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Wie geht es weiter mit dem Kameramarkt?
Beitrag
<blockquote data-quote="Frater_HH" data-source="post: 2369109" data-attributes="member: 640114"><p>Ich bin bei den Wunder-Artikeln (wie "mit Software gegen Bildfehler") mittlerweile auch wieder skeptischer geworden. Um das Problem überhaupt einem Lösungsansatz zugänglich zu machen, muss es an der Realität vorbei vereinfacht werden. Z.B. das sich die Unschärfe nicht über den Bildausschnitt hinweg verändern möge, oder wenn, dann nur ein einer ganz bestimmten, sehr simplen und genau bekannten Weise (so wie bei dem Einlinsen-Objektiv des Artikels). Die Realität ist anders. Objektive sind optisch komplexer als Einfach-Linsen, und anders als im mathematischen Modell gibt es zu viele Zufallskomponenten. Alles im Objektiv hat etwas Spiel (am meisten dabei der Front-Tubus bei ausfahrenden Zooms), es gibt keine dezentrierungsfreien Objektive; bei Zooms ist bei jeder Brennweite die Dezentrierungs anders und an anderer Stelle; der Autofokus trifft auch nur innerhalb seines Tolleranz-Korridors; und die wabernden Luftschichten zwischen dir und dem Fern-Motiv überlagen das ganze Bild mit einer weiteren Zufalls-Unschärfekomponente, und kein Stativ ist so Windstabil wie ein Bohnensack. Wenn das Motiv dann auch noch dreidimensional ist (also nicht alles in der Unendlich-Schärfeebene), ist Hopfen und Malz endgültig verloren, für die Mathematiker. Die Summe dieser Komplexitäten ist modellhaft nicht mehr zu erfassen und lässt die Ansätze der Wunder-Artikel in der Praxis vermutlich scheitern. Deshalb ist möglicherweise nie etwas davon umgesetzt worden, auch wenn eine wissenschaftliche Wunder-Idee schon seit vielen Jahren veröffentlicht ist.</p><p></p><p>Deshalb wird es auch tatsächlich immer wichtig sein, möglichst viele Fehler (wie schlechter Autofokus, dezentrierte Objektive, ungünstige Atmosphäre bei Fernsicht-Aufnahmen, windanfälliges Stativ) old-school-mäßig vorher zu umgehen, und nicht zu hoffen, dass irgendeine geniale Software das schon irgendwann richten wird. Das wird nämlich möglicherweise nie passieren, oder nicht in Pixelpeeper-Perfektion.</p><p></p><p>Aber wir werden bestimmt noch große EBV-Fortschritte erleben (Schärfung, Entrauschung, Entwacklung, "Bokehfizierung" etc), und für die meisten User werden die wohl auch ausreichen. Der Kameramarkt wird das schon noch zu spüren bekommen...</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Frater_HH, post: 2369109, member: 640114"] Ich bin bei den Wunder-Artikeln (wie "mit Software gegen Bildfehler") mittlerweile auch wieder skeptischer geworden. Um das Problem überhaupt einem Lösungsansatz zugänglich zu machen, muss es an der Realität vorbei vereinfacht werden. Z.B. das sich die Unschärfe nicht über den Bildausschnitt hinweg verändern möge, oder wenn, dann nur ein einer ganz bestimmten, sehr simplen und genau bekannten Weise (so wie bei dem Einlinsen-Objektiv des Artikels). Die Realität ist anders. Objektive sind optisch komplexer als Einfach-Linsen, und anders als im mathematischen Modell gibt es zu viele Zufallskomponenten. Alles im Objektiv hat etwas Spiel (am meisten dabei der Front-Tubus bei ausfahrenden Zooms), es gibt keine dezentrierungsfreien Objektive; bei Zooms ist bei jeder Brennweite die Dezentrierungs anders und an anderer Stelle; der Autofokus trifft auch nur innerhalb seines Tolleranz-Korridors; und die wabernden Luftschichten zwischen dir und dem Fern-Motiv überlagen das ganze Bild mit einer weiteren Zufalls-Unschärfekomponente, und kein Stativ ist so Windstabil wie ein Bohnensack. Wenn das Motiv dann auch noch dreidimensional ist (also nicht alles in der Unendlich-Schärfeebene), ist Hopfen und Malz endgültig verloren, für die Mathematiker. Die Summe dieser Komplexitäten ist modellhaft nicht mehr zu erfassen und lässt die Ansätze der Wunder-Artikel in der Praxis vermutlich scheitern. Deshalb ist möglicherweise nie etwas davon umgesetzt worden, auch wenn eine wissenschaftliche Wunder-Idee schon seit vielen Jahren veröffentlicht ist. Deshalb wird es auch tatsächlich immer wichtig sein, möglichst viele Fehler (wie schlechter Autofokus, dezentrierte Objektive, ungünstige Atmosphäre bei Fernsicht-Aufnahmen, windanfälliges Stativ) old-school-mäßig vorher zu umgehen, und nicht zu hoffen, dass irgendeine geniale Software das schon irgendwann richten wird. Das wird nämlich möglicherweise nie passieren, oder nicht in Pixelpeeper-Perfektion. Aber wir werden bestimmt noch große EBV-Fortschritte erleben (Schärfung, Entrauschung, Entwacklung, "Bokehfizierung" etc), und für die meisten User werden die wohl auch ausreichen. Der Kameramarkt wird das schon noch zu spüren bekommen... [/QUOTE]
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