873"] [b]AW: Was macht ein Objektiv so teuer?[/b] Von 10 ct auf 100 ct sind es [B]900[/B]% Aufschlag (da hast du dich sicher nur vertippt). Bei 100% Aufschlag wären wir gerade bei 20 ct. Die "Schmerzgrenze" des Verbrauchers hatte ich ja bereits angesprochen. Daher kann man jedem Verbraucher auch nur empfehlen in absoluten Preisen zu rechnen und sich nicht von hohen Rabatten verleiten zu lassen. Die Aussage, dass der Aufschlag auf Billigartikel weit höher ist, als auf Hochpreisartikel, ist dennoch korrekt. Consumerprodukte rechnen sich so ganz nebenbei auch auf Grund ihrer Masse. Sobald der Break-Even-Punkt (BEP) überschritten ist, wird die Ware bei ausreichend großem Marktanteil schnell mal zur Cash-Cow. Etwas, das den Hochpreisprodukten so nicht passieren kann, weil die Marktanteile viel zu gering sind. Mehr würde jetzt allerdings in den Bereich der BWL führen und dann steigen hier wohl einige aus ;-) Die Herstellungskosten kann man für die einzelnen Branchen ganz gut ermitteln, da sie in der Regel "branchenüblich" sind. Die Finanzämter haben beispielsweise Zahlen je Branche parat, die durchschnittliche Aufschläge angeben. Auch Steuerberater wissen da sehr gut bescheid. Die angesprochenen Wechselkurse wirken sich nur bedingt auf den erzielbaren Preis beim Endkunden aus. So sind beispielsweise gerade im Bereich der Fotografie die gleichen Produkte auf dem amerikanischen und asiatischen Markt deutlich preiswerter, als auf dem europäischen Markt zu haben. Würden die Währungen eine Rolle spielen, die Waren müssten auf dem europäischen Markt am günstigsten sein - sind aber tatsächlich am teuersten. In Europa spielt viel mehr die Tatsache eine Rolle (besonders auf Deutschland bezogen), dass wir mehr Geld für Consumartikel (absolut und prozentual aufs Einkommen betrachtet) zur Verfügung haben. Es wird dann gerne argumentiert, dass die Ware nicht ganz identisch sein, aber das ist nur Volksverdummung, mehr nicht. Man nimmt eben da, wo man es bekommen kann. [/QUOTE]
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