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Wo kalibrieren
Beitrag
<blockquote data-quote="Lithograph" data-source="post: 1591475" data-attributes="member: 390091"><p><strong>AW: Wo kalibrieren</strong></p><p></p><p>Hallo !</p><p></p><p>Um es voraus zu schicken. Ich habe mal vor Urzeiten Lithograph gelernt, Farbkorrektur für den Flachdruck im 4-Farben Druck. Nicht um zu sagen das ich des Rätsels Lösung habe, sondern einfach nur weiß wie schwierig es ist einen absolut farbverbindlichen Workflow zu erreichen.</p><p></p><p>Über dieses Thema wurde und wird wahrscheinlich sehr viel geschrieben. Die Gefahr dabei ist das Ganze in einem vernünftigen Rahmen zu erhalten. Wenn man hier von einer Kalibrierung spricht, so müsste das vom Monitor, Scanner so vorhanden bis zum Drucker hin eine Linie haben. Das hört sich vorab gut an, ist aber, wenn man schon von Kalibrierung spricht nicht ganz einfach - warum?</p><p></p><p>Der Monitor müsste zuerst einmal eine vollkommen gleichmäßige Ausleuchtung haben, einen Blendschutz und eine immer gleiche Umgebungsbeleuchtung. Soll heißen: Wenn ich in dem Raum in dem ich arbeite 2 Fenster habe und Vormittags kalibriere, stimmt das Ergebnis am Nachmittag wegen der Veränderung des Umgebungslichtes nicht mehr.</p><p></p><p>Den Drucker zu kalibrieren wird nur mit einem Densitometer, einem Farbdichtemessgerät funktionieren, da so nach dem ersten Ausdruck die Abweichung gemessen werden kann und der Drucker entsprechend eingestellt werden kann.</p><p></p><p>Dies wiederum auch nur wenn immer das selbe Papier verwendet wird. Ist der Raum kalt erhalte ich ein anderes Ergebnis wie in einem beheizten Raum mit temperiertem Papier.</p><p></p><p>Welchen Farbraum benutzen? Ich habe es mit meinem iMac und Canon Drucker mit Adobe RGB versucht. Lachhaft ist noch vorsichtig ausgedrückt.</p><p>Die besten Ergebnisse habe mit der Monitoreinstellung iMac und dem Druckerprofil des entsprechenden Canon Papiers.</p><p></p><p>Professionell?</p><p>Nein, sicher nicht. Aber sowohl das Monitorbild, als auch der Ausdruck hat eine hohe Trefferquote. Die einfachsten Lösungen sind oft gar nicht mal so schlecht.</p><p></p><p>Kalibrierung, richtige kalibrierung kostet Geld, richtig Geld und gehört, wenn man es ernst nimmt, was man sollte wenn man die ganze Hard und Software für teures Geld gekauft hat, alle 4 Wochen wiederholen.</p><p></p><p>Ich habe mir einen Canon Pixma 4700 gekauft, verwende nur Canon Patronen und Papier, stelle entsprechend dem Papier das Profil ein.</p><p>Bei Aperture 3 kann ich unmittelbar ausdrucken, bei PS CS3 muß ich die Helligkeit beim Druck um 20% anheben um in etwa gleich zu ziehen.</p><p>Der Aperture Ausdruck ist plastischer, der PS CS3 etwas flacher, dafür etwas mehr Zeichnung in den Tiefen.</p><p></p><p>Also, was nehmen? </p><p>Ich habe mich für den Aperture Ausdruck entschieden. - Er gefällt mir einfach besser, meine persönliche Kalibrierung, nicht begründbar, aber eben mein Bild und meine Aufnahme.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Lithograph, post: 1591475, member: 390091"] [b]AW: Wo kalibrieren[/b] Hallo ! Um es voraus zu schicken. Ich habe mal vor Urzeiten Lithograph gelernt, Farbkorrektur für den Flachdruck im 4-Farben Druck. Nicht um zu sagen das ich des Rätsels Lösung habe, sondern einfach nur weiß wie schwierig es ist einen absolut farbverbindlichen Workflow zu erreichen. Über dieses Thema wurde und wird wahrscheinlich sehr viel geschrieben. Die Gefahr dabei ist das Ganze in einem vernünftigen Rahmen zu erhalten. Wenn man hier von einer Kalibrierung spricht, so müsste das vom Monitor, Scanner so vorhanden bis zum Drucker hin eine Linie haben. Das hört sich vorab gut an, ist aber, wenn man schon von Kalibrierung spricht nicht ganz einfach - warum? Der Monitor müsste zuerst einmal eine vollkommen gleichmäßige Ausleuchtung haben, einen Blendschutz und eine immer gleiche Umgebungsbeleuchtung. Soll heißen: Wenn ich in dem Raum in dem ich arbeite 2 Fenster habe und Vormittags kalibriere, stimmt das Ergebnis am Nachmittag wegen der Veränderung des Umgebungslichtes nicht mehr. Den Drucker zu kalibrieren wird nur mit einem Densitometer, einem Farbdichtemessgerät funktionieren, da so nach dem ersten Ausdruck die Abweichung gemessen werden kann und der Drucker entsprechend eingestellt werden kann. Dies wiederum auch nur wenn immer das selbe Papier verwendet wird. Ist der Raum kalt erhalte ich ein anderes Ergebnis wie in einem beheizten Raum mit temperiertem Papier. Welchen Farbraum benutzen? Ich habe es mit meinem iMac und Canon Drucker mit Adobe RGB versucht. Lachhaft ist noch vorsichtig ausgedrückt. Die besten Ergebnisse habe mit der Monitoreinstellung iMac und dem Druckerprofil des entsprechenden Canon Papiers. Professionell? Nein, sicher nicht. Aber sowohl das Monitorbild, als auch der Ausdruck hat eine hohe Trefferquote. Die einfachsten Lösungen sind oft gar nicht mal so schlecht. Kalibrierung, richtige kalibrierung kostet Geld, richtig Geld und gehört, wenn man es ernst nimmt, was man sollte wenn man die ganze Hard und Software für teures Geld gekauft hat, alle 4 Wochen wiederholen. Ich habe mir einen Canon Pixma 4700 gekauft, verwende nur Canon Patronen und Papier, stelle entsprechend dem Papier das Profil ein. Bei Aperture 3 kann ich unmittelbar ausdrucken, bei PS CS3 muß ich die Helligkeit beim Druck um 20% anheben um in etwa gleich zu ziehen. Der Aperture Ausdruck ist plastischer, der PS CS3 etwas flacher, dafür etwas mehr Zeichnung in den Tiefen. Also, was nehmen? Ich habe mich für den Aperture Ausdruck entschieden. - Er gefällt mir einfach besser, meine persönliche Kalibrierung, nicht begründbar, aber eben mein Bild und meine Aufnahme. [/QUOTE]
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