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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Sonstiges - PaintShop Pro, GIMP, CorelDRAW, ...
Welche Software für Visitenkarten pro und kontra
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2560393" data-attributes="member: 432756"><p>Einige Aspekte, die mir dazu einfallen:</p><ul> <li data-xf-list-type="ul">Ich kann auch in PS nativ mit Vektorobjekten arbeiten. Wenn ich allerdings mit dem Import nicht so gut verarbeitbarer Formate argumentiere, dann gibt es bestimmt auch ein Vektorformat, dass ich in ID nur so importiert bekomme, dass es hakelt. Wenn man schon PS vs. ID ohne Verzerrungen nebeneinander stellt, dann sollte man ja in beiden Tools korrekte Workflows heranziehen. Unter der Maßgabe "wenn ich in ID nativ und sauber arbeite" vs. "wenn ich in PS nicht-nativ und zudem mit ungeeigneten Imports arbeiten will" kommt man natürlich auf bestimmte Ergebnisse. Wenn Du in ID nicht mit Fonts sondern mit Grafiken von Buchstaben arbeitest, wird Dir sogar MS Paint als überlegenes DTP-Tool erscheinen - das wäre auch bloß so eine kleine Verzerrung. Unterm Strich vergleichst Du dann aber versehentlich nicht die Fähigkeiten zweier Tools sondern zwei persönliche Workflows: "wie gut arbeite mit einem Tool A" vs. "wie gut sind die Ergebnisse noch, wenn ich mit Tool B gegen das Tool arbeite" <br /> </li> <li data-xf-list-type="ul">Umrechnen in Pixel vs Vektor generell: klar sind Vektoren technisch eine Weile überlegen, wenn Du transformierst/editierst, da das verlustfrei geht. Auch wenn Du Online-Sachen mit unendlich Zoom am Monitor hast: super. Am Ende drucken die Anlagen ja aber doch Pixelbilder ... Bitmaps. Da erlebe ich manchmal auch, dass viele Leute aus den Augen verlieren, dass so Vektorfeatures aber auch hyperpräzise Einstellung wie Linien mit genau 1 Pixel Breite (also durchaus auch im Pixelfall) vom Endgerät im Print nicht richtig oder auch gar nicht wiedergegeben werden. Da muss eine pixelorientierte Datei, die im Print zuverlässig wiedergegeben wird für den Anfänger nicht schlechter sein, als eine am Screen perfekte Vektortrick-Datei, die im stark abweichenden Print für richtig Ärger sorgt. Nicht zuletzt: arbeiten mit Vektorgrafik ist nicht immer trivial. Ein Vorteil ist es dann bzw. für denjenigen, der es gut beherrscht. Wenn man das richtig für ein einmaliges Visitenkartending erst beibiegen muss, kostet das in ID wie auch in PS gar nicht so knapp Zeit. Da wäre womöglich plötzlich PowerPoint eine Alternative, dass ansonsten <em>eigentlich</em> hier gar nichts zu suchen hat.</li> </ul><p>Allgemein ist das recht abstrakt Tools so zu vergleichen. Richtig Sinn macht das höchstes, wenn man beide nicht kann und ermitteln möchte, welches man für häufiger benötigte Aufgaben lernen muss. In der Praxis kann man oft in einem Tool schon etwas - meinetwegen hier PS, und hat in einem anderen kaum Ahnung. Hier gilt in vielen Fällen: man nehme das Tool, das man kann, weil da die größte Kontrolle über die Ergebnisse hat. Ausnahme natürlich: Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden etc. - da sollte man nicht beliebig mit Ausseitertools rummachen, da das technische Schulden erzeugt.</p><p></p><p>Solche Fragen nach der besten Programmiersprache, dem besten Editor, dem besten Betriebssystem, besten Handy-OS usw. lassen sich ohne die Frage nach den Vorkenntissen des Users oft nur verquer beantworten. Oft beantworten die Leute solchen Fragen implizit mit "Womit könnte ICH es am besten", sagen aber "am besten ist ...".