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Wie geht es weiter mit dem Kameramarkt?
Beitrag
<blockquote data-quote="studio24" data-source="post: 2366821" data-attributes="member: 190934"><p>Ich komme mal wieder zum Thema des Threads zurück. </p><p>Auch wenn wir viele Dinge ähnlich sehen, ich ziehe da andere Schlüsse draus.</p><p></p><p>Fotografie ist demokratischer geworden, was natürlich nichts über die Qualität aussagt. Ich finde es auch nicht schlimm oder es wäre sogar genial, wenn <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Mit-Software-gegen-Bildfehler-2083804.html" target="_blank"><strong>Mit Software gegen Bildfehler</strong></a> ein Ergebnis liefern würde, das dem eines guten Objektivs entspricht oder sogar trotz 20€ Plastiklinse eine bessere Qualität liefern würde.</p><p></p><p>Der Kompaktkameramarkt geht weiter den Bach runter, DSLR dümpelt vor sich hin, die Systemkameras liegen wie Blei in den Regalen. Der Goldrush scheint bei den traditionellen Kameraherstellern vorbei zu sein. Kameras sind Give-Aways geworden. Niemand kauft sich eine Kamera im Smartphone, aber wenn man ein neues Smartphone braucht schaut man drauf, dass auch eine gute Kamera drin ist. Gut im Vergleich zu Kompakten. Und in der Tat wird da mittlerweile Einiges geboten. Derzeit natürlich keine Alternative zu unseren schweren Brocken, aber für die Masse OK oder sogar sehr gut.</p><p></p><p>Aber auch Smartphones sind für den Massenmarkt in der jetzigen Form nicht das Ende. Ich gehe mal davon aus, dass es mehr zu wearable geht, angefangen mit <a href="http://edition.cnn.com/2014/05/12/travel/north-korea-google-glass" target="_blank">GoogleGlass</a>, die für viele User durchaus schon praxistauglich für Erinnerungsfotos ist. Es wird nicht lange dauern, bis sich auch da die Qualität verbessert. Denkbar sind 360° Kameras bzw. mehrere Kameras, die gemeinsam 360° erfassen, so dass man wo man geht und steht immer ein Rundumpanorama hat und sich dann abends nur die interessanten Schüsse rauszieht oder zu Timelapse zusammenfasst. Hat auch den Vorteil, dass sich dann die Geheimdienste jederzeit und überall nen Überblick verschaffen können und Google in Realzeit ein ganz neues Streetview ermöglichen kann.</p><p></p><p>Mit einer GoPro sind heute Aufnahmen möglich, die analog oder mit DSLR nicht oder wenn, dann nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren wären, und das für Peanuts. Warum konnte eine one-man-show die GoPro entwickeln und die Großen den Trend verschlafen?</p><p></p><p>Ich habe gerade gelesen, dass Canon Australia 2013 90% weniger Profit gemacht hat als 2012 und 10% der Mitarbeiter feuert. Die Umsatz- und Profitsituation ist bei den anderen Kameraherstellern ähnlich. Es wird also ein schnelles Umdenken und Umsteuern zwingend notwendig sein.</p><p></p><p>Wie sich das für uns auswirkt? Keine Ahnung. Ich bin mit dem Krempel, den ich aktuell habe, eigentlich ganz zufrieden und wehre mich auch dagegen, alle 12 Monate was Neues zu kaufen, nur weil der Hersteller es so möchte. Das wäre leicht zu ändern, wenn sie etwas anbieten würden, bei dem man nicht nein sagen kann. Da sehe ich nur nichts, was mich kurzfristig reizen könnte. Man hat für den Massenmarkt entwickelt und die Kernkompetenz fehlgeleitet. Der MaMa bricht jetzt weg und die Hersteller schauen auf den Markt wie das Kanickel auf die Schlange.