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Wie kann man Kreativität erlernen/freilegen..?
Beitrag
<blockquote data-quote="Panta rhei" data-source="post: 2342618" data-attributes="member: 626286"><p>Hmmm...., nach deiner Definition wäre das dann aber ein normaler Zustand der Ausgeglichenheit, in dem wir uns hoffentlich größtenteils und die meiste Zeit befinden, und nicht das, was man unter "Unausgeglichenheit" versteht.</p><p> </p><p>Es gehört zu unserer psychischen Gesundheit und also Ausgeglichenheit, dass wir unsere Umwelt angemessen wahrnehmen und auch emotional angemessen reagieren können, weshalb zu einer psychischen Ausgeglichenheit auch gehört, dass wir jeweils angemessen die ganze Klaviatur der Emotionen bespielen können.</p><p> </p><p>Eine "Unausgeglichenheit" tritt dann ein, wenn die Pendelausschläge von einem "normalen" und angemessenen Maß abweichen, ihre Wechsel zu häufig und intensiv (und gar ohne Auslöser) erfolgen und also schon rein "sprachbildlich" zu erkennen ist, dass sich jemand in Unruhe, nicht im Gleichgewicht, in Dysbalance befindet. Heftigste Unausgeglichenheit würde eine bipolare Störung darstellen, bei der die Wechsel zwischen Manie und Depression pathologische Formen annehmen ("himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt" ).</p><p> </p><p>Aber auch ohne solche Dimensionen anzunehmen, wird Unausgeglichenheit grundsätzlich als eine negative Situation empfunden ("ich bin glücklich, weil ich so schön unruhig und unausgeglichen bin." hast auch sicher du noch niemanden sagen gehört.).</p><p>Da es sich bei Unausgeglichenheit also um eine schwierige, belastende, unzufriedene Situation handelt, wird sie eben auch von einer grundsätzlich eher negativen Gefühlslage begleitet. Man befindet sich emotional also eher im Keller, denn auf "Wolke 7".</p><p> </p><p>Wenn man also deine letzte Erklärung für Unausgeglichenheit zu Grunde legt, dann hast du den Begriff falsch verwendet, da du nur eine normale Ausgeglichenheit bezeichnest, und dein Hinweis auf die gesteigerte Kreativität in Zeiten der Unausgeglichenheit wäre ebenso falsch.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Panta rhei, post: 2342618, member: 626286"] Hmmm...., nach deiner Definition wäre das dann aber ein normaler Zustand der Ausgeglichenheit, in dem wir uns hoffentlich größtenteils und die meiste Zeit befinden, und nicht das, was man unter "Unausgeglichenheit" versteht. Es gehört zu unserer psychischen Gesundheit und also Ausgeglichenheit, dass wir unsere Umwelt angemessen wahrnehmen und auch emotional angemessen reagieren können, weshalb zu einer psychischen Ausgeglichenheit auch gehört, dass wir jeweils angemessen die ganze Klaviatur der Emotionen bespielen können. Eine "Unausgeglichenheit" tritt dann ein, wenn die Pendelausschläge von einem "normalen" und angemessenen Maß abweichen, ihre Wechsel zu häufig und intensiv (und gar ohne Auslöser) erfolgen und also schon rein "sprachbildlich" zu erkennen ist, dass sich jemand in Unruhe, nicht im Gleichgewicht, in Dysbalance befindet. Heftigste Unausgeglichenheit würde eine bipolare Störung darstellen, bei der die Wechsel zwischen Manie und Depression pathologische Formen annehmen ("himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt" ). Aber auch ohne solche Dimensionen anzunehmen, wird Unausgeglichenheit grundsätzlich als eine negative Situation empfunden ("ich bin glücklich, weil ich so schön unruhig und unausgeglichen bin." hast auch sicher du noch niemanden sagen gehört.). Da es sich bei Unausgeglichenheit also um eine schwierige, belastende, unzufriedene Situation handelt, wird sie eben auch von einer grundsätzlich eher negativen Gefühlslage begleitet. Man befindet sich emotional also eher im Keller, denn auf "Wolke 7". Wenn man also deine letzte Erklärung für Unausgeglichenheit zu Grunde legt, dann hast du den Begriff falsch verwendet, da du nur eine normale Ausgeglichenheit bezeichnest, und dein Hinweis auf die gesteigerte Kreativität in Zeiten der Unausgeglichenheit wäre ebenso falsch. [/QUOTE]
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