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Wie geht es weiter mit dem Kameramarkt?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2366191" data-attributes="member: 142024"><p>Genau das sind die Punkte, die mich bewogen haben, den Beitrag zu schreiben. Wie kann ich mich unter diesen Umständen als Fotograf mit meinen eigenen individuellen Wünschen durchsetzen oder auch nur bemerkbar machen, wenn der Massenmarkt eine andere Richtung nimmt?</p><p>Die Hersteller interessiert leider nicht, was der einzelne User bräuchte bzw. gerne hätte. Und wenn ich mein ganz persönliches Kaufverhalten ändere oder ganz runterfahre, wird sich das ebenfalls in keiner Weise auswirken, denn die Masse möchte scheinbar "Knipsie Knipsie" machen.</p><p>Was mich beschäftigt ist nicht die Sorge um das DSLR Segment ansich, sondern vielmehr die Frage, wie man da noch Einfluß nehmen kann, <u><strong>was</strong></u> da zukünftig entwickelt werden wird? Auch mir sind die Megapixel Orgien eher zuwider, da habe ich ganz andere Vorstellungen von einer "idealen" Kamera. Doch wenn der Massenmarkt dies verlangt (tut er das eigentlich wirklich? Wieviel Ahnung haben die 99% der Knpisie User tatsächlich von Fotografie und Technik?), wie kann ich dann darauf hoffen, dass auch die Wünsche der übrigen 1% irgendwie berücksichtig werden?</p><p>Es ist ja nicht so, dass es an der Machbarkeit scheitert, deshalb frage ich mich ja, wer entscheidet eigentlich darüber, was entwickelt wird und welche dieser Entwicklungen dann in die zukünftigen Kameramodelle Einzug finden? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß es zwischen Verbrauchern und Indrustrie eine direkte Schnittstelle gäbe (mal von div. öffentliche Messen abgesehen, wo man sich austauschen kann). Der Markt regelt alles, klar, aber wer macht denn den Markt tatsächlich? Sind es wirklich die Käufer, die etwas verlangen oder ist es nicht vielmehr so, dass das Verlangen zunächst mit irgendwelchen Superlativen geködert wird und erst dadurch entsteht? Ich wage die Behauptung, dass da pure Wirtschaftspsychologie dahinter steckt. Man schaut, wo Potentiale sind, dann überlegt man, wie man diese Potentiale mit dem geringstmöglichen Kostenaufwand maximal abgreifen kann und fertig ist das neue Spitzenmodell, das jeder meint haben zu wollen/müssen. Die Produkte von heute scheinen mir oftmals eher das Ergebnis von Schreibtischanalysten zu sein, die vermutlich nur wenig Ahnung vom eigentlichen Produkt haben. Scheint aber keine Rolle zu spielen, denn der Massenmarkt funktioniert ja brav, wie zuvor berechnet. </p><p></p><p>Interessant wäre es, wenn es eine Art Baukastensystem gäbe, vergleichbar mit der Vielfalt von Zubereitungsmöglichkeiten von belegten Stangenbrötchen oder Kaffekreationen: nimm einfach nur das, was Du wirklich brauchst und baue Dir Deine Kamera selbst. Die Zutaten dafür sind doch längst da, sie werden nur leider nicht in der Kombination angeboten, wie ich sie gerne hätte. Stattdessen gibt es zig fertige Varianten (<strong>wer hat sie so zusammengestellt und warum?</strong>), die ich so gar nicht will.</p><p></p><p></p><p></p><p>Die Kamera <strong>ist halt das Werkzeug</strong>, und gerade deshalb ist es aus meiner Sicht schon von Bedeutung, wie "gut" dieses Werkzeug ist. Wenn ich aber Kompromisse eingehen muß, weil die Hersteller meinen, es müssen 24 oder mehr Megapixel auf dem Chip sein, dann ist das für mich Grund genug zu fragen, warum das so sein muß, während andere, aus meiner Sicht viel wichtigere Bereiche, scheinbar ignoriert werden. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>LG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2366191, member: 142024"] Genau das sind die Punkte, die mich bewogen haben, den Beitrag zu schreiben. Wie kann ich mich unter diesen Umständen als Fotograf mit meinen eigenen individuellen Wünschen durchsetzen oder auch nur bemerkbar machen, wenn der Massenmarkt eine andere Richtung nimmt? Die Hersteller interessiert leider nicht, was der einzelne User bräuchte bzw. gerne hätte. Und wenn ich mein ganz persönliches Kaufverhalten ändere oder ganz runterfahre, wird sich das ebenfalls in keiner Weise auswirken, denn die Masse möchte scheinbar "Knipsie Knipsie" machen. Was mich beschäftigt ist nicht die Sorge um das DSLR Segment ansich, sondern vielmehr die Frage, wie man da noch Einfluß nehmen kann, [U][B]was[/B][/U] da zukünftig entwickelt werden wird? Auch mir sind die Megapixel Orgien eher zuwider, da habe ich ganz andere Vorstellungen von einer "idealen" Kamera. Doch wenn der Massenmarkt dies verlangt (tut er das eigentlich wirklich? Wieviel Ahnung haben die 99% der Knpisie User tatsächlich von Fotografie und Technik?), wie kann ich dann darauf hoffen, dass auch die Wünsche der übrigen 1% irgendwie berücksichtig werden? Es ist ja nicht so, dass es an der Machbarkeit scheitert, deshalb frage ich mich ja, wer entscheidet eigentlich darüber, was entwickelt wird und welche dieser Entwicklungen dann in die zukünftigen Kameramodelle Einzug finden? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß es zwischen Verbrauchern und Indrustrie eine direkte Schnittstelle gäbe (mal von div. öffentliche Messen abgesehen, wo man sich austauschen kann). Der Markt regelt alles, klar, aber wer macht denn den Markt tatsächlich? Sind es wirklich die Käufer, die etwas verlangen oder ist es nicht vielmehr so, dass das Verlangen zunächst mit irgendwelchen Superlativen geködert wird und erst dadurch entsteht? Ich wage die Behauptung, dass da pure Wirtschaftspsychologie dahinter steckt. Man schaut, wo Potentiale sind, dann überlegt man, wie man diese Potentiale mit dem geringstmöglichen Kostenaufwand maximal abgreifen kann und fertig ist das neue Spitzenmodell, das jeder meint haben zu wollen/müssen. Die Produkte von heute scheinen mir oftmals eher das Ergebnis von Schreibtischanalysten zu sein, die vermutlich nur wenig Ahnung vom eigentlichen Produkt haben. Scheint aber keine Rolle zu spielen, denn der Massenmarkt funktioniert ja brav, wie zuvor berechnet. Interessant wäre es, wenn es eine Art Baukastensystem gäbe, vergleichbar mit der Vielfalt von Zubereitungsmöglichkeiten von belegten Stangenbrötchen oder Kaffekreationen: nimm einfach nur das, was Du wirklich brauchst und baue Dir Deine Kamera selbst. Die Zutaten dafür sind doch längst da, sie werden nur leider nicht in der Kombination angeboten, wie ich sie gerne hätte. Stattdessen gibt es zig fertige Varianten ([B]wer hat sie so zusammengestellt und warum?[/B]), die ich so gar nicht will. Die Kamera [B]ist halt das Werkzeug[/B], und gerade deshalb ist es aus meiner Sicht schon von Bedeutung, wie "gut" dieses Werkzeug ist. Wenn ich aber Kompromisse eingehen muß, weil die Hersteller meinen, es müssen 24 oder mehr Megapixel auf dem Chip sein, dann ist das für mich Grund genug zu fragen, warum das so sein muß, während andere, aus meiner Sicht viel wichtigere Bereiche, scheinbar ignoriert werden. ;) LG Frank [/QUOTE]
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