</p><p></p><p>Neue Modelle und damit neuer Umsatz könnte vielleicht im Mittelformat erschlossen werden. Das wäre dann die Abkehr vom Massenmarkt. Aber der könnte dann zumindest vorübergehend wieder eine Belebung darstellen, wenn man nicht wieder die "driven by meaningless features" Marketingstrategie fährt. Da die Unternehmen aber am wachsenden Profit gemessen werden, ist damit nicht zu rechnen. Realistisch muss man einfach ganz pragmatisch feststellen, dass Unternehmen dazu da sind, Geld zu machen und nicht, um die Fotografen dieser Welt glücklich zu machen.</p><p></p><p></p><p>War in den letzten 12 Jahren in sämtlichen Fotoforen nicht "Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf" der meistgenutzte Satz?</p><p></p><p>Auch analog wurde jede Menge Schrott "geknipst". Ich bin sogar der Meinung, wesentlich mehr als heute. Zumindest musste man sich das hin und wieder antun, wenn Onkel Fritz zum Diaabend lud. Dann wurde ein unscharfes, fehlbelichtetes und belangloses Landschaftsbild gezeigt und durch die Erklärung aufgewertet: "Kurz vor der Stelle war ein gaaaanz tolles romantisches Restaurant und hinter dem Hügel da hinten lag ein wuuuuunderschöner See". ....."Aha-gähn".</p><p></p><p>Heute sieht man vermutlich wenigstens das Restaurant und den See und die Landschaftsaufnahme ist auch scharf und meistens richtig belichtet. Es wird mehr geknipst, es wird auch mehr Schrott produziert, aber selbst nach riesigen Löschorgien bleiben unterm Strich in Summe mehr brauchbare Fotos als zu analogen Zeiten. Ob geplant oder eher Unfall, ich meine, in der Masse sind die Bilder besser geworden. Wenn man an seine eigenen Bilder andere Ansprüche hat, ist das OK, aber auch die Knipser haben mit ihrem Beitrag die Entwicklung insgesamt gefördert.</p><p></p><p>Die Leute, die ellenlang ihr Equipment in der Signatur aufführen (das L noch dazu in rot!) sind mir auch keine Garantie für bessere Bilder. Das kommt mir eher wie Schw...vergleich vor und sagt über die fotografische Kompetenz nichts. Auch Knipser haben ihre Berechtigung, und sei es nur, dass sie mit dem Massenmarkt so viel Geld in die Kassen der Hersteller spülen, dass die weiterhin auch im darüber liegenden Marktsegment weiter entwickeln können.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="studio24, post: 2366821, member: 190934"] Ich komme mal wieder zum Thema des Threads zurück. Auch wenn wir viele Dinge ähnlich sehen, ich ziehe da andere Schlüsse draus. Fotografie ist demokratischer geworden, was natürlich nichts über die Qualität aussagt. Ich finde es auch nicht schlimm oder es wäre sogar genial, wenn [URL='http://www.heise.de/tr/artikel/Mit-Software-gegen-Bildfehler-2083804.html'][B]Mit Software gegen Bildfehler[/B][/URL] ein Ergebnis liefern würde, das dem eines guten Objektivs entspricht oder sogar trotz 20€ Plastiklinse eine bessere Qualität liefern würde. Der Kompaktkameramarkt geht weiter den Bach runter, DSLR dümpelt vor sich hin, die Systemkameras liegen wie Blei in den Regalen. Der Goldrush scheint bei den traditionellen Kameraherstellern vorbei zu sein. Kameras sind Give-Aways geworden. Niemand kauft sich eine Kamera im Smartphone, aber wenn man ein neues Smartphone braucht schaut man drauf, dass auch eine gute Kamera drin ist. Gut im Vergleich zu Kompakten. Und in der Tat wird da mittlerweile Einiges geboten. Derzeit natürlich keine Alternative zu unseren schweren Brocken, aber für die Masse OK oder sogar sehr gut. Aber auch Smartphones sind für den Massenmarkt in der jetzigen Form nicht das Ende. Ich gehe mal davon aus, dass es mehr zu wearable geht, angefangen mit [URL='http://edition.cnn.com/2014/05/12/travel/north-korea-google-glass']GoogleGlass[/URL], die für viele User durchaus schon praxistauglich für Erinnerungsfotos ist. Es wird nicht lange dauern, bis sich auch da die Qualität verbessert. Denkbar sind 360° Kameras bzw. mehrere Kameras, die gemeinsam 360° erfassen, so dass