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Wie geht es weiter mit dem Kameramarkt?
Beitrag
<blockquote data-quote="Frater_HH" data-source="post: 2368555" data-attributes="member: 640114"><p>Ich glaube das mit der Sony ist nur eines von vielen Paradebeispielen für das, was schon angesprochen wurde: mangels nützlicher Innovationen wird dem User sein neuer Pseudo-Bedarf "ins Hirn gehämmert", in diesem Fall ISO 409600.</p><p>Beim dynamischen Umfang ist schon seit den Sensor-Generation ab ca. 2010 Ende der technologischen Fahnenstange, d.h., seit dem agieren Sensoren praktisch als Photonenzähler, ohne relevantes eigenes Grundrauschen hinzuzufügen. Die Dynamik wird also schon seit einigen Jahren im Prinzip durch die Photonen-"Auflösung" beschränkt. Ich spreche allerdings erst mal nur von Sony-Sensoren (Lieferant für Nikon, Pentax etc), nicht von den möglicherweise technisch ggü. Sony etwas rückständigeren Canon-Sensoren. Die Canon 5D Mark II z.B. ist ein arger "Grundrauscher", da hilft ihr auch das Vollformat nicht mehr weiter.</p><p></p><p>Was den Markt wirklich verändern könnte, ist der Wunsch nach Agilität? Immer weniger Fotografen haben noch langfristig Lust, ihr Golgatha-Kreuz von Kamera-Rucksack auf dem Buckel zu schleppen, und vor jedem Objektivwechsel oder Zubehörbedarf das alles vom Rücken abzurüsten und anschließend wieder draufzurüsten.</p><p></p><p>Fujifilm scheint offenbar gerade in einen echten Bedarf hinein richtig Gas zu geben, mit ihrer kleinen Kameraklasse etwa X-T1. Sowas scheint offenbar momentan angesagt zu sein, bei den "early adopters" unter den bisherigen Usern schwerer "Profi-DSLR"-Ausrüstung? Oft erst mal nur als Zweitsystem angeschaft (z.B. für Street-Photo), wird es bald zum Hauptsystem, und das schwere klobige Zeugs bleibt immer öfter ganz zuhause. In meiner Fotogruppe gibt es so einen Fall. Bei Youtube konnt man auch so ein "Schicksal" nachverfolgen, der amerikanische Profi-Landschaftsfotograf Edward Thomas auf <a href="http://www.youtube.com/user/photouniverse/videos?view=0&flow=grid&sort=dd" target="_blank">http://www.youtube.com/user/photouniverse/videos?view=0&flow=grid&sort=dd</a> hatte erst seine 8000-Dollar-Canonausrüstung zugunsten eines kompakteren Pentax-Systems an den Nagel gehängt (ein Landschaftsfotograf braucht kein Bokeh-Bonus des Vollformats sondern will nur Schärfe), und jetzt ist er dabei, sich mehr mit Fuji (als sein Hauptsystem!) zu beschäftigen als mit Pentax oder Canon.</p><p>Ich vermute, sowas wird sich noch zu einem Trend auswachsen, im Markt für ernsthafte Fotografie.</p><p></p><p>Sonys hat's mit seinen Bodys verschlafen? Da diese Vollformat-Sensoren haben, brauchen sie auch Vollformat-Objektive, also doch wieder das ganze schwere Klunker-Zeugs (genau das will der Markt möglicherweise immer weniger "ertragen" zukünftig) oder man nimmt die schlechtere Abbildungsqualität der Sony-Objektive in Kauf (das will der Markt aber auch nicht). Nur so erkläre ich mir, dass Fuji gerade mehr Interesse auf sich zu ziehen scheint, als Sony, und das obwohl Fujis Objektiv-Roadmap erst im Aufbau begriffen ist.</p><p></p><p>Vollformat wird immer gefragt bleiben, weil viele z.B. gern Sachen wie Portraits machen, und dafür einfach Wert auf maximales Bokeh legen. Und nicht zu vergessen, für etliche wird eine Kamera (genauer: die Objektive zum System) nach wie vor nicht nur ein Werkzeug für tolle Bilder sein, sondern auch eine Art "Schwanzprothese", im Sinne von "je großer desto besser" <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /> Aber ich glaube nicht daran, dass es eine User-Wanderung von allen anderen System-Größenklassen in Richtung Vollformat geht, sondern eher dass es eine Netto-Abwanderung geben könnte, mittelfristig. Würd mich nicht überraschen.