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Werte: Monitorhelligkeit, Weisspunkt und Gamma
Beitrag
<blockquote data-quote="pxStefan" data-source="post: 2592427" data-attributes="member: 414477"><p>Hallo Rainer,</p><p></p><p>wie immer kommt es darauf an.</p><p></p><p>Grundsätzlich ist eine Luminanz von 80cd/m² nicht falsch, wenn Du wirklich den Monitor für <strong>Drucke </strong>(also gute professionelle Drucke, nicht der Bürodrucker oder Billigdruckerei) kalibrieren möchtest. Dann hast einen stimmigeren Eindruck des bedruckten Papiers, welches ja nicht aus sich selber leuchtet wie ein Monitor. D50 = Weisspunkt bei 5000K ist völlig in Ordnung, da dies auch der Normlicht-Umgebung der Druckvorstufe entspricht. Ich benutze übrigens für die Bearbeitung der Druckdaten am liebsten einen reinweissen Hintergrund in Photoshop.</p><p></p><p>Für <strong>Web</strong> sieht die Sache dann anders aus. Hier benötigst Du eine Simulation des sRGB Farbraums, wie ihn die meisten Webuser haben. Sprich den Monitor eher heller, Luminanz also 120 cd/m² oder mehr. Den Weisspunkt eher kühl bis zu kühl, also z.B. 6500 K. Der Farbraum ist auch kleiner, also hat eine geringere Sättigung als Dein Eizo. (Ein Standard-Monitor als Zweitmonitor ist für solche Betrachtungen auch sehr gut geeignet. Da sieht man wieviel mehr Farbe der Eizo so bringt so lange er nicht sRGB simuliert.)</p><p></p><p>Für eine <strong>medienneutrale</strong> Kalibrierung eigenet sich meiner Meinung nach, am ehesten das "Fotografie"-Profil des Color-Navigators. Wenn Du großen Wert auf die neutrale Darstellung in den Schatten legst, kannst Du die Priorität auf Graubalance stellen. Allerdings werden dadurch in der Regel die Tiefen heller dargestellt, also etwas geringerer Kontrast. Den Weisspunkt kannst Du ggf. an die Farbtemperatur Deines Monitorumfelds anpassen. (z.B. Tageslicht Nordseite K6500 oder Kunstlicht-Umgebung Halogen K5000). Die Luminanz kannst Du auch der Umgebung anpassen.</p><p></p><p>Besser ist allerdings (sofern dies geht) mit genormten Umfeld/Kalibrierungen zu arbeiten und sein Arbeitsumfeld dem anzupassen.</p><p></p><p>Viel Spaß und Erfolg mit Deinem neuen Monitor.</p><p>Stefan</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pxStefan, post: 2592427, member: 414477"] Hallo Rainer, wie immer kommt es darauf an. Grundsätzlich ist eine Luminanz von 80cd/m² nicht falsch, wenn Du wirklich den Monitor für [B]Drucke [/B](also gute professionelle Drucke, nicht der Bürodrucker oder Billigdruckerei) kalibrieren möchtest. Dann hast einen stimmigeren Eindruck des bedruckten Papiers, welches ja nicht aus sich selber leuchtet wie ein Monitor. D50 = Weisspunkt bei 5000K ist völlig in Ordnung, da dies auch der Normlicht-Umgebung der Druckvorstufe entspricht. Ich benutze übrigens für die Bearbeitung der Druckdaten am liebsten einen reinweissen Hintergrund in Photoshop. Für [B]Web[/B] sieht die Sache dann anders aus. Hier benötigst Du eine Simulation des sRGB Farbraums, wie ihn die meisten Webuser haben. Sprich den Monitor eher heller, Luminanz also 120 cd/m² oder mehr. Den Weisspunkt eher kühl bis zu kühl, also z.B. 6500 K. Der Farbraum ist auch kleiner, also hat eine geringere Sättigung als Dein Eizo. (Ein Standard-Monitor als Zweitmonitor ist für solche Betrachtungen auch sehr gut geeignet. Da sieht man wieviel mehr Farbe der Eizo so bringt so lange er nicht sRGB simuliert.) Für eine [B]medienneutrale[/B] Kalibrierung eigenet sich meiner Meinung nach, am ehesten das "Fotografie"-Profil des Color-Navigators. Wenn Du großen Wert auf die neutrale Darstellung in den Schatten legst, kannst Du die Priorität auf Graubalance stellen. Allerdings werden dadurch in der Regel die Tiefen heller dargestellt, also etwas geringerer Kontrast. Den Weisspunkt kannst Du ggf. an die Farbtemperatur Deines Monitorumfelds anpassen. (z.B. Tageslicht Nordseite K6500 oder Kunstlicht-Umgebung Halogen K5000). Die Luminanz kannst Du auch der Umgebung anpassen. Besser ist allerdings (sofern dies geht) mit genormten Umfeld/Kalibrierungen zu arbeiten und sein Arbeitsumfeld dem anzupassen. Viel Spaß und Erfolg mit Deinem neuen Monitor. Stefan [/QUOTE]
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