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Welcher Studiengang?
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 1793959" data-attributes="member: 432756"><p><strong>AW: Welcher Studiengang?</strong></p><p></p><p>Schwere Entscheidungen.</p><p>Mal eine konservative Antwort: Perspektivisch ist ein Studium in diesem Bereich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht falsch. Wo auch immer Dein Weg hinführt: Ein Gesprächspartner mit Studium hat zumeist ein besseres Standing als ohne. Das gilt für Kundengespräche, für interne Entscheidungen (wer wird das Projekt xy leiten?) und für das Geld. Allerdings solltest Du auch die Jahre in einem Studium früh nutzen, um Deine Nische, Deine Spezialität zu entwickeln, die Dich im Markt alleinstellt. Triviales Beispiel: Du hast Grafikdesign studiert und machst Visitenkarten. Da das auch viele Schüler nebenbei machen (und nicht alle sind schelcht), wird Dir für eine solche Allerweltstätigkeit niemand mehr zahlen wollen, nur weil Du ein Studium hast. Wenn Du aber im Laufe Deines Studiums eine besondere Visitenkartentechnik entwickest (sagen wir mal, mit irgendeinen RFID-Chip der irgendwas Originelles macht), die eben besonderes Know-How, besondere Geräte, Verfahren etc. braucht, hast Du Deine Nische. Ich erwarte von einem Akademiker eben nicht nur einen höheren Stundensatz sondern entweder ein tieferes technisches Verständnis oder umfassendere konzeptionelle Fähigkeiten. </p><p>Wo immer Dich Dein Weg hinführt: falls es doch mal auf eine Anstellung in einem Konzern hinausläuft (auch dort gibt es z.B. Marketingabteilungen, die ziemlich gestalten - sagen wir mal sowas wie Vodafone, wo Ladenausstattung, Software, Dokumentvorlagen, Hardware - wie die Trägerkarten der SIM-Chips bis hin zu den Leuchtschildern und Tapeten der Länderzentralen nahtlos aus einem Guss sind) ist die Eintrittskarte in eine führende Position ein Studium. Mitarbeit und externer Auftragsnehmer geht immer (na ja, meist) mit Leistung und auch ohne Studium. Führung und Verantwortung geht immer weniger ohne Studium, in den Konzernen sowieso nicht. Daran haben auch Gesetze und Verordnungen ihren Anteil. So darfs Du ohne Studium und damit häufig leicht zu erwerbendem Meistergrad keine Azubis, Praktikanten etc. delegieren. Das ist aber in größeren Umgebungen alltägliche Anforderungen, also kannst Du allenfalls Delegierte aber nie (formal) Delegierende werden. Die gehaltlichen Einschränkungen sind in aller Regel hoch. </p><p>Ausnahme: Du bist absoluter Freak in Deinem Fach und man kommt an Dir nicht vorbei. Du trägst z.B. Kunstpreise aus aller Welt oder bist Hacker, der locker Stuxnet 2.0 nachprogrammieren kann. Dann hält Dich ein Studium nur vom Geldverdienen ab. Aber dann hättest Du auch keine Zeit hier noch eine solche Perspektivfrage zu stellen. </p><p></p><p>Zum Fach vielleicht noch: Du verbringst weite Teile Deiner Lebenszeit damit. Das machst Du engagiert und dann ensprechend gut zumeist nur, wenn es Dir wirklich Freude macht. Also lies die Studienpläne gut durch und entscheide Dich für das, wo die für Dich passendsten Inhalte drin sind. Erkundige Dich über die Ausstattung an Deiner Uni - welche Hard- und Software gibt es in den Labors (ist das z.B. zeitgemäße Fototechnik oder entwickeln die noch Film in schwarz-weiß? Haben die Mac/Windows und die in Deinem Bereich marktgängigen professionellen Werkzeuge in aktuellen Lizenzen oder nur kostenlose Linux-Ware mit zumeist nicht-professioneller Software, die nur allgemeine Konzepteinsichten erlauben)? Welchen Ruf haben die Profs (siehe z.B: myprof oder solche Plattformen - Du brauchst keine Profs, die Studenten nur als Zeitverschwendung empfinden und Dich nur rausprüfen wollen)? Wenn es zeitlich irgendwie geht: setze Dich vorher einfach mal in eine Vorlesung mit rein. Ist in aller Regel offen und kein Problem, Zeiten und Räume/Orte hängen im Netz der Uni aus. Wird dort spannend, anregend vorgetragen oder konfus abgefertigt?</p><p>Das sind so Dinge, die man sich überlegen und machen kann.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 1793959, member: 432756"] [b]AW: Welcher Studiengang?[/b] Schwere Entscheidungen. Mal eine konservative Antwort: Perspektivisch ist ein Studium in diesem Bereich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht falsch. Wo auch immer Dein Weg hinführt: Ein Gesprächspartner mit Studium hat zumeist ein besseres Standing als ohne. Das gilt für Kundengespräche, für interne Entscheidungen (wer wird das Projekt xy leiten?) und für das Geld. Allerdings solltest Du auch die Jahre in einem Studium früh nutzen, um Deine Nische, Deine Spezialität zu entwickeln, die Dich im Markt alleinstellt. Triviales Beispiel: Du hast Grafikdesign studiert und machst Visitenkarten. Da das auch viele Schüler nebenbei machen (und nicht alle sind schelcht), wird Dir für eine solche Allerweltstätigkeit niemand mehr zahlen wollen, nur weil Du ein Studium hast. Wenn Du aber im Laufe Deines Studiums eine besondere Visitenkartentechnik entwickest (sagen wir mal, mit irgendeinen RFID-Chip der irgendwas Originelles macht), die eben besonderes Know-How, besondere Geräte, Verfahren etc. braucht, hast Du Deine Nische. Ich erwarte von einem Akademiker eben nicht nur einen höheren Stundensatz sondern entweder ein tieferes technisches Verständnis oder umfassendere konzeptionelle Fähigkeiten. Wo immer Dich Dein Weg hinführt: falls es doch mal auf eine Anstellung in einem Konzern hinausläuft (auch dort gibt es z.B. Marketingabteilungen, die ziemlich gestalten - sagen wir mal sowas wie Vodafone, wo Ladenausstattung, Software, Dokumentvorlagen, Hardware - wie die Trägerkarten der SIM-Chips bis hin zu den Leuchtschildern und Tapeten der Länderzentralen nahtlos aus einem Guss sind) ist die Eintrittskarte in eine führende Position ein Studium. Mitarbeit und externer Auftragsnehmer geht immer (na ja, meist) mit Leistung und auch ohne Studium. Führung und Verantwortung geht immer weniger ohne Studium, in den Konzernen sowieso nicht. Daran haben auch Gesetze und Verordnungen ihren Anteil. So darfs Du ohne Studium und damit häufig leicht zu erwerbendem Meistergrad keine Azubis, Praktikanten etc. delegieren. Das ist aber in größeren Umgebungen alltägliche Anforderungen, also kannst Du allenfalls Delegierte aber nie (formal) Delegierende werden. Die gehaltlichen Einschränkungen sind in aller Regel hoch. Ausnahme: Du bist absoluter Freak in Deinem Fach und man kommt an Dir nicht vorbei. Du trägst z.B. Kunstpreise aus aller Welt oder bist Hacker, der locker Stuxnet 2.0 nachprogrammieren kann. Dann hält Dich ein Studium nur vom Geldverdienen ab. Aber dann hättest Du auch keine Zeit hier noch eine solche Perspektivfrage zu stellen. Zum Fach vielleicht noch: Du verbringst weite Teile Deiner Lebenszeit damit. Das machst Du engagiert und dann ensprechend gut zumeist nur, wenn es Dir wirklich Freude macht. Also lies die Studienpläne gut durch und entscheide Dich für das, wo die für Dich passendsten Inhalte drin sind. Erkundige Dich über die Ausstattung an Deiner Uni - welche Hard- und Software gibt es in den Labors (ist das z.B. zeitgemäße Fototechnik oder entwickeln die noch Film in schwarz-weiß? Haben die Mac/Windows und die in Deinem Bereich marktgängigen professionellen Werkzeuge in aktuellen Lizenzen oder nur kostenlose Linux-Ware mit zumeist nicht-professioneller Software, die nur allgemeine Konzepteinsichten erlauben)? Welchen Ruf haben die Profs (siehe z.B: myprof oder solche Plattformen - Du brauchst keine Profs, die Studenten nur als Zeitverschwendung empfinden und Dich nur rausprüfen wollen)? Wenn es zeitlich irgendwie geht: setze Dich vorher einfach mal in eine Vorlesung mit rein. Ist in aller Regel offen und kein Problem, Zeiten und Räume/Orte hängen im Netz der Uni aus. Wird dort spannend, anregend vorgetragen oder konfus abgefertigt? Das sind so Dinge, die man sich überlegen und machen kann. [/QUOTE]
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