</p><p></p><p>Langfristig werden die großen Systeme (Vollformat, Mittelformat) (vielleicht auch APSC) wohl tot sein, wenn man in der Lage sein wird, neben den üblichen Abbildungsfehlern (einschl. Rauschen) auch das Bokeh komplett durch die EBV nachträglich zu beherrschen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Frater_HH, post: 2368555, member: 640114"] Ich glaube das mit der Sony ist nur eines von vielen Paradebeispielen für das, was schon angesprochen wurde: mangels nützlicher Innovationen wird dem User sein neuer Pseudo-Bedarf "ins Hirn gehämmert", in diesem Fall ISO 409600. Beim dynamischen Umfang ist schon seit den Sensor-Generation ab ca. 2010 Ende der technologischen Fahnenstange, d.h., seit dem agieren Sensoren praktisch als Photonenzähler, ohne relevantes eigenes Grundrauschen hinzuzufügen. Die Dynamik wird also schon seit einigen Jahren im Prinzip durch die Photonen-"Auflösung" beschränkt. Ich spreche allerdings erst mal nur von Sony-Sensoren (Lieferant für Nikon, Pentax etc), nicht von den möglicherweise technisch ggü. Sony etwas rückständigeren Canon-Sensoren. Die Canon 5D Mark II z.B. ist ein arger "Grundrauscher", da hilft ihr auch das Vollformat nicht mehr weiter. Was den Markt wirklich verändern könnte, ist der Wunsch nach Agilität? Immer weniger Fotografen haben noch langfristig Lust, ihr Golgatha-Kreuz von Kamera-Rucksack auf dem Buckel zu schleppen, und vor jedem Objektivwechsel oder Zubehörbedarf das alles vom Rücken abzurüsten und anschließend wieder draufzurüsten. Fujifilm scheint offenbar gerade in einen echten Bedarf hinein richtig Gas zu geben, mit ihrer kleinen Kameraklasse etwa X-T1. Sowas scheint offenbar momentan angesagt zu sein, bei den "early adopters" unter den bisherigen Usern schwerer "Profi-DSLR"-Ausrüstung? Oft erst mal nur als Zweitsystem angeschaft (z.B. für Street-Photo), wird es bald zum Hauptsystem, und das schwere klobige Zeugs bleibt immer öfter ganz zuhause. In meiner Fotogruppe gibt es so einen Fall. Bei Youtube konnt man auch so ein "Schicksal" nachverfolgen, der amerikanische Profi-Landschaftsfotograf Edward Thomas auf [url]http://www.youtube.com/user/photouniverse/videos?view=0&flow=grid&sort=dd[/url] hatte erst seine 8000-Dollar-Canonausrüstung zugunsten eines kompakteren Pentax-Systems an den Nagel gehängt (ein Landschaftsfotograf braucht kein Bokeh-Bonus des Vollformats sondern will nur Schärfe), und jetzt ist er dabei, sich mehr mit Fuji (als sein Hauptsystem!) zu beschäftigen als mit Pentax oder Canon. Ich vermute, sowas wird sich noch zu einem Trend auswachsen, im Markt für ernsthafte Fotografie. Sonys hat's mit seinen Bodys verschlafen? Da diese Vollformat-Sensoren haben, brauchen sie auch Vollformat-Objektive, also doch wieder das ganze schwere Klunker-Zeugs (genau das will der Markt möglicherweise immer weniger "ertragen" zukünftig) oder man nimmt die schlechtere Abbildungsqualität der Sony-Objektive in Kauf (das will der Markt aber auch nicht). Nur so erkläre ich mir, dass Fuji gerade mehr Interesse auf sich zu ziehen scheint, als Sony, und das obwohl Fujis Objektiv-Roadmap erst im Aufbau begriffen ist. Vollformat wird immer gefragt bleiben, weil viele z.B. gern Sachen wie Portraits machen, und dafür einfach Wert auf maximales Bokeh legen. Und nicht zu vergessen, für etliche wird eine Kamera (genauer: die Objektive zum System) nach wie vor nicht nur ein Werkzeug für tolle Bilder sein, sondern auch eine Art "Schwanzprothese", im Sinne von "je großer desto besser" ;) Aber ich glaube nicht daran, dass es eine User-Wanderung von allen anderen System-Größenklassen in Richtung Vollformat geht, sondern eher dass es eine Netto-Abwanderung geben könnte, mittelfristig. Würd mich nicht überraschen. Langfristig werden die großen Systeme (Vollformat, Mittelformat) (vielleicht auch APSC) wohl tot sein, wenn man in der Lage sein wird, neben den üblichen Abbildungsfehlern (einschl. Rauschen) auch das Bokeh komplett durch die EBV nachträglich zu beherrschen. [/QUOTE]
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