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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Welcher Profi kennt den Unterschied zwischen 1. Tiefenschärfe u. Schärfentiefe 2
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2720601" data-attributes="member: 432756"><p>Zu 1: in der Praxis wird das von den meisten Menschen Synonym genutzt. Und selbst wenn nicht: Du weist ohne Nachfrage eigentlich nie genau, ob Dein Gegenüber bei dedizierten Gebrauch beider Worte nur besonders schlau daneben liegt oder wirklich irgendeine Detail-Auslegung kennt UND korrekt anwendet (wie Worte und Wörter - hilft auch nur, wenn sich zwei Kommunikationspartner mit der gleichen Definition im Hintergrund austauschen).</p><p></p><p>Mein Verständnis, wenn man das unterscheiden will:</p><p>Tiefenschärfe: das Maß der Schärfe, das an den den scharfen Stellen eines Bildes mit Tiefenstaffelung erreicht wird. Abhängig von der Linsengüte, Verwackelungsfreiheit und der Nutzung der Optimumbereiche eines Objektivs (je nach Einsatzzweck).</p><p>Schärfentiefe: der Bereich über den sich die Schärfe in einem Bild mit Tiefenstaffelung erstreckt.</p><p></p><p>Um es zu verdeutlichen:</p><p>Wenn man zwei nahezu gleiche Bilder eines Stilllebens mit Tiefenstaffelung nacheinander macht und nur Brennweite variiert, kann man u.a. zwei Aspekte sehen:</p><ul> <li data-xf-list-type="ul">Bei weit geöffneter Blende (also kleinen F-Werten) hat man nur einen kleinen scharfen Bereich.</li> <li data-xf-list-type="ul">Und natürlich anders herum: mit kleinerer Blende nimmt die - jetzt kommt's: Schärfentiefe zu. Also: die scharfe Zone ist größer. Was NICHT automatisch zunimmt ist die Tiefenschärfe. Da hat jedes Objektiv sein eigenes Optimum (den Bereich, in dem es am schärfsten auflöst). Es passiert bei Verkleinern der Blendenöffnung aufgrund von Beugungseffekten sogar regelmäßig, dass die Tiefenschärfe abnimmt, wenn die Schärfentiefe zunimmt. Also: der scharfe Bereich ist schon größer (... Schärfentiefe ...) - gleichzeitig sind aber auch die schärfsten Stellen weniger gut aufgelöst (... haben weniger Tiefenschärfe ...) gegenüber einer Aufnahme, bei der das Objektiv in seinem Optimum benutzt wird.</li> </ul><p>Eine Ideallösung zum Erzielen maximaler Schärfe gibt es auch, die ist aber meist aufwändig. Man macht eine sog. Schärfenreihe. Das heißt, man nutzt das Objektiv in seinem Auflösungsoptimum (dafür gibt es diese "Kennlinien", Diagramme an denen man dieses Leistungsvermögen halbwegs ablesen kann, solange das Objektiv nicht mal runtergeknallt ist etc.), bewegt es entlang des Motivs und erstellt eine Menge von Fotos. Diese setzt man dann in einem Tool so zusammen, dass aus jedem Bild der am stärksten scharfe Bereich eingesetzt wird (geht z.B. in auch in Photoshop). Da gibt es hier auch Tutorial für.</p><p>Bei bestimmten Makroaufnahmen ist das recht üblich, weil man da oft nicht genug Schärfentiefe aus einer einzigen Aufnahme ziehen kann.</p><p></p><p>Ob das einen Profi ausmacht, sei noch ganz woanders geschrieben.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2720601, member: 432756"] Zu 1: in der Praxis wird das von den meisten Menschen Synonym genutzt. Und selbst wenn nicht: Du weist ohne Nachfrage eigentlich nie genau, ob Dein Gegenüber bei dedizierten Gebrauch beider Worte nur besonders schlau daneben liegt oder wirklich irgendeine Detail-Auslegung kennt UND korrekt anwendet (wie Worte und Wörter - hilft auch nur, wenn sich zwei Kommunikationspartner mit der gleichen Definition im Hintergrund austauschen). Mein Verständnis, wenn man das unterscheiden will: Tiefenschärfe: das Maß der Schärfe, das an den den scharfen Stellen eines Bildes mit Tiefenstaffelung erreicht wird. Abhängig von der Linsengüte, Verwackelungsfreiheit und der Nutzung der Optimumbereiche eines Objektivs (je nach Einsatzzweck). Schärfentiefe: der Bereich über den sich die Schärfe in einem Bild mit Tiefenstaffelung erstreckt. Um es zu verdeutlichen: Wenn man zwei nahezu gleiche Bilder eines Stilllebens mit Tiefenstaffelung nacheinander macht und nur Brennweite variiert, kann man u.a. zwei Aspekte sehen: [LIST] [*]Bei weit geöffneter Blende (also kleinen F-Werten) hat man nur einen kleinen scharfen Bereich. [*]Und natürlich anders herum: mit kleinerer Blende nimmt die - jetzt kommt's: Schärfentiefe zu. Also: die scharfe Zone ist größer. Was NICHT automatisch zunimmt ist die Tiefenschärfe. Da hat jedes Objektiv sein eigenes Optimum (den Bereich, in dem es am schärfsten auflöst). Es passiert bei Verkleinern der Blendenöffnung aufgrund von Beugungseffekten sogar regelmäßig, dass die Tiefenschärfe abnimmt, wenn die Schärfentiefe zunimmt. Also: der scharfe Bereich ist schon größer (... Schärfentiefe ...) - gleichzeitig sind aber auch die schärfsten Stellen weniger gut aufgelöst (... haben weniger Tiefenschärfe ...) gegenüber einer Aufnahme, bei der das Objektiv in seinem Optimum benutzt wird. [/LIST] Eine Ideallösung zum Erzielen maximaler Schärfe gibt es auch, die ist aber meist aufwändig. Man macht eine sog. Schärfenreihe. Das heißt, man nutzt das Objektiv in seinem Auflösungsoptimum (dafür gibt es diese "Kennlinien", Diagramme an denen man dieses Leistungsvermögen halbwegs ablesen kann, solange das Objektiv nicht mal runtergeknallt ist etc.), bewegt es entlang des Motivs und erstellt eine Menge von Fotos. Diese setzt man dann in einem Tool so zusammen, dass aus jedem Bild der am stärksten scharfe Bereich eingesetzt wird (geht z.B. in auch in Photoshop). Da gibt es hier auch Tutorial für. Bei bestimmten Makroaufnahmen ist das recht üblich, weil man da oft nicht genug Schärfentiefe aus einer einzigen Aufnahme ziehen kann. Ob das einen Profi ausmacht, sei noch ganz woanders geschrieben. [/QUOTE]
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