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Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2397621"><p>Smartobjekt ist wieder einmal so ein toller Name aus der Marketing-Abteilung von Adobe. Dahinter verbirgt sich nur die Eigenschaft, dass alles auf die in ein Smartobjekt gewandelte Ebene nicht unmittelbar angewendet wird, sondern nur als Bearbeitungsvorschrift vorliegt. Es lassen sich nicht alle Funktionen auf so eine Ebene anwenden, wenn sie nicht anwendbar ist, ist sie inaktiv (oder grau) markiert. Ein sehr anschauliches Beispiel ist das Skalieren (eine Form des Transformierens). Da Photoshop üblicherweise Pixel, also Bildpunkte, bearbeitet, müssen bei einer Verkleinerung zwangsläufig Pixel vernichtet werden (wenn Du eine Fläche auf die Hälfte verkleinerst, wird in jeder Richtung jedes 2. Pixel weggeschmissen, als tatsächlich bleiben 1/2x1/2=1/4 der bisherigen Pixel übrig). Um den Gesamteindruck zu erhalten, arbeitet ein Algorithmus daran. Wenn Du in einem späteren Arbeitsschritt dieselbe Fläche auf ihre ursprüngliche Größe vergrößerst, muß ein Algorithmus 2x2=4-fache Pixel daraus machen. Das Ergebnis ist üblicherweise grauslich anzusehen. Machst Du dasselbe mit einer als Smartobjekt gewandelten Ebene, führt Photoshop diese Skalierungen eben nicht durch, es speichert nur Deinen Skalierauftrag und berechnet alles erst dann, wenn Du die Ebene rasterst (also das Smartobjekt aufgibst) oder das gesamte Bild z.B. als JPG speicherst. Eine Speicherung im PSD-Format erhält das Smartobjekt. Also: Alles was Du in einer als Smartobjekt vorliegenden Ebene machst, kann absolut verlustfrei verändert werden.</p><p>Masken sind prinzipiell auch schnell erklärt. Wenn Du eine Maske aufsetzt, wird ein Teil des Gesichts abgedeckt, eine anderer Teil (meist die Augen, die Nasenlöcher und der Mund) bleibt offen. So ähnlich ist es auch in PS. Wenn Du eine Ebene mit einer Maske versiehst, kannst Du von Dir gewünschte Teile für darunterliegende Ebenen durchsichtig machen, und das sogar mit beliebiger Transparenz. Jetzt wird es allerdings bald sehr variantenreich, doch ein Tipp noch: Du kannst die Deckkraft z.B. verändern, wenn Du mit weißer oder schwarzer Farbe mit einem Pinsel mit variabler Deckkraft in der Maske malst.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2397621"] Smartobjekt ist wieder einmal so ein toller Name aus der Marketing-Abteilung von Adobe. Dahinter verbirgt sich nur die Eigenschaft, dass alles auf die in ein Smartobjekt gewandelte Ebene nicht unmittelbar angewendet wird, sondern nur als Bearbeitungsvorschrift vorliegt. Es lassen sich nicht alle Funktionen auf so eine Ebene anwenden, wenn sie nicht anwendbar ist, ist sie inaktiv (oder grau) markiert. Ein sehr anschauliches Beispiel ist das Skalieren (eine Form des Transformierens). Da Photoshop üblicherweise Pixel, also Bildpunkte, bearbeitet, müssen bei einer Verkleinerung zwangsläufig Pixel vernichtet werden (wenn Du eine Fläche auf die Hälfte verkleinerst, wird in jeder Richtung jedes 2. Pixel weggeschmissen, als tatsächlich bleiben 1/2x1/2=1/4 der bisherigen Pixel übrig). Um den Gesamteindruck zu erhalten, arbeitet ein Algorithmus daran. Wenn Du in einem späteren Arbeitsschritt dieselbe Fläche auf ihre ursprüngliche Größe vergrößerst, muß ein Algorithmus 2x2=4-fache Pixel daraus machen. Das Ergebnis ist üblicherweise grauslich anzusehen. Machst Du dasselbe mit einer als Smartobjekt gewandelten Ebene, führt Photoshop diese Skalierungen eben nicht durch, es speichert nur Deinen Skalierauftrag und berechnet alles erst dann, wenn Du die Ebene rasterst (also das Smartobjekt aufgibst) oder das gesamte Bild z.B. als JPG speicherst. Eine Speicherung im PSD-Format erhält das Smartobjekt. Also: Alles was Du in einer als Smartobjekt vorliegenden Ebene machst, kann absolut verlustfrei verändert werden. Masken sind prinzipiell auch schnell erklärt. Wenn Du eine Maske aufsetzt, wird ein Teil des Gesichts abgedeckt, eine anderer Teil (meist die Augen, die Nasenlöcher und der Mund) bleibt offen. So ähnlich ist es auch in PS. Wenn Du eine Ebene mit einer Maske versiehst, kannst Du von Dir gewünschte Teile für darunterliegende Ebenen durchsichtig machen, und das sogar mit beliebiger Transparenz. Jetzt wird es allerdings bald sehr variantenreich, doch ein Tipp noch: Du kannst die Deckkraft z.B. verändern, wenn Du mit weißer oder schwarzer Farbe mit einem Pinsel mit variabler Deckkraft in der Maske malst. [/QUOTE]
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