man wo man geht und steht immer ein Rundumpanorama hat und sich dann abends nur die interessanten Schüsse rauszieht oder zu Timelapse zusammenfasst. Hat auch den Vorteil, dass sich dann die Geheimdienste jederzeit und überall nen Überblick verschaffen können und Google in Realzeit ein ganz neues Streetview ermöglichen kann. Mit einer GoPro sind heute Aufnahmen möglich, die analog oder mit DSLR nicht oder wenn, dann nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren wären, und das für Peanuts. Warum konnte eine one-man-show die GoPro entwickeln und die Großen den Trend verschlafen? Ich habe gerade gelesen, dass Canon Australia 2013 90% weniger Profit gemacht hat als 2012 und 10% der Mitarbeiter feuert. Die Umsatz- und Profitsituation ist bei den anderen Kameraherstellern ähnlich. Es wird also ein schnelles Umdenken und Umsteuern zwingend notwendig sein. Wie sich das für uns auswirkt? Keine Ahnung. Ich bin mit dem Krempel, den ich aktuell habe, eigentlich ganz zufrieden und wehre mich auch dagegen, alle 12 Monate was Neues zu kaufen, nur weil der Hersteller es so möchte. Das wäre leicht zu ändern, wenn sie etwas anbieten würden, bei dem man nicht nein sagen kann. Da sehe ich nur nichts, was mich kurzfristig reizen könnte. Man hat für den Massenmarkt entwickelt und die Kernkompetenz fehlgeleitet. Der MaMa bricht jetzt weg und die Hersteller schauen auf den Markt wie das Kanickel auf die Schlange. Neue Modelle und damit neuer Umsatz könnte vielleicht im Mittelformat erschlossen werden. Das wäre dann die Abkehr vom Massenmarkt. Aber der könnte dann zumindest vorübergehend wieder eine Belebung darstellen, wenn man nicht wieder die "driven by meaningless features" Marketingstrategie fährt. Da die Unternehmen aber am wachsenden Profit gemessen werden, ist damit nicht zu rechnen. Realistisch muss man einfach ganz pragmatisch feststellen, dass Unternehmen dazu da sind, Geld zu machen und nicht, um die Fotografen dieser Welt glücklich zu machen. War in den letzten 12 Jahren in sämtlichen Fotoforen nicht "Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf" der meistgenutzte Satz? Auch analog wurde jede Menge Schrott "geknipst". Ich bin sogar der Meinung, wesentlich mehr als heute. Zumindest musste man sich das hin und wieder antun, wenn Onkel Fritz zum Diaabend lud. Dann wurde ein unscharfes, fehlbelichtetes und belangloses Landschaftsbild gezeigt und durch die Erklärung aufgewertet: "Kurz vor der Stelle war ein gaaaanz tolles romantisches Restaurant und hinter dem Hügel da hinten lag ein wuuuuunderschöner See". ....."Aha-gähn". Heute sieht man vermutlich wenigstens das Restaurant und den See und die Landschaftsaufnahme ist auch scharf und meistens richtig belichtet. Es wird mehr geknipst, es wird auch mehr Schrott produziert, aber selbst nach riesigen Löschorgien bleiben unterm Strich in Summe mehr brauchbare Fotos als zu analogen Zeiten. Ob geplant oder eher Unfall, ich meine, in der Masse sind die Bilder besser geworden. Wenn man an seine eigenen Bilder andere Ansprüche hat, ist das OK, aber auch die Knipser haben mit ihrem Beitrag die Entwicklung insgesamt gefördert. Die Leute, die ellenlang ihr Equipment in der Signatur aufführen (das L noch dazu in rot!) sind mir auch keine Garantie für bessere Bilder. Das kommt mir eher wie Schw...vergleich vor und sagt über die fotografische Kompetenz nichts. Auch Knipser haben ihre Berechtigung, und sei es nur, dass sie mit dem Massenmarkt so viel Geld in die Kassen der Hersteller spülen, dass die weiterhin auch im darüber liegenden Marktsegment weiter entwickeln können. [/QUOTE]
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