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Zu viel Lernstoff und zu schnell (Einschulung)
Beitrag
<blockquote data-quote="rodemund" data-source="post: 2230699" data-attributes="member: 465016"><p><strong>AW: Zu viel Lernstoff und zu schnell (Einschulung)</strong></p><p></p><p>Das hier ist doch off-topic, oder? Also wird hier frei gequatscht, oder habe ich irgendwas missverstanden?</p><p></p><p>Spannend finde ich eher, wie hier im Thema die Post abgeht, sobald es um Bildung geht.</p><p></p><p>@kkc1945: Altersmäßig scheint ihr ja meilenweit voneinander entfernt zu sein. Du hast mindestens das Abitur hinter dir, bist also 18 oder älter, dein Bruder dagegen wird gerade eingeschult, ist also maximal 7. Das ergibt eine Differenz von mindesten 11 Jahren.</p><p></p><p>Am Donnerstag ist ELTERNabend, und da willst du als Bruder mal hingehen und dir alles anhören. Von deinen/euren Eltern – deren Job das eigentlich wäre – habe ich noch gar nichts gelesen. Mit Verlaub und Respekt, aber da wünsche ich für die Verhältnisse in der Familie alles Gute, wie auch immer die liegen mögen.</p><p></p><p>Die Verhältnisse an der Schule finde ich persönlich einfach nur zum Heulen, insbesondere an der Grundschule. Besonders tragisch finde ich dieses ständige Missverständnis, wenn jemand die Verhältnisse an der Schule ändern möchte, möchte er damit den Kindern das Leben leichter machen, als Ihnen gut bekommt.</p><p></p><p>Wenn wir uns über ein paar Rahmenbedingungen klar werden, wird vielleicht manches einfacher.</p><p></p><p>– Kinder lernen nichts davon, dass sie täglich 6 bis 9 Kilo Gepäck rumschleppen. Das ist Kinderarbeit, fertig. Zu Kinderarbeit kann man ja stehen wie man will, es hat aber eben überhaupt nichts mit Lernen zu tun – es sei denn, es ist eine Ausbildung zum Lastenträger.</p><p></p><p>– Kinder lernen nicht optimal, wenn sie täglich sechs Stunden auf einem Stuhl sitzen müssen und nachmittags zu den Schularbeiten noch einmal zwei Stunden. </p><p></p><p>Zusammen ist das für einen Kinderkörper eine glatte Katastrophe.</p><p></p><p>Wenn man andersherum fragt, wird ein Schuh draus: Wie lernen Kinder denn besonders gut? Zum Glück ist das relativ gut erforscht:</p><p></p><p>Kinder lernen besonders gut</p><p>– in Begeisterung,</p><p>– in persönlicher Beziehung und</p><p>– in Bewegung.</p><p></p><p>Mit anderen Worten: Mit guten Pädagogen spannende Projekte machen. So einfach ist das, und dafür gibt es viele Beispiele.</p><p></p><p>Die Natur hat es mittels der Evolution schon so eingerichtet, dass der Mensch in jungen Jahren – wenn es also nötig ist – viel, viel lernt. Das Mittel dazu ist der Spieltrieb. Der Spieltrieb von jugendlichen Lebewesen steht immer im Verhältnis zu der Menge Gehirn, die es noch zu programmieren gilt: Beim Fisch ist das eher weniger, beim Hund mehr, und am meisten eben beim Menschen.</p><p></p><p>Die Schule, wie wir sie kennen, schafft es, Spieltrieb und Lernen fast komplett voneinander zu trennen. Das gipfelt in der Forderung an Kinder, nicht soviel zu spielen, sondern zu lernen. Man muss also feststellen: Kinder lernen meistenteils nicht durch Schule, sondern trotz Schule.</p><p></p><p>Deswegen erstaunt es mich auch so, dass auch hier im Thema so häufig offenbar die Meinung vetreten wird, Härte gegen Kinder würde denen irgendwas nützen. Das ist natürlich völliger Blödsinn, ich muss es einfach mal sagen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="rodemund, post: 2230699, member: 465016"] [b]AW: Zu viel Lernstoff und zu schnell (Einschulung)[/b] Das hier ist doch off-topic, oder? Also wird hier frei gequatscht, oder habe ich irgendwas missverstanden? Spannend finde ich eher, wie hier im Thema die Post abgeht, sobald es um Bildung geht. @kkc1945: Altersmäßig scheint ihr ja meilenweit voneinander entfernt zu sein. Du hast mindestens das Abitur hinter dir, bist also 18 oder älter, dein Bruder dagegen wird gerade eingeschult, ist also maximal 7. Das ergibt eine Differenz von mindesten 11 Jahren. Am Donnerstag ist ELTERNabend, und da willst du als Bruder mal hingehen und dir alles anhören. Von deinen/euren Eltern – deren Job das eigentlich wäre – habe ich noch gar nichts gelesen. Mit Verlaub und Respekt, aber da wünsche ich für die Verhältnisse in der Familie alles Gute, wie auch immer die liegen mögen. Die Verhältnisse an der Schule finde ich persönlich einfach nur zum Heulen, insbesondere an der Grundschule. Besonders tragisch finde ich dieses ständige Missverständnis, wenn jemand die Verhältnisse an der Schule ändern möchte, möchte er damit den Kindern das Leben leichter machen, als Ihnen gut bekommt. Wenn wir uns über ein paar Rahmenbedingungen klar werden, wird vielleicht manches einfacher. – Kinder lernen nichts davon, dass sie täglich 6 bis 9 Kilo Gepäck rumschleppen. Das ist Kinderarbeit, fertig. Zu Kinderarbeit kann man ja stehen wie man will, es hat aber eben überhaupt nichts mit Lernen zu tun – es sei denn, es ist eine Ausbildung zum Lastenträger. – Kinder lernen nicht optimal, wenn sie täglich sechs Stunden auf einem Stuhl sitzen müssen und nachmittags zu den Schularbeiten noch einmal zwei Stunden. Zusammen ist das für einen Kinderkörper eine glatte Katastrophe. Wenn man andersherum fragt, wird ein Schuh draus: Wie lernen Kinder denn besonders gut? Zum Glück ist das relativ gut erforscht: Kinder lernen besonders gut – in Begeisterung, – in persönlicher Beziehung und – in Bewegung. Mit anderen Worten: Mit guten Pädagogen spannende Projekte machen. So einfach ist das, und dafür gibt es viele Beispiele. Die Natur hat es mittels der Evolution schon so eingerichtet, dass der Mensch in jungen Jahren – wenn es also nötig ist – viel, viel lernt. Das Mittel dazu ist der Spieltrieb. Der Spieltrieb von jugendlichen Lebewesen steht immer im Verhältnis zu der Menge Gehirn, die es noch zu programmieren gilt: Beim Fisch ist das eher weniger, beim Hund mehr, und am meisten eben beim Menschen. Die Schule, wie wir sie kennen, schafft es, Spieltrieb und Lernen fast komplett voneinander zu trennen. Das gipfelt in der Forderung an Kinder, nicht soviel zu spielen, sondern zu lernen. Man muss also feststellen: Kinder lernen meistenteils nicht durch Schule, sondern trotz Schule. Deswegen erstaunt es mich auch so, dass auch hier im Thema so häufig offenbar die Meinung vetreten wird, Härte gegen Kinder würde denen irgendwas nützen. Das ist natürlich völliger Blödsinn, ich muss es einfach mal sagen. [/QUOTE]
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