</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2560393, member: 432756"] Einige Aspekte, die mir dazu einfallen: [LIST] [*]Ich kann auch in PS nativ mit Vektorobjekten arbeiten. Wenn ich allerdings mit dem Import nicht so gut verarbeitbarer Formate argumentiere, dann gibt es bestimmt auch ein Vektorformat, dass ich in ID nur so importiert bekomme, dass es hakelt. Wenn man schon PS vs. ID ohne Verzerrungen nebeneinander stellt, dann sollte man ja in beiden Tools korrekte Workflows heranziehen. Unter der Maßgabe "wenn ich in ID nativ und sauber arbeite" vs. "wenn ich in PS nicht-nativ und zudem mit ungeeigneten Imports arbeiten will" kommt man natürlich auf bestimmte Ergebnisse. Wenn Du in ID nicht mit Fonts sondern mit Grafiken von Buchstaben arbeitest, wird Dir sogar MS Paint als überlegenes DTP-Tool erscheinen - das wäre auch bloß so eine kleine Verzerrung. Unterm Strich vergleichst Du dann aber versehentlich nicht die Fähigkeiten zweier Tools sondern zwei persönliche Workflows: "wie gut arbeite mit einem Tool A" vs. "wie gut sind die Ergebnisse noch, wenn ich mit Tool B gegen das Tool arbeite" [*]Umrechnen in Pixel vs Vektor generell: klar sind Vektoren technisch eine Weile überlegen, wenn Du transformierst/editierst, da das verlustfrei geht. Auch wenn Du Online-Sachen mit unendlich Zoom am Monitor hast: super. Am Ende drucken die Anlagen ja aber doch Pixelbilder ... Bitmaps. Da erlebe ich manchmal auch, dass viele Leute aus den Augen verlieren, dass so Vektorfeatures aber auch hyperpräzise Einstellung wie Linien mit genau 1 Pixel Breite (also durchaus auch im Pixelfall) vom Endgerät im Print nicht richtig oder auch gar nicht wiedergegeben werden. Da muss eine pixelorientierte Datei, die im Print zuverlässig wiedergegeben wird für den Anfänger nicht schlechter sein, als eine am Screen perfekte Vektortrick-Datei, die im stark abweichenden Print für richtig Ärger sorgt. Nicht zuletzt: arbeiten mit Vektorgrafik ist nicht immer trivial. Ein Vorteil ist es dann bzw. für denjenigen, der es gut beherrscht. Wenn man das richtig für ein einmaliges Visitenkartending erst beibiegen muss, kostet das in ID wie auch in PS gar nicht so knapp Zeit. Da wäre womöglich plötzlich PowerPoint eine Alternative, dass ansonsten [I]eigentlich[/I] hier gar nichts zu suchen hat. [/LIST] Allgemein ist das recht abstrakt Tools so zu vergleichen. Richtig Sinn macht das höchstes, wenn man beide nicht kann und ermitteln möchte, welches man für häufiger benötigte Aufgaben lernen muss. In der Praxis kann man oft in einem Tool schon etwas - meinetwegen hier PS, und hat in einem anderen kaum Ahnung. Hier gilt in vielen Fällen: man nehme das Tool, das man kann, weil da die größte Kontrolle über die Ergebnisse hat. Ausnahme natürlich: Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden etc. - da sollte man nicht beliebig mit Ausseitertools rummachen, da das technische Schulden erzeugt. Solche Fragen nach der besten Programmiersprache, dem besten Editor, dem besten Betriebssystem, besten Handy-OS usw. lassen sich ohne die Frage nach den Vorkenntissen des Users oft nur verquer beantworten. Oft beantworten die Leute solchen Fragen implizit mit "Womit könnte ICH es am besten", sagen aber "am besten ist ...". [/QUOTE]
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