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WordPress 5.0: „Bebo“ mit Gutenberg-Editor
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<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2770809" data-attributes="member: 432756"><p>Ich habe noch nicht mit diesem Editor gearbeitet - allerdings mit dem Visual Composer und recht vielen ähnlichen Modulen, die es bei den Kauf-Themes schon länger gibt. Aus gutem Grund: sie ersparen dem echten einfachen Anwender häufig "komische" Sachen zu machen, um Ergebnisse hinzubekommen, die sie eigentlich erwarten und die eigentlich auch gehen sollten - es aber oft nicht tun.Dabei merkt man eben, dass auch WordPress mit seinem PHP-Ansatz auch nur eine dünne bis mittlere Schicht ist, die am Ende eben auf HTML/CSS etc. herausläuft. Und das läuft eben bis heute den Darstellungsmöglichkeiten von Word, LaTeX oder erst recht DTP-Programmen hinterher. Das mag alles Gründe haben - etwa, dass das seinerzeit ja gar nicht als Konkurrenz zu den damals schon bulligen Alleskönnern gedacht war. Nun ist es aber so: Anwender kennen solche Features und sind nicht befriedigt mit der Antwort, dass "eine solche Darstellung eben nicht geht, weil ...", sondern wollen wissen wie man es bekommt.Vernünftiges Arbeiten mit Tabellen oder Aufzählungen sind solche Beispiele: in Office-Tools ein Klacks, in den meisten Open Source-Lösungen vergleichsweise Gemansche, bei dem man allzu oft eben doch Tabellen für Absätze misbraucht, mit doppelten Zeilenumbrüchen arbeitet usw. Diese meist zu bezahlenden Themes haben dafür mit ihren Composern schon seit Jahren Lösungen, die einerseits Oberflächen anbieten und nicht doch plötzlich wieder ein Umschalten auf eine Code-Ebene erfordern und damit tatsächlich der Usability der Office-Tools näher kommen, wo man zwar die Formatvorlagen anpasst aber nicht in CSS-Codes debuggt. Damit kommt natürlich irgendwann der Stein ins Rollen: warum können ein paar Hacker-Gruppen, die Themes anbieten, diese Probleme lösen aber die riesige Open Source-Community nicht? Geht da echt nichts Besseres als dieser Mini-HTML-Editor ohne auch nur annäherndes WYSIWYG mit lustig springenden Bildern, die nach dem Speichern vom Server aber doch immer woanders sitzen als im vom selben Server ausgelieferten Editor-View?Hier ist die Antwort. Mein Update läuft (... ob ich will oder nicht, so ist das Package ja jetzt nun einmal ...) - und ich hoffe, dass die jetzt eingebaute Variante nicht hinter den Ergebnissen der großen Theme-Producer hinten ansteht ... und sich mit den schon vorhandenen Editoren auch nicht beißt. Wer so etwas hinterherläuft, muss meist die Kompatibiltätsschmerzen auch ausbaden.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2770809, member: 432756"] Ich habe noch nicht mit diesem Editor gearbeitet - allerdings mit dem Visual Composer und recht vielen ähnlichen Modulen, die es bei den Kauf-Themes schon länger gibt. Aus gutem Grund: sie ersparen dem echten einfachen Anwender häufig "komische" Sachen zu machen, um Ergebnisse hinzubekommen, die sie eigentlich erwarten und die eigentlich auch gehen sollten - es aber oft nicht tun.Dabei merkt man eben, dass auch WordPress mit seinem PHP-Ansatz auch nur eine dünne bis mittlere Schicht ist, die am Ende eben auf HTML/CSS etc. herausläuft. Und das läuft eben bis heute den Darstellungsmöglichkeiten von Word, LaTeX oder erst recht DTP-Programmen hinterher. Das mag alles Gründe haben - etwa, dass das seinerzeit ja gar nicht als Konkurrenz zu den damals schon bulligen Alleskönnern gedacht war. Nun ist es aber so: Anwender kennen solche Features und sind nicht befriedigt mit der Antwort, dass "eine solche Darstellung eben nicht geht, weil ...", sondern wollen wissen wie man es bekommt.Vernünftiges Arbeiten mit Tabellen oder Aufzählungen sind solche Beispiele: in Office-Tools ein Klacks, in den meisten Open Source-Lösungen vergleichsweise Gemansche, bei dem man allzu oft eben doch Tabellen für Absätze misbraucht, mit doppelten Zeilenumbrüchen arbeitet usw. Diese meist zu bezahlenden Themes haben dafür mit ihren Composern schon seit Jahren Lösungen, die einerseits Oberflächen anbieten und nicht doch plötzlich wieder ein Umschalten auf eine Code-Ebene erfordern und damit tatsächlich der Usability der Office-Tools näher kommen, wo man zwar die Formatvorlagen anpasst aber nicht in CSS-Codes debuggt. Damit kommt natürlich irgendwann der Stein ins Rollen: warum können ein paar Hacker-Gruppen, die Themes anbieten, diese Probleme lösen aber die riesige Open Source-Community nicht? Geht da echt nichts Besseres als dieser Mini-HTML-Editor ohne auch nur annäherndes WYSIWYG mit lustig springenden Bildern, die nach dem Speichern vom Server aber doch immer woanders sitzen als im vom selben Server ausgelieferten Editor-View?Hier ist die Antwort. Mein Update läuft (... ob ich will oder nicht, so ist das Package ja jetzt nun einmal ...) - und ich hoffe, dass die jetzt eingebaute Variante nicht hinter den Ergebnissen der großen Theme-Producer hinten ansteht ... und sich mit den schon vorhandenen Editoren auch nicht beißt. Wer so etwas hinterherläuft, muss meist die Kompatibiltätsschmerzen auch ausbaden. [/QUOTE]
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