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Wer kalibriert seine Kamera?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2470991" data-attributes="member: 142024"><p>Also sRGB Monitor gehören definitiv genauso kalibriert und profiliert, wie alle anderen Monitore auch. Sie decken nur einen deutlich kleineren Farbraumumfang ab. Was die kalibrierte Kamera angeht, wenn man im RAW Format fotografiert, dann spielt das wie gesagt keine Rolle, der Farbraum wird ja erst bei der Entwicklung im Rohdatenkonverter ausgewählt. Ob man dabei überhaupt in einem erweiterten Farbraum werkeln sollte, hängt maßgeblich davon ab, was das Zielformat sein soll. Es bringt nichts, in AdobeRGB zu werkeln, wenn man die Bilder dann anschließend in den sRGB Farbraum transformiert (z.B. für Web Anwendungen). Man braucht sich nur mal die Gradationskurve vorher/nachher anzuschauen, dann wird das deutlich, dass der gewählte Rendering Intent die Farbraumtransformation AdobeRGB --> sRGB nur bedingt ermöglicht. Daher besser gleich in sRGB arbeiten. Bei anderen Zielformaten mag das anders sein, es kommt also darauf an. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Und wie gesagt, der Monitor sollte immer in der Lage sein, den gewählten Arbeitsfarbraum auch zu unterstützen, sonst ist die Farbkorrektur ein Blindflug, siehe Link in Beitrag 20 ...</p><p></p><p>Ich weiß, es klingt gemein, aber übersetzt könnte man sagen: Unwissenheit schützt vor falschen Farben nicht. Deshalb sehe ich auch die Verantwortung bei den Usern, die vor irgendwelchen Monitoren sitzen und sich vielleicht bisher keinerlei Gedanken gemacht haben, was es Monitor technisch alles zu beachten und zu wissen gibt . Es würden sich alleine in den vielen Forengalerien vermutlich zig Kritiken bezüglich angeblicher Farbstiche erübrigen, wenn man nur wüßte, dass auch die Monitore und Farbmanagement richtig eingestellt sein sollten ... <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2470991, member: 142024"] Also sRGB Monitor gehören definitiv genauso kalibriert und profiliert, wie alle anderen Monitore auch. Sie decken nur einen deutlich kleineren Farbraumumfang ab. Was die kalibrierte Kamera angeht, wenn man im RAW Format fotografiert, dann spielt das wie gesagt keine Rolle, der Farbraum wird ja erst bei der Entwicklung im Rohdatenkonverter ausgewählt. Ob man dabei überhaupt in einem erweiterten Farbraum werkeln sollte, hängt maßgeblich davon ab, was das Zielformat sein soll. Es bringt nichts, in AdobeRGB zu werkeln, wenn man die Bilder dann anschließend in den sRGB Farbraum transformiert (z.B. für Web Anwendungen). Man braucht sich nur mal die Gradationskurve vorher/nachher anzuschauen, dann wird das deutlich, dass der gewählte Rendering Intent die Farbraumtransformation AdobeRGB --> sRGB nur bedingt ermöglicht. Daher besser gleich in sRGB arbeiten. Bei anderen Zielformaten mag das anders sein, es kommt also darauf an. ;) Und wie gesagt, der Monitor sollte immer in der Lage sein, den gewählten Arbeitsfarbraum auch zu unterstützen, sonst ist die Farbkorrektur ein Blindflug, siehe Link in Beitrag 20 ... Ich weiß, es klingt gemein, aber übersetzt könnte man sagen: Unwissenheit schützt vor falschen Farben nicht. Deshalb sehe ich auch die Verantwortung bei den Usern, die vor irgendwelchen Monitoren sitzen und sich vielleicht bisher keinerlei Gedanken gemacht haben, was es Monitor technisch alles zu beachten und zu wissen gibt . Es würden sich alleine in den vielen Forengalerien vermutlich zig Kritiken bezüglich angeblicher Farbstiche erübrigen, wenn man nur wüßte, dass auch die Monitore und Farbmanagement richtig eingestellt sein sollten ... :